Archiv der Kategorie: Allgemein

Infoveranstaltung zur Umstellung der Selbständigen-Honorare

Fliege ich jetzt aus der KSK? Muss ich mich freiwillig versichern? Wie kann ich meine private Altersvorsorge bedienen?

Die Verunsicherung könnte nicht größer sein. Auf unserer Veranstaltung mit dem DJV-Sozialrechtsexperten Michael Hirschler wollen wir die wichtigsten Fragen klären. Wir laden euch ein

am Dienstag, 21.1., 17 Uhr
Berlin, HdR, Raum ehem. 105

(Wenn ihr konkrete Fragen habt, schickt sie uns bitte, damit wir sie an den Referenten weiterleiten können.)

F&A zur Umstellung der Selbständigen-Honorare

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus besonderem Anlass melden wir uns mitten in der Woche. Wer bisher seine Honorare auf Lohnsteuerkarte und sozialversicherungspflichtig bekommt und damit kein Problem hat, braucht gar nicht erst weiterzulesen. Aber an alle, die bisher brutto=netto abgerechnet werden: Wir haben ein Problem. Seit Montag klingelt bei uns ständig das Telefon, der Informationsbedarf ist riesig. Unten findet ihr die typischen Fragen und Antworten. Bitte schon mal vormerken: unsere F&A zur Umstellung der Selbständigen-Honorare weiterlesen

Das Wichtigste zum Start ins Jahr 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir wünschen euch viel Glück und Kraft für das neue Jahr! Wir werden beides sicher gut gebrauchen können, denn für uns Freie beim rbb bringt 2020 einige Veränderungen. Ob dabei am Ende das Positive oder das Negative überwiegt, hängt nicht zuletzt von uns ab. Die Geschäftsleitung schwört uns schon seit Monaten auf einen bevorstehenden, harten Sparkurs ein. Das Wichtigste zum Start ins Jahr 2020 weiterlesen

Honorarrahmen +++ Tarifsteigerungen +++ OVG-Urteile

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerade an Weihnachten klaffen Erwartungen und Wirklichkeit ja oft weit auseinander. Nicht selten gibt es deshalb nach der Bescherung auch lange Gesichter. Beim rbb dürfte das in diesem Jahr ähnlich sein. Heute wurden quasi auf den letzten Drücker die Unterschriften unter den neuen Honorarrahmen Programm gesetzt, der damit planmäßig – zusammen mit den ebenfalls beschlossenen Tarifsteigerungen – zum 1.1.2020 in Kraft treten kann. Und ohne zu viel zu verraten: Es gibt Gewinner und Verlierer. Honorarrahmen +++ Tarifsteigerungen +++ OVG-Urteile weiterlesen

Tarifkonflikt – Bestandsschutz – Freienversammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Advent, Advent, die Hütte brennt. Weder sind die Tarifsteigerungen für Feste und Freie in trockenen Tüchern, noch ist der Honorarrahmen Programm unterzeichnet. Die Kolleg*innen der Abendschau und BA bereiten Kampfmaßnahmen vor, weil ihre Honorare eingefroren werden sollen und der Etat gekürzt wird. Der ARD-Text streicht unterdessen sein Programm radikal zusammen, weil der Honorarrahmen das Finanzbudget sprengt. Und beim Kulturradio weiß man inzwischen zwar, wer nicht mehr gebraucht wird – aber nicht, was die betroffenen Kolleg*innen stattdessen machen sollen. #frohesfest

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Auf unserer Freienversammlung in Potsdam und den angeschlossenen Funkhäusern wurde dies alles natürlich leidenschaftlich diskutiert. Die wenigen Freien, die sich den Termin am Dienstagvormittag freihalten konnten, haben Programmdirektor Schulte-Kellinghaus und Personalchefin Deléglise unmissverständlich klargemacht, was sie von den rbb-Ausführungsbestimmungen zum Honorarrahmen halten: Gar nichts. Die Freienvertretung ist überzeugt: Wenn der Honorarrahmen doch noch kommen sollte, muss die Einstufung der Leistung entsprechen, nicht der Kassenlage.

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Wir bitten alle, die ab dem nächsten Jahr eine ungerechte Einstufung befürchten müssen, das nicht einfach hinzunehmen, sondern klar und deutlich zu widersprechen. Nur so können wir und die Gewerkschaften auch im Einzelfall für euch eintreten. Einen kurzen Ratgeber haben wir hier veröffentlicht. Wir helfen gerne dabei, den Mustertext auf die Lage in eurer Redaktion anzupassen.

