Newsletter: Update Leistungen für Freie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die zweite von der Corona-Pandemie geprägte Woche geht zu Ende – und nach wie vor ändern sich die Dinge fast täglich. „Learning by doing“ – ist das Motto der Stunde – egal, ob wir mit den Tücken des Homeoffice kämpfen, die Vorsichtsmaßnahmen bei Außendrehs umzusetzen versuchen oder in Erfahrung bringen wollen, wie genau wir bei coronabedingten Auftragseinbußen abgesichert sind.

Vor allem zu letzterem verdichtet sich mittlerweile die Informationslage – heute hat die Personalabteilung ihre Antworten auf „häufig gestellte Fragen“ – FAQs – im Intranet veröffentlicht (hier der Link, falls ihr im rbb seid und hier der Zugriff von außerhalb).

Nach Rücksprache mit der Personalabteilung fassen wir noch einmal zusammen:  Grundsätzlich soll jede*r arbeitnehmerähnliche Freie, die oder der dem rbb prinzipiell zur Verfügung steht, mindesten 80% ihres/seines durchschnittlichen Einkommen der letzten 12 Monate bekommen. Wie viel genau und wie berechnet, hängt von der Art der Beauftragung ab. Wichtig: Die Umsetzung soll dezentral von den jeweiligen Bereichen geregelt werden, die auch die (Ausfall-)Honorare anweisen. Damit das klappt und vor allem nicht zu lange dauert, hat die Personalabteilung zugesagt, alle Führungskräfte eingehend zu informieren. Also, wendet euch mit euren Ansprüchen erstmal zeitnah an euren Chef/eure Chefin. Falls es hakt, stehen Herr Nimptsch von der Personalabteilung und natürlich die Freienvertretung euch mit Rat und Tat zur Seite.

Die Regelungen nochmal im Einzelnen:

1.  Bereits disponierte bzw. fest zugesagte Dienste, die der rbb absagt, werden zu 100 Prozent honoriert. Für künftige Dienstpläne werden mindestens 80 Prozent der üblichen Einsätze zugesagt.

2. Freie mit Bestandsschutz erhalten pro Monat Honorar für 1/12 ihrer jährlichen Einsatzgarantie unabhängig von den tatsächlichen Einsätzen. Sie geben wie bisher ihre Verfügbarkeiten an, werden in einem „virtuellen Dienstplan“ disponiert und stehen dem rbb an diesen Einsatztagen zur Verfügung. Honorierte Tage werden auf die Bestandsgarantie angerechnet. Zuschläge werden nur gezahlt, wenn auch tatsächlich an Sonn- und Feiertagen oder nachts gearbeitet wird oder Überstunden geleistet werden.

3. Bei wegbrechenden Aufträgen, die nicht in Dienstplänen stehen, besteht Anspruch auf 80 Prozent des monatlichen Durchschnittseinkommens des vergangenen Jahres (1.3.1019 – 29.3.2020 (ohne Zuschläge, Mehrarbeit und Sozialleistungen). Dafür müsst ihr euch dann ggf. an bestimmten Tagen für Einsätze bereithalten. Wichtig: Auch diese Honorare werden von den beauftragenden Bereichen angewiesen, entsprechende Verfügbarkeiten von ihnen disponiert. Wendet euch also rechtzeitig an eure Chefin/euren Chef, wenn ihr Auftragseinbrüche feststellt oder befürchtet.

4. Bei allen Formen von „Mischtätigkeit“ (mit und ohne Dienstplan, Einsätze für unterschiedliche Bereiche) sollen die Ansprüche anteilig berechnet werden. Wer im Haus viele Standbeine hat, muss sich also bei Auftragseinbußen möglicherweise an mehrere Redaktionsleiter*innen oder Wellenchef*innen wenden, die die jeweils fälligen Ausfallhonorare anweisen. Das ist u.U. etwas kompliziert, aber momentan angeblich nicht anders leistbar.

