Feiertag + Lockerungen + ARD-Vergleich

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

erst Donnerstag, und der Newsletter schon da? Ja, denn morgen ist mal wieder Feiertag. In Berlin von Gesetzes wegen (mit Zuschlägen und so), in Brandenburg durch die autonome Entscheidung des rbb für ein zwei-Länder-weites Feiertagsprogramm, (leider ohne Feiertagszuschläge für die Werktätigen in Brandenburg).

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Hat irgendwie mit den letzten Tarifverhandlungen (für Feste) zu tun und damit, dass der 8. März in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel.  Apropos Frauentag, schon gewusst? 37.000 Euro Honorar brutto bekamen im vergangenen Jahr rbb-Arbeitnehmerähnliche im Durchschnitt. Die Frauen darunter im Schnitt 35.650 Euro. Schätzfrage: Wie hoch lag wohl der Durchschnitt bei den Männern? (Auflösung folgt in zwei Wochen zum Herrentag).

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Dann werden wahrscheinlich auch in Berlin und Potsdam die Kantinen wieder geöffnet sein (zumindest ein bisschen, schrittweise ab dem 18. Mai). Vorbei ist dann die Corona-bedingte Großzügigkeit mit Gratis-Kaffee und Umsonst-Lunchpaketen, das hat die Taskforce bereits angekündigt. Einer Runde Frei(en)bier zum Abschluss, hat sich daraufhin die Freienvertretung gewünscht. Nur als Kalauer natürlich, nicht ernsthaft, es weiß doch jeder: „There is no such thing as a free lunch“. Nicht mal nicht im freigiebigen rbb.

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Bei der Auslegung der 80-Prozent-Regel z.B. werden wir praktisch jeden Tag mit mehr oder weniger originellen Gründen konfrontiert, die 80 Prozent erstmal nicht oder nur ein bisschen auszuzahlen. „Gilt nur für Dienste“, „gilt nicht für dich“, „du bist doch solo-selbständig und bekommst Staatsknete“, „verrechnen wir mit dem nächsten Monat“. Puh. An die Freienvertretung wendet man sich natürlich vor allem, wenn etwas nicht gut läuft, da sehen wir die Welt vielleicht übertrieben trist. Darum die Bitte an  alle mit positiven Erfahrungen: Schreibt uns ruhig mal, wenn ihr das Geld problemlos bekommen habt, ausreichend im Dienstplan steht oder auch sonst alles wie geschmiert läuft. Hilft die 80-Prozent-Regel? Oder muss sie verbessert werden?

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Schlechter geht leider immer. Im ARD-Vergleich steht der rbb jedenfalls gut da, wie der ARD-Freienrat schreibt. Jedenfalls viel besser als der große WDR. Jedenfalls in Sachen Corona-Hilfe. Genau anders herum sieht es dagegen bei den Rechten der Interessenvertretungen aus, bedauert der Freienrat. Leuchtendes Vorbild in beiden Diziplinen ist und bleibt der SWR mit seinem neuen krisenfesten Bestandsschutz-Tarifvertrag. Übrigens: Wer sich auf den Austausch mit den Kolleg*innen der anderen Sender beim alljährlichen Freienkongress gefreut hatte, wird jetzt nicht allzu überrascht sein: In diesem Jahr muss er ausfallen.

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Auch wenn die Zeichen auf Lockerung stehen: Viele Einschränkungen werden wohl noch lange bleiben. Die Standorttrennung zum Beispiel. Wer den Eindruck hat, am falschen Standort gestrandet zu sein und lieber wechseln möchte, sollte aktiv werden und den Chefs Bescheid sagen. Im Einzelfall geht oft etwas. Wenn nicht, helfen wir gern.

Aber erstmal: Schönes langes Wochenende!

Eure Freienvertretung

Aufruf der Freienvertretung + Corona-Maßnahmen+ 8. Mai +

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie geht’s uns denn heute? Das ist keine pure Floskel, sondern eine ernsthafte Frage, auf die wir uns aussagekräftige Antworten von euch erhoffen. Wie geht es euch vor Ort, im Homeoffice, auf dem Dreh, im Studio mit den vielfältigen Maßnahmen gegen eine Corona-Ausbreitung? Fühlt ihr euch gut versorgt, eingeschränkt, überfordert? Wo hapert es und was läuft in eurem Bereich richtig gut? Was sollte unbedingt nachgebessert werden? Und klappt es in allen Bereichen mit den Ersatzhonoraren? Bitte mailt uns eure Antworten                                                (freienvertretung@rbb-online.de) unter dem Betreff „Arbeiten mit Corona“. Aufruf der Freienvertretung + Corona-Maßnahmen+ 8. Mai + weiterlesen