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Trost für die Freien vom ARD-Text hatten leider weder die Personalchefin noch der Programmdirektor. Dass die Lage misslich, schwierig und derzeit nicht lösbar sei, hört niemand gerne. Immerhin haben die betroffenen Kolleg*innen ihren Punkt sehr deutlich gemacht. Die Intendantin hat den Brief der Freien umgehend beantwortet, im Januar soll es um alternative Lösungsmöglichkeiten gehen. Die Personalabteilung hat den Vorgang auf dem Tisch, der Redakteursausschuss prüft die massiven Einschnitte ins Programmangebot – und natürlich gibt auch die Freienvertretung ihr Bestes.

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Im übrigen ist die Freienvertretung der Meinung, dass der Bestandsschutz ausgeweitet werden muss! Dass Angebotsgarantien den Sender nicht umbringen, beweisen die guten Erfahrungen beim NPG-Tarifvertrag. Und dass die Rundfunkfreiheit im Süden der Republik in Gefahr wäre, weil es beim SWR und BR seit langem auch Bestandschutz für Programmgestaltende gibt, behauptet ernsthaft ja wohl niemand. Die gute Nachricht der Woche kommt vom MDR – dort hat man sich im Rahmen der Gehaltstarifverhandlungen auf Bestandsschutz für programmgestaltende Freie geeinigt, der Verwaltungsrat hat bereits zugestimmt. Zwar ist der Umfang der Angebotsgarantie noch gedeckelt (auf 80 bzw. 70 Prozent) und nur für sehr langjährig Beschäftigte möglich (25  bzw. 20 Jahre). Aber die Front gegen PG-Bestandsschutz bröckelt! #silberstreif

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Auch im rbb, wenn auch ein bisschen anders. Bei uns bröckelt vor allem die Definition, was programmgestaltend ist oder auch nicht. Zwei Kollegen aus der Programmpräsentation haben sich vom Arbeitsgericht Potsdam bestätigen lassen, dass sie sehr wohl Anspruch auf Bestandsschutz haben. Weil ihre Tätigkeit zwar „hoch kreativ“ sei, aber eben nicht inhaltlich programmgestaltend – so wie „bei Regisseuren, Moderatoren, Kommentatoren, Wissenschaftlern und Künstlern“. Die Latte liegt also deutlich höher als der rbb vermutet, und wir meinen ja schon lange, dass es schwer sein wird, bei vielen Online-Redakteur*innen (wenn sie vor allem fremde Beiträge weiterverarbeiten) oder Musikredakteur*innen (die vorgegebene Musiktitel in Reihe bringen) einen „eigenständigen Aussagegehalt“ nachzuweisen. Die beiden Urteile sind noch nicht rechtskräftig. #silberstreif

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Last not least bittet uns das CNC-Projektteam, ein bisschen Werbung für die neuen Roadshows zu machen. Das tun wir natürlich gerne: die nächste ist Montagmittag in Berlin (13 Uhr, Friscay-Saal), im nächsten Jahr gibt es weitere Termine.

Aber erst mal: Schönen dritten Advent!

Eure Freienvertretung

Kürzungen bei BA, Abendschau und ARD-Text + Honorar-Einstufungen + Freienstatut

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ho ho ho! Traditionell bringt der Nikolaus seine Geschenke ja schon in der Nacht, aber beim rbb fangen die Tarifverhandlungen an diesem Freitag erst um 14 Uhr an – ob am Ende des Tages etwas Schönes im Stiefel war, stand zum Redaktionsschluss dieses Newsletters leider noch nicht fest. Die Freienvertretung weiß aber auch so: Verschenkt wird hier sowieso gar nichts. Kürzungen bei BA, Abendschau und ARD-Text + Honorar-Einstufungen + Freienstatut weiterlesen

Honorarrahmen nicht unterschrieben + Freienversammlung + Protest der Grafiker*innen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

man kann wohl ohne Übertreibung sagen, dass diese Woche mit einem Paukenschlag begann! Der längst in „trockenen Tüchern“ gewähnte Honorar-Tarifvertrag für die Kolleginnen und Kollegen im Programm steht wieder auf der Kippe!

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Tarifverhandlungen + Eingruppierung + Zukunftstag

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

leider wieder nur durchwachsen, diese Woche. Um so spannender wird die nächste.