5. Freie, die sogenannten Risikogruppen angehören (Ü60, Schwangere, Vorerkrankte), müssen sich nicht für Einsätze beim rbb verfügbar halten. Wenn sie ihre Arbeit nicht im Homeoffice leisten können, werden sie nach der jeweiligen Regelung honoriert (Ausfallhonorar, 80%, 1/12). Sie müssen ihre verantwortliche Führungskraft darüber informieren, dass sie zur Risikogruppe gehören, aber keinen Antrag auf Leistungen im Krankheitsfall oder Urlaubsentgelt stellen.

6. Kolleg*innen, sie sich in behördlich angeordneter Quarantäne befinden oder vom rbb wegen eines erhöhten Ansteckungsrisikos nach Hause geschickt werden, bekommen für diese Zeit Leistungen im Krankheitsfall.

7. Die Regelungen gelten erstmal bis Ende April, bei Bedarf wird es eine Verlängerung oder Nachfolgeregelung geben. Ob und ggf. ab wann die Leistungen rückwirkend gelten, konnte uns der rbb noch nicht sagen. Nach unserer Wahrnehmung brachen ca. ab Mitte März Aufträge in größerem Umfang weg. Das würde sich dann folglich ab Anfang April in den Honorarabrechnungen bemerkbar machen. Bitte meldet euch, wenn es Probleme bei der Kompensation von Ausfällen in diesem Zeitraum gibt.

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So weit, so kompliziert – und hoffentlich in jedem Punkt richtig und verständlich erklärt. Der rbb hat uns jedenfalls versichert, das kein*r „durchs Rost“ fallen solle. Das freut uns! Wenn ihr Fragen oder Probleme habt, meldet euch. Uns erreicht ihr auch weiterhin zu den üblichen Zeiten unter 030 – 97993 80503 oder unter freienvertretung@rbb-online.de

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Wenn ihr über die Entwicklungen im rbb  immer aktuell informiert sein wollt, empfehlen wir neben dem regelmäßigen Blick ins Intranet auch das rbb-interne Corona-Update per E-mail. Dafür könnt ihr euch hier registrieren.

Soweit erstmal für heute – passt auf euch auf!

Eure Freienvertretung

+++Coronakrise: Leistungen für Freie +++ Schutzmaßnahmen bei Außendrehs ++++ Kostenlose Getränke+++

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Eigentlich sollte die Sonderausgabe dieses Newsletter schon gestern nachmittag rausgehen, doch wir mussten leider feststellen, dass wir im Homeoffice keinen Zugriff auf unseren Mailverteiler haben. Deshalb das Wichtigste von Montag mit etwas Verspätung. Wir bitten um Nachsicht.

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Die Geschäftsleitung des rbb hat wie angekündigt ihre Leistungen für Freie vorgestellt, die wegen der Coronakrise nicht oder nur in geringerem Umfang eingesetzt werden können. Das Wichtigste kurz zusammengefasst: +++Coronakrise: Leistungen für Freie +++ Schutzmaßnahmen bei Außendrehs ++++ Kostenlose Getränke+++ weiterlesen

Freie + in + der + Coronakrise

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir alle hätten´s diese Woche wohl gerne etwas ruhiger gehabt.  In der Corona-Krise überschlagen sich die Ereignisse in einer Weise, die vor kurzem kaum eine*r für möglich gehalten hätte. Das öffentliche Leben liegt weitgehend brach – mit massiven privaten und beruflichen Einschränkungen auch im rbb: Nicht nur in den Bereichen Sport und Kultur werden Aufträge und Dienste storniert. Die Produktion von Sendungen wie „Heimatjournal“, „Kowalski & Schmidt“, „Unser Leben“, „Luzyca“, „rbb Gartenzeit“, „Abendshow“ und „Täter-Opfer-Polizei“ wurden ausgesetzt. Schwangere und Rückkehrer*innen aus sogenannten Risikogebieten dürfen nicht mehr in den rbb kommen und bleiben – falls „Homeoffice“ nicht möglich ist – beschäftigungslos. Kein Wunder, dass viele verunsicherte Freie sich in den vergangenen Tagen bei uns gemeldet haben, weil sie um Einkommen und Existenz fürchten.