Absage Konfliktkommission +++ „Corona-Knigge“ +++ Freienstatistik

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch in der Freienvertretung haben wir uns ja schon fast an das Arbeiten unter Coronabedingungen gewöhnt: überwiegend Homeoffice, Beratung nur noch per e-mail und Telefon, Sitzungen und Besprechungen als Videoschalten. Auch wenn uns natürlich der persönliche Kontakt vor allem zu euch fehlt, müssen wir feststellen: Es funktioniert irgendwie – und immerhin schafft es der rbb ja auch, unter diesen Bedingungen zu senden bzw. wie man heute sagt: auszuspielen – und das zum Teil mehr als sonst. Absage Konfliktkommission +++ „Corona-Knigge“ +++ Freienstatistik weiterlesen

Risikoeinsätze + MoJo + Fortbildungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

herzlich willkommen in der Corona-Normalität. Das wird jetzt wohl eine ganze Weile so weitergehen.

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Viele Fragen haben uns erreicht zum Thema „80 Prozent Honorargarantie„. Wir können leider nicht alle beantworten, weil die mit heißer Nadel gestrickte Regelung an etlichen Stellen auslegungsbedürftig ist. Zentrale Anlaufstelle ist zwar die Personalabteilung, verantwortlich für die Umsetzung sind allerdings die Redaktionen und Bereiche. Und nicht alle Chefs (miss-)verstehen die Regeln auf die gleiche Weise … Risikoeinsätze + MoJo + Fortbildungen weiterlesen

Newsletter: Update Leistungen für Freie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die zweite von der Corona-Pandemie geprägte Woche geht zu Ende – und nach wie vor ändern sich die Dinge fast täglich. „Learning by doing“ – ist das Motto der Stunde – egal, ob wir mit den Tücken des Homeoffice kämpfen, die Vorsichtsmaßnahmen bei Außendrehs umzusetzen versuchen oder in Erfahrung bringen wollen, wie genau wir bei coronabedingten Auftragseinbußen abgesichert sind. Newsletter: Update Leistungen für Freie weiterlesen

+++Coronakrise: Leistungen für Freie +++ Schutzmaßnahmen bei Außendrehs ++++ Kostenlose Getränke+++

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Eigentlich sollte die Sonderausgabe dieses Newsletter schon gestern nachmittag rausgehen, doch wir mussten leider feststellen, dass wir im Homeoffice keinen Zugriff auf unseren Mailverteiler haben. Deshalb das Wichtigste von Montag mit etwas Verspätung. Wir bitten um Nachsicht.

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Die Geschäftsleitung des rbb hat wie angekündigt ihre Leistungen für Freie vorgestellt, die wegen der Coronakrise nicht oder nur in geringerem Umfang eingesetzt werden können. Das Wichtigste kurz zusammengefasst: +++Coronakrise: Leistungen für Freie +++ Schutzmaßnahmen bei Außendrehs ++++ Kostenlose Getränke+++ weiterlesen

Freie + in + der + Coronakrise

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir alle hätten´s diese Woche wohl gerne etwas ruhiger gehabt.  In der Corona-Krise überschlagen sich die Ereignisse in einer Weise, die vor kurzem kaum eine*r für möglich gehalten hätte. Das öffentliche Leben liegt weitgehend brach – mit massiven privaten und beruflichen Einschränkungen auch im rbb: Nicht nur in den Bereichen Sport und Kultur werden Aufträge und Dienste storniert. Die Produktion von Sendungen wie „Heimatjournal“, „Kowalski & Schmidt“, „Unser Leben“, „Luzyca“, „rbb Gartenzeit“, „Abendshow“ und „Täter-Opfer-Polizei“ wurden ausgesetzt. Schwangere und Rückkehrer*innen aus sogenannten Risikogebieten dürfen nicht mehr in den rbb kommen und bleiben – falls „Homeoffice“ nicht möglich ist – beschäftigungslos. Kein Wunder, dass viele verunsicherte Freie sich in den vergangenen Tagen bei uns gemeldet haben, weil sie um Einkommen und Existenz fürchten.