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Die Tarifverhandlungen sind jedenfalls mäßig gestartet (wie zu erwarten). 1,9 Prozent für die Festen, 1,5 Prozent für die Freien (plus 67 Euro Familiensonderzahlung dauerhaft), so die Eckdaten des ersten Angebots der Geschäftsleitung. „Das ist noch nichts!„, textet die eine Gewerkschaft zu diesem ersten Angebot der Geschäftsleitung. „Skandalös“ die andere. Die Freienvertretung wurde vor allem gefragt, ob die Geschäftsleitung uns ernsthaft das Urlaubsgeld streichen will. Die gute Nachricht: Nein, denn Freie bekommen gar kein Urlaubsgeld. Die schlechte Nachricht: Freie bekommen gar kein Urlaubsgeld. #urlaubsentgelt

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Wir machen uns leider ganz andere Sorgen. Am Montag lassen sich die Gewerkschaften darüber informieren, wie die Geschäftsleitung die Programm-Freien in den neuen Honorarrahmen eingruppieren will. Weil das Geld mal wieder knapp ist, dürften sich viele in der niedrigen Stufe wiederfinden, selbst wenn sie heute recht hohe Honorare bekommen. So viel steht zwar im Tarifvertrag: Weniger als die aktuellen Honorarhöhen darf es in Zukunft nicht geben. Aber wer heute gutes Geld bekommt (mehr als 284 Euro am Tag), würde bei einer schlechten Eingruppierung ab sofort und bis auf weiteres wohl keine Honorarerhöhungen mehr bekommen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Mit mehreren Informationsveranstaltungen am Mittwoch (in Berlin 9 bis 11 Uhr und 16 bis 18 Uhr im Erfrischungsraum) und am Freitag (in Babelsberg 9 bis 11 Uhr und 16 bis 18 Uhr im SZF Raum 311) will die Personalabteilung offiziell die Freien über ihre Prinzipien der Eingruppierung informieren. Eine wichtige Sache für alle Programm-Freien zweifellos. Wer kann, sollte hingehen. Selbst wenn eure Freienvertretung heute eine Rolle als Mitveranstalter abgesagt hat – wir sind natürlich trotzdem anwesend und werden deutlich machen, was wir für richtig und was für falsch halten.

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Am Donnerstag (21.11., 12 Uhr) lädt ver.di jedenfalls zur Vollversammlung. Tenor: „Die Zeichen stehen auf Streik!“

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Aber wer will schon mit Faust in der Tasche ins Wochenende gehen. Die Freienvertretung nicht, und denkt lieber voll Dankbarkeit zurück an den Alternativen Zukunftstag am Dienstag. Danke an die (knapp) 50 Teilnehmenden, darunter MoJo, VJ, Ingester*innen, Cutter*innen, Reporterteamer*innen und Social-Media-Online-Digitalmarken-Macher*innen. Auch die eine oder andere Führungskraft hat mitdiskutiert. Eine Erkenntnis des Tages: Der Austausch über die Gewerke-Grenzen hinweg kommt bisher viel zu kurz, das müssen wir bald wiederholen. Vielen Dank an den Kollegen André Beaupoil (Bayerischer Rundfunk) für den Blick über den Tellerrand. Und Danke an alle, die bei unserer Umfrage mitgemacht haben, für die vielen Anregungen – hier gibt es die Ergebnisse. Ein ausführlicher Bericht folgt.

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Last not least: die Berufsunfähigkeitsversicherung. „Dürfen (steuerlich selbständige) KSK-Freie nun mitmachen oder nicht?“, haben wir die Personalabteilung gefragt. Antwort: Im Prinzip ja. Aber nur mit einer höheren Prämie und wenn alle weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. Also: Wer Interesse hat, arbeitnehmerähnlich ist und auf mindestens 1000 Euro im Monat kommt, sollte seinen Einzelfall auf jeden Fall abklären lassen. Zwei Infotermine gibt es noch in diesem Jahr – wer erst nach dem Jahreswechsel abschließt, ist für die Versicherung ein Jahr älter muss entsprechend mehr zahlen.

Euch erstmal ein schönes Wochenende!

Eure Freienvertretung

Honorarrahmen + Smarte Produktion + Kürzungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
leider keine gute Woche. Am Montag waren wir mit der Intendantin noch guter Dinge, dass der neue Honorarrahmen auf bestem Wege ist, ab dem 1.1. die Honorarungleichheit zu beseitigen – zumindest Schritt für Schritt. Ein Gespräch am Mittwoch über die Pläne zur Eingruppierung hat unsere Hoffnungen leider spürbar gedämpft. Hier hat der rbb bislang deutlich andere Vorstellungen als die Freienvertretung. Wir haben die Programmdirektion gebeten, die entstandenen Irritationen schnell mit den Gewerkschaften aufzuarbeiten. Honorarrahmen + Smarte Produktion + Kürzungen weiterlesen