Leider ist bislang nicht klar, welchen finanziellen Schutz der rbb uns Freien bietet. Ein Beschluss der Geschäftsleitung von Anfang dieser Woche, dass Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „auf dem aktuell individuellen Niveau weiterbezahlt“ werden, unabhängig davon, ob sie eingesetzt werden, stimmte uns zunächst hoffnungsfroh. Wie genau das umgesetzt werden soll, wurde uns bislang allerdings noch nicht mitgeteilt – es heißt, die Personalabteilung arbeite „unter Hochdruck“ an einer Regelung. Am Donnerstag teilte die GL dann deutlich zurückhaltender mit, man versuche, „entstehende  Härten so gut wie möglich abzufedern“, heute verriet uns die Intendatin in ihrer Intranet-Videobotschaft, die Honorierung der Freien sei „eine dicke Nuss“. Für Montag wurde nun eine „praktikable, sozial gerechte und verlässliche Lösung“ angekündigt – die Grundsatzentscheidung sei gefallen, nun werde noch an den Details gearbeitet. Wir sind gespannt!

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Klar ist: Die Absicherung darf sich nicht auf Ausfallhonorare für fest disponierte Dienste beschränken, sondern muss alle arbeitnehmerähnlichen – also wirtschaftlich abhängigen und sozial schutzbedürftigen – Freien in den Blick nehmen. Egal, ob sie zeit- oder beitragsbezogen honoriert werden, ob sie in langfristigen Dienstplänen stehen oder „auf Zuruf“ arbeiten, ob sie Bestandsschutz haben oder nicht. In Zeiten, in denen viel an Solidarität, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt appelliert wird, darf der rbb keinesfalls einen Teil seiner Belegschaft im Regen stehen lassen! Wir hoffen, dass die Geschäftsleitung eine Entscheidung in diesem Sinne trifft!  

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Mustergültig verhält sich hier gerade Radio Bremen, eine kleine Anstalt, die bekanntermaßen finanziell auch nicht gerade auf Rosen gebettet ist. Sie stellt ihre Honorarzahlungen auf Monatspauschalen um, die sich an dem in den letzten 12 Monaten erzielten Einkommen orientieren. Diese werden regelmäßig ausgezahlt, auch wenn die Freien coronabedingt nicht eingesetzt werden können. Wer mehr arbeitet, soll natürlich auch mehr als die Pauschale bekommen.

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Diese Lösung hätte auch den positiven Nebeneffekt, dass die Kolleg*innen in der Honorarabrechnung dadurch stark entlastet würden. Denn wie wir hören, ist dort immer noch „Land unter“, die Erreichbarkeit per Mail und Telefon stark eingeschränkt. Also seid nachsichtig, wenn ihr eure*n Honorarsachbearbeiter*in nicht an die Strippe bekommt – sie/er bucht womöglich gerade eure Honorare. Mit einer Umstellung auf pauschale (Abschlags-)Zahlungen könnte der rbb also in diesen Krisenzeiten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!

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Wir werden uns jedenfalls mit all unseren Möglichkeiten dafür einsetzen, dass keine Kolleg*innen durchs Raster fallen und in eine materielle Notlage geraten. Für „freie Freie“ ohne 12a-Staus könnten möglicherweise auch die Hilfsprogramme für „Solo-Selbständige“ interessant sein, die gerade auf verschiedenen Ebenen angekündigt werden, aber noch der Umsetzung harren. Bereits jetzt gibt es den Sozialfonds der Pensionskasse Rundfunk – weiter Informationen findet ihr hier.    