Leider ist bislang nicht klar, welchen finanziellen Schutz der rbb uns Freien bietet. Ein Beschluss der Geschäftsleitung von Anfang dieser Woche, dass Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „auf dem aktuell individuellen Niveau weiterbezahlt“ werden, unabhängig davon, ob sie eingesetzt werden, stimmte uns zunächst hoffnungsfroh. Wie genau das umgesetzt werden soll, wurde uns bislang allerdings noch nicht mitgeteilt – es heißt, die Personalabteilung arbeite „unter Hochdruck“ an einer Regelung. Am Donnerstag teilte die GL dann deutlich zurückhaltender mit, man versuche, „entstehende  Härten so gut wie möglich abzufedern“, heute verriet uns die Intendatin in ihrer Intranet-Videobotschaft, die Honorierung der Freien sei „eine dicke Nuss“. Für Montag wurde nun eine „praktikable, sozial gerechte und verlässliche Lösung“ angekündigt – die Grundsatzentscheidung sei gefallen, nun werde noch an den Details gearbeitet. Wir sind gespannt!

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Klar ist: Die Absicherung darf sich nicht auf Ausfallhonorare für fest disponierte Dienste beschränken, sondern muss alle arbeitnehmerähnlichen – also wirtschaftlich abhängigen und sozial schutzbedürftigen – Freien in den Blick nehmen. Egal, ob sie zeit- oder beitragsbezogen honoriert werden, ob sie in langfristigen Dienstplänen stehen oder „auf Zuruf“ arbeiten, ob sie Bestandsschutz haben oder nicht. In Zeiten, in denen viel an Solidarität, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt appelliert wird, darf der rbb keinesfalls einen Teil seiner Belegschaft im Regen stehen lassen! Wir hoffen, dass die Geschäftsleitung eine Entscheidung in diesem Sinne trifft!  

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Mustergültig verhält sich hier gerade Radio Bremen, eine kleine Anstalt, die bekanntermaßen finanziell auch nicht gerade auf Rosen gebettet ist. Sie stellt ihre Honorarzahlungen auf Monatspauschalen um, die sich an dem in den letzten 12 Monaten erzielten Einkommen orientieren. Diese werden regelmäßig ausgezahlt, auch wenn die Freien coronabedingt nicht eingesetzt werden können. Wer mehr arbeitet, soll natürlich auch mehr als die Pauschale bekommen.

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Diese Lösung hätte auch den positiven Nebeneffekt, dass die Kolleg*innen in der Honorarabrechnung dadurch stark entlastet würden. Denn wie wir hören, ist dort immer noch „Land unter“, die Erreichbarkeit per Mail und Telefon stark eingeschränkt. Also seid nachsichtig, wenn ihr eure*n Honorarsachbearbeiter*in nicht an die Strippe bekommt – sie/er bucht womöglich gerade eure Honorare. Mit einer Umstellung auf pauschale (Abschlags-)Zahlungen könnte der rbb also in diesen Krisenzeiten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!

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Wir werden uns jedenfalls mit all unseren Möglichkeiten dafür einsetzen, dass keine Kolleg*innen durchs Raster fallen und in eine materielle Notlage geraten. Für „freie Freie“ ohne 12a-Staus könnten möglicherweise auch die Hilfsprogramme für „Solo-Selbständige“ interessant sein, die gerade auf verschiedenen Ebenen angekündigt werden, aber noch der Umsetzung harren. Bereits jetzt gibt es den Sozialfonds der Pensionskasse Rundfunk – weiter Informationen findet ihr hier.    

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Große Herausforderungen gibt es natürlich auch für die Kolleg*innen, die momentan „von draußen“ berichten. Sie tragen mit ihrer Arbeit in Krisenzeiten dazu bei, dass der rbb als Informationsmedium gebraucht und genutzt wird wie nie zuvor. Sie setzen sich aber auch Risiken aus, die es im Homeoffice nicht gibt. Umso wichtiger ist es, dass der Gesundheitsschutz auch hier an erster Stelle steht. So muss der rbb für alle Reporter*innen, Kameraleute, Assistent*innen, VJs und MoJos die Voraussetzungen schaffen, dass sie z.B. empfohlene Sicherheitsabstände einhalten und sich vor Ansteckungsgefahr schützen können. Leider hören wir immer noch von Fällen, in denen Kolleg*innen ohne benötigte Schutzkleidung oder mit Hand- oder Ansteckmikrophonen arbeiten. Die zuständige Taskforce arbeitet auf unsere Anregung hin an Handlungsempfehlungen für den Einsatz dieser Kolleg*innen sowie an organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter*innen in Schnitt- und Schalträumen oder Regien. Das begrüßen wir natürlich und werden alles dafür tun, dass sie umgesetzt werden können!