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Große Herausforderungen gibt es natürlich auch für die Kolleg*innen, die momentan „von draußen“ berichten. Sie tragen mit ihrer Arbeit in Krisenzeiten dazu bei, dass der rbb als Informationsmedium gebraucht und genutzt wird wie nie zuvor. Sie setzen sich aber auch Risiken aus, die es im Homeoffice nicht gibt. Umso wichtiger ist es, dass der Gesundheitsschutz auch hier an erster Stelle steht. So muss der rbb für alle Reporter*innen, Kameraleute, Assistent*innen, VJs und MoJos die Voraussetzungen schaffen, dass sie z.B. empfohlene Sicherheitsabstände einhalten und sich vor Ansteckungsgefahr schützen können. Leider hören wir immer noch von Fällen, in denen Kolleg*innen ohne benötigte Schutzkleidung oder mit Hand- oder Ansteckmikrophonen arbeiten. Die zuständige Taskforce arbeitet auf unsere Anregung hin an Handlungsempfehlungen für den Einsatz dieser Kolleg*innen sowie an organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter*innen in Schnitt- und Schalträumen oder Regien. Das begrüßen wir natürlich und werden alles dafür tun, dass sie umgesetzt werden können!

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Die Kolleg*innen, die weiterhin im Sender arbeiten, sollten sich ab Samstag etwas zu essen mitbringen. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, bleiben Casino und Teestube geschlossen. Zumindest in Berlin wird die Automatenversorgung ausgeweitet, in Potsdam bleibt nach Intervention von freien Kolleg*innen die Bäckerei Fahland zunächst mit Einschränkungen geöffnet.

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Was die Umstellung in Sachen „Brutto=Netto“ angeht: Der rbb verabschiedet sich zwar nicht offiziell von der Deadline 31. März, verspricht aber für jeden Einzelfall Unterstützung, Beratung und sorgfältige Prüfung – auch wenn es länger dauert. Wir gehen davon aus, dass keine Umstellung bei der Abrechnung erfolgt, solange dies nicht abgeschlossen ist. Bei Fragen wendet euch an honorare@rbb-online.de.

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Alle wichtigen Informationen des rbb könnt und solltet ihr auch von außerhalb im Intranet einsehen – unter https://mein.rbb-online.de/intranet. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, sich regelmäßig auf dem dem Laufenden zu halten!

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Auch wir informieren euch natürlich auch weiterhin und stehen euch mit Rat und Tat zur Seite. Unser Büro wird zwar nur in Ausnahmefällen persönlich besetzt sein – und auch dann bitte wir euch, lieber anzurufen oder uns eine Mail zu schicken. Telefon und Maileingang sind ggf. ins Homeoffice umgeleitet. Wir bleiben aber zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar – unter 030 – 97993 80 503 oder freienvertretung@rbb-online.de

Bleibt gesund und passt auf euch auf!
Eure Freienvertretung

Corona +++ Honorarprobleme +++ Konfliktkommission

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Corona-Pandemie hat auch den rbb fest im Griff. Die aktuelle Lage dazu ändert sich quasi stündlich. Daher sind alle Informationen zum Thema von äußert begrenzter Haltbarkeit. Heute ganz aktuell: Ab Montag schließen Schulen und Kindertagesstätten in Berlin und Brandenburg –  was das für freie Mitarbeiter*innen bedeutet, die nicht arbeiten können, weil sie Kinder betreuen müssen, ist noch völlig unklar. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Erste Erfahrungen gibt es dagegen mit behördlich verordneter Quarantäne. Auch einige freie Kolleg*innen sind davon betroffen. Wir wünschen natürlich gesundheitlich alles Gute – finanziell gibt es denselben Zuschuss wie bei Krankheit, zu beantragen auf demselben Formular. Statt Attest bitte die Quarantäneanordnung beifügen. Wenn der reale Verdienstausfall davon nicht kompensiert wird, erstattet u.U. die Gesundheitsbehörde den Rest.

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Wir wollen hier nicht die umfangreichen Informationen im offiziellen Corona-Blog der Geschäftsleitung im Intranet doppeln. Aber ein paar Dinge unterstreichen bzw. ergänzen:

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Ausfallhonorare: Die muss es geben, wenn der rbb einen bereits vereinbarten Dienst absagt. Zum Beispiel, weil keine Besucherführungen mehr stattfinden oder die CNC-Simulation ausfällt. Ausnahme: Der rbb kann „zeitnah“ einen Ersatzauftrag anbieten.