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Die Kolleg*innen, die weiterhin im Sender arbeiten, sollten sich ab Samstag etwas zu essen mitbringen. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, bleiben Casino und Teestube geschlossen. Zumindest in Berlin wird die Automatenversorgung ausgeweitet, in Potsdam bleibt nach Intervention von freien Kolleg*innen die Bäckerei Fahland zunächst mit Einschränkungen geöffnet.

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Was die Umstellung in Sachen „Brutto=Netto“ angeht: Der rbb verabschiedet sich zwar nicht offiziell von der Deadline 31. März, verspricht aber für jeden Einzelfall Unterstützung, Beratung und sorgfältige Prüfung – auch wenn es länger dauert. Wir gehen davon aus, dass keine Umstellung bei der Abrechnung erfolgt, solange dies nicht abgeschlossen ist. Bei Fragen wendet euch an honorare@rbb-online.de.

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Alle wichtigen Informationen des rbb könnt und solltet ihr auch von außerhalb im Intranet einsehen – unter https://mein.rbb-online.de/intranet. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, sich regelmäßig auf dem dem Laufenden zu halten!

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Auch wir informieren euch natürlich auch weiterhin und stehen euch mit Rat und Tat zur Seite. Unser Büro wird zwar nur in Ausnahmefällen persönlich besetzt sein – und auch dann bitte wir euch, lieber anzurufen oder uns eine Mail zu schicken. Telefon und Maileingang sind ggf. ins Homeoffice umgeleitet. Wir bleiben aber zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar – unter 030 – 97993 80 503 oder freienvertretung@rbb-online.de

Bleibt gesund und passt auf euch auf!
Eure Freienvertretung

Corona +++ Honorarprobleme +++ Konfliktkommission

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Corona-Pandemie hat auch den rbb fest im Griff. Die aktuelle Lage dazu ändert sich quasi stündlich. Daher sind alle Informationen zum Thema von äußert begrenzter Haltbarkeit. Heute ganz aktuell: Ab Montag schließen Schulen und Kindertagesstätten in Berlin und Brandenburg –  was das für freie Mitarbeiter*innen bedeutet, die nicht arbeiten können, weil sie Kinder betreuen müssen, ist noch völlig unklar. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Erste Erfahrungen gibt es dagegen mit behördlich verordneter Quarantäne. Auch einige freie Kolleg*innen sind davon betroffen. Wir wünschen natürlich gesundheitlich alles Gute – finanziell gibt es denselben Zuschuss wie bei Krankheit, zu beantragen auf demselben Formular. Statt Attest bitte die Quarantäneanordnung beifügen. Wenn der reale Verdienstausfall davon nicht kompensiert wird, erstattet u.U. die Gesundheitsbehörde den Rest.

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Wir wollen hier nicht die umfangreichen Informationen im offiziellen Corona-Blog der Geschäftsleitung im Intranet doppeln. Aber ein paar Dinge unterstreichen bzw. ergänzen:

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Ausfallhonorare: Die muss es geben, wenn der rbb einen bereits vereinbarten Dienst absagt. Zum Beispiel, weil keine Besucherführungen mehr stattfinden oder die CNC-Simulation ausfällt. Ausnahme: Der rbb kann „zeitnah“ einen Ersatzauftrag anbieten.

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Dasselbe gilt auch für die „Trennung der Standorte“. Wer so umdisponiert wurde, dass man den Einsatz nicht annehmen konnte, muss ebenfalls ein Ausfallhonorar (bzw. einen Ersatzauftrag) bekommen.

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Wer sich krank fühlt, muss für das Attest nicht zum Arzt gehen. Bei Erkältungsbeschwerden darf der Hausarzt die Krankschreibung auch nach telefonischer Abklärung ausstellen. Der rbb erkennt auch vorübergehend die so genannte Online-AU an.

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Wer denkt, dass die Arbeit genauso gut von Zuhause aus erledigt werden kann (ganz ohne Infektionsrisiko auf dem Arbeitsweg oder im Großraumbüro), sollte sich an die Chefs wenden – die sind gehalten, darüber zu entscheiden und nach Kräften möglich zu machen.