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Dasselbe gilt auch für die „Trennung der Standorte“. Wer so umdisponiert wurde, dass man den Einsatz nicht annehmen konnte, muss ebenfalls ein Ausfallhonorar (bzw. einen Ersatzauftrag) bekommen.

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Wer sich krank fühlt, muss für das Attest nicht zum Arzt gehen. Bei Erkältungsbeschwerden darf der Hausarzt die Krankschreibung auch nach telefonischer Abklärung ausstellen. Der rbb erkennt auch vorübergehend die so genannte Online-AU an.

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Wer denkt, dass die Arbeit genauso gut von Zuhause aus erledigt werden kann (ganz ohne Infektionsrisiko auf dem Arbeitsweg oder im Großraumbüro), sollte sich an die Chefs wenden – die sind gehalten, darüber zu entscheiden und nach Kräften möglich zu machen.

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Unser letzter Corona-Tipp für alle „freien Freien“ (ohne arbeitnehmerähnlichen Status): Wer krank ist, bekommt zwar nicht den üblichen Zuschuss. Es gibt aber noch den Anspruch auf Fortzahlung der Vergütung, wenn  man mehre Tage hintereinander disponiert war. Und siehe oben: Im Falle von Quarantäne kann man den Verdienstausfall direkt von der Gesundheitsbehörde erstattet bekommen.

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Ja, ein paar anderen Themen gibt es auch noch.

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Die Brutto=Netto-Krise hat ihren Höhepunkt hoffentlich inzwischen überschritten. Nicht, dass die Personalabteilung von der Übergangsfrist bis Ende März abrücken würde – aber eine gewisse Bewegung spüren wir trotzdem. Bisher noch ungelöste Fälle (und das sind viele, wie wir von euch wissen) sollen unabhängig von der Frist geklärt werden, sichert die Personalabteilung zu. Die Finanzämter bzw. die Clearingstelle der Rentenversicherung tanzen eben nicht nach dem Rhythmus, den der rbb gerne hätte. Wie lange der Sender an der Fiktion noch festhalten will, wissen wir nicht – höchste Zeit, diese Realität anzuerkennen.

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Am heutigen Freitag tagte zum zweiten Mal die „Honorarrahmenkommission“ von rbb und Gewerkschaften, die sich mit Konflikten bei der Auslegung des Tarifvertrags befasst – zeitgemäß in Form einer Videokonferenz. Immerhin gab es erste Annäherungen bei der Definition von „hoher Verantwortung für Programminhalte“ – eine Voraussetzung, um Redaktionsdienste mit „erhöhten Anforderungen“ eingestuft und honoriert zu bekommen: Eine Einbeziehung von Planer*innen könnte sich der rbb hier unter bestimmten Umständen vorstellen. Auch bei der Definition von „Alleindiensten“ will sich der rbb bewegen und kündigte für die nächste Sitzung einen Kompromissvorschlag an. Erheblichen Dissens gibt es weiterhin bei der Frage, wie Live-Reporter*innen tariflich einzustufen sind und wie sich „außerordentlicher Zeitdruck“ definiert. Immerhin hat der rbb ausdrücklich versichert, dass alle möglicherweise noch erzielten Vereinbarungen rückwirkend zum 1. Januar 2020 gelten sollen. Die nächste Runde steht am 23. April an – schauen wir mal, wie sich die Corona-Lage bis dahin entwickelt hat.

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Und für alle, die lange auf ihre Februarabrechnung gewartet haben (oder vielleicht immer noch warten?): Schuld an der erneuten Verzögerung waren Computerprobleme in der Honorarabrechnung. Sie sind inzwischen behoben, für März sollen die Abrechnungen wieder pünktlich kommen.

Erstmal wünschen wir euch ein schönes Wochenende – bleibt gesund!
Eure Freienvertretung

Corona+++Honorarprobleme+++Freienstatut

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als ob es nicht schon genügend Probleme geben würde: bei rbbKultur werden (An-)Kündigungen eingetütet – Honorarzahlungen bleiben liegen – der KEF-Bericht lässt neues Unheil  erwarten. Die Vorbereitungen auf den Corona-Virus legen auf alles noch einmal eine Schippe drauf.