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Unser letzter Corona-Tipp für alle „freien Freien“ (ohne arbeitnehmerähnlichen Status): Wer krank ist, bekommt zwar nicht den üblichen Zuschuss. Es gibt aber noch den Anspruch auf Fortzahlung der Vergütung, wenn  man mehre Tage hintereinander disponiert war. Und siehe oben: Im Falle von Quarantäne kann man den Verdienstausfall direkt von der Gesundheitsbehörde erstattet bekommen.

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Ja, ein paar anderen Themen gibt es auch noch.

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Die Brutto=Netto-Krise hat ihren Höhepunkt hoffentlich inzwischen überschritten. Nicht, dass die Personalabteilung von der Übergangsfrist bis Ende März abrücken würde – aber eine gewisse Bewegung spüren wir trotzdem. Bisher noch ungelöste Fälle (und das sind viele, wie wir von euch wissen) sollen unabhängig von der Frist geklärt werden, sichert die Personalabteilung zu. Die Finanzämter bzw. die Clearingstelle der Rentenversicherung tanzen eben nicht nach dem Rhythmus, den der rbb gerne hätte. Wie lange der Sender an der Fiktion noch festhalten will, wissen wir nicht – höchste Zeit, diese Realität anzuerkennen.

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Am heutigen Freitag tagte zum zweiten Mal die „Honorarrahmenkommission“ von rbb und Gewerkschaften, die sich mit Konflikten bei der Auslegung des Tarifvertrags befasst – zeitgemäß in Form einer Videokonferenz. Immerhin gab es erste Annäherungen bei der Definition von „hoher Verantwortung für Programminhalte“ – eine Voraussetzung, um Redaktionsdienste mit „erhöhten Anforderungen“ eingestuft und honoriert zu bekommen: Eine Einbeziehung von Planer*innen könnte sich der rbb hier unter bestimmten Umständen vorstellen. Auch bei der Definition von „Alleindiensten“ will sich der rbb bewegen und kündigte für die nächste Sitzung einen Kompromissvorschlag an. Erheblichen Dissens gibt es weiterhin bei der Frage, wie Live-Reporter*innen tariflich einzustufen sind und wie sich „außerordentlicher Zeitdruck“ definiert. Immerhin hat der rbb ausdrücklich versichert, dass alle möglicherweise noch erzielten Vereinbarungen rückwirkend zum 1. Januar 2020 gelten sollen. Die nächste Runde steht am 23. April an – schauen wir mal, wie sich die Corona-Lage bis dahin entwickelt hat.

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Und für alle, die lange auf ihre Februarabrechnung gewartet haben (oder vielleicht immer noch warten?): Schuld an der erneuten Verzögerung waren Computerprobleme in der Honorarabrechnung. Sie sind inzwischen behoben, für März sollen die Abrechnungen wieder pünktlich kommen.

Erstmal wünschen wir euch ein schönes Wochenende – bleibt gesund!
Eure Freienvertretung

Corona+++Honorarprobleme+++Freienstatut

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als ob es nicht schon genügend Probleme geben würde: bei rbbKultur werden (An-)Kündigungen eingetütet – Honorarzahlungen bleiben liegen – der KEF-Bericht lässt neues Unheil  erwarten. Die Vorbereitungen auf den Corona-Virus legen auf alles noch einmal eine Schippe drauf.

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Schon wieder Ärger mit der Honorarabrechnung. Erst im Januar, dann im Februar und jetzt im März. Wieder sind ungezählte Girokonten ins Dispo gelaufen, weil die Honorarabrechnung mit SAP nicht in Ordnung ist. Die Einzelheiten kennen wir noch nicht, und bei allem Mitgefühl für die vom Umzug, Krankheit und IT-Stress geplagte Abteilung: So kann es nicht weitergehen! Wenn der rbb mit den vorhandenen Mitteln keine zuverlässigen Honorarzahlungen gewährleisten kann, muss es Verstärkung geben.

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„Gibt es eigentlich einen neuen Stand für die Brutto=Netto-Frage?“, werden wir oft gefragt. Leider nicht: Manche Finanzämter stempeln die Vorlage ab, manche nicht. Die Clearingstelle der Rentenversicherung dämpft die Hoffnung, dass Entscheidungen in den eigentlich vorgesehenen drei Monaten realistisch seien. Die Personalabteilung kommt mit den Einzelfallberatungen nicht hinterher. Noch drei Wochen bis zum Ende der Übergangsfrist – und dann? Die Freienvertretung fordert natürlich eine Verlängerung auf ein realistisches Maß (und freut sich sehr, dass die Programmchefs das ganz ähnlich sehen). In der kommenden Woche besprechen wir das mit der Personalabteilung.

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Ob es bei rbbKultur (fka Kulturradio) bald mal bergauf geht, ist derzeit nicht abzusehen. In der vergangenen Woche waren erstmal die Tiefschläge dran:  Über das neue Sendeschema am Tag ist immerhin so viel bekannt, dass von den heutigen Moderator*innen die Hälfte nicht mehr benötigt wird. Viele haben bereits mündlich erfahren, dass sie sich etwas anderes suchen müssen, die schriftlichen Beendigungsmitteilungen folgen wohl bald.  Wer noch nicht bei uns war: Die Freienvertretung berät selbstverständlich über die verbliebenen Optionen.

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Und wenn wir ein paar Minuten Leerlauf haben, schmökern wir im jüngsten KEF-Bericht. Man reibt sich die Augen: Vor Tränen wegen des Beitragsvorschlags natürlich, aber auch, weil die KEF plötzlich die Zahl der Freien um fast 30 Prozent nach oben korrigiert hat. Rund 11.000 Vollzeit-Äquivalente bei ARD und ZDF – das kommt der Wahrheit schon deutlich näher als die Schönfärberei der vergangenen Jahre. Der ARD-Freienrat hat jedenfalls zuletzt 18.000 feste Freie (Personen) gezählt, in VZÄ umgerechnet dürfte es um mindestens 12.000-15.000 „Stellen“ gehen.

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Wer nun aber denkt, im KEF-Bericht gibt es nur trockene Zahlen – weit gefehlt! Dort werden mit innovativen Metaphern geradezu sinnliche Bilder aus dem Innenleben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gemalt. Zum Beispiel der „sich verfestigende Personalkörper„. (Bitte mal kurz die Augen schließen und sich für ein, zwei Sekunden ausmalen, wie der wohl aussieht.) Respekt, liebe KEF, so sexy muss man Bestandsschutz-Tarifverträge oder längere Ankündigungsfristen erstmal darstellen! Btw: Wir fordern Bestandsschutz für programmgestaltende Freie.

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Und wir fordern mehr Rechte auch für die Interessenvertretung der Freien, bald auch wieder im Brandenburger Landtag. Wer in der öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses dabei sein möchte, kann sich schon mal den 25. März, 11 Uhr, vormerken. Neben unserer Intendantin Patricia Schlesinger werden die langjährige frühere freie Personalrätin von Radio Bremen, Hanna Möllers, unser Abendschau-Kollege und DJV-Landesvorsitzende Christian Walther sowie die Freienvertretung angehört.

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Letzte Woche hatten wir gehofft, spätestens heute verbindliche Antworten zu den wichtigsten Corona-Fragen liefern zu können. Genau sieben Tage später hat die Task Force tatsächlich auch für Freie Fragen und Antworten nachgelegt. Leider kann man nicht mit allen Antworten etwas anfangen.

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Dass man z.B. auch bei einer Corona-Erkrankung den üblichen Zuschuss im Krankheitsfall bekommt, ist nicht wirklich überraschend. Interessanter wäre die Antwort auf die Frage, was bei Quarantäne (ohne krank zu sein) geschieht, denn in diesem Fall habe ich ja kein ärztliches Attest, um den Zuschuss zu beantragen.  Die Antwort steht aus, die Freienvertretung ist aber sicher: Ja, den Zuschuss muss es auch geben, wenn man wegen Quarantäne nicht arbeiten kann.

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Auch die kulant gedachte Regelung, dass bis auf Weiteres ein Attest erst nach fünf Tagen nachgereicht werden muss, wirft mehr Fragen auf als Antworten, da diese nur bei „Nachweis einer konkreten Beschäftigung“ gelten soll. Selbst wenn man diese unglückliche Formulierung so versteht, dass für den betreffenden Tag ein Einsatz fest vereinbart gewesen sein muss, wird sie wohl praktisch niemanden dazu bewegen, sich in Ruhe auszukurieren, ohne zum Arzt zu gehen. Wir raten euch jedenfalls davon ab, denn ihr würdet in der Regel einen Honorarverluste haben: der Zuschuss beträgt maximal 1/365 der letzten 12 Monate, das ist deutlich weniger als ein durchschnittliches Honorar pro Beschäftigungstag. Fair ist das nur, wenn der niedrige Satz auch an Tagen ohne Beschäftigung gezahlt wird – das schließt der rbb aber ohne Attest aus. Wir haben vorgeschlagen, den zweiten Satz einfach zu streichen.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Eure Freienvertretung