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Schon wieder Ärger mit der Honorarabrechnung. Erst im Januar, dann im Februar und jetzt im März. Wieder sind ungezählte Girokonten ins Dispo gelaufen, weil die Honorarabrechnung mit SAP nicht in Ordnung ist. Die Einzelheiten kennen wir noch nicht, und bei allem Mitgefühl für die vom Umzug, Krankheit und IT-Stress geplagte Abteilung: So kann es nicht weitergehen! Wenn der rbb mit den vorhandenen Mitteln keine zuverlässigen Honorarzahlungen gewährleisten kann, muss es Verstärkung geben.

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„Gibt es eigentlich einen neuen Stand für die Brutto=Netto-Frage?“, werden wir oft gefragt. Leider nicht: Manche Finanzämter stempeln die Vorlage ab, manche nicht. Die Clearingstelle der Rentenversicherung dämpft die Hoffnung, dass Entscheidungen in den eigentlich vorgesehenen drei Monaten realistisch seien. Die Personalabteilung kommt mit den Einzelfallberatungen nicht hinterher. Noch drei Wochen bis zum Ende der Übergangsfrist – und dann? Die Freienvertretung fordert natürlich eine Verlängerung auf ein realistisches Maß (und freut sich sehr, dass die Programmchefs das ganz ähnlich sehen). In der kommenden Woche besprechen wir das mit der Personalabteilung.

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Ob es bei rbbKultur (fka Kulturradio) bald mal bergauf geht, ist derzeit nicht abzusehen. In der vergangenen Woche waren erstmal die Tiefschläge dran:  Über das neue Sendeschema am Tag ist immerhin so viel bekannt, dass von den heutigen Moderator*innen die Hälfte nicht mehr benötigt wird. Viele haben bereits mündlich erfahren, dass sie sich etwas anderes suchen müssen, die schriftlichen Beendigungsmitteilungen folgen wohl bald.  Wer noch nicht bei uns war: Die Freienvertretung berät selbstverständlich über die verbliebenen Optionen.

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Und wenn wir ein paar Minuten Leerlauf haben, schmökern wir im jüngsten KEF-Bericht. Man reibt sich die Augen: Vor Tränen wegen des Beitragsvorschlags natürlich, aber auch, weil die KEF plötzlich die Zahl der Freien um fast 30 Prozent nach oben korrigiert hat. Rund 11.000 Vollzeit-Äquivalente bei ARD und ZDF – das kommt der Wahrheit schon deutlich näher als die Schönfärberei der vergangenen Jahre. Der ARD-Freienrat hat jedenfalls zuletzt 18.000 feste Freie (Personen) gezählt, in VZÄ umgerechnet dürfte es um mindestens 12.000-15.000 „Stellen“ gehen.

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Wer nun aber denkt, im KEF-Bericht gibt es nur trockene Zahlen – weit gefehlt! Dort werden mit innovativen Metaphern geradezu sinnliche Bilder aus dem Innenleben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gemalt. Zum Beispiel der „sich verfestigende Personalkörper„. (Bitte mal kurz die Augen schließen und sich für ein, zwei Sekunden ausmalen, wie der wohl aussieht.) Respekt, liebe KEF, so sexy muss man Bestandsschutz-Tarifverträge oder längere Ankündigungsfristen erstmal darstellen! Btw: Wir fordern Bestandsschutz für programmgestaltende Freie.

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Und wir fordern mehr Rechte auch für die Interessenvertretung der Freien, bald auch wieder im Brandenburger Landtag. Wer in der öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses dabei sein möchte, kann sich schon mal den 25. März, 11 Uhr, vormerken. Neben unserer Intendantin Patricia Schlesinger werden die langjährige frühere freie Personalrätin von Radio Bremen, Hanna Möllers, unser Abendschau-Kollege und DJV-Landesvorsitzende Christian Walther sowie die Freienvertretung angehört.

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Letzte Woche hatten wir gehofft, spätestens heute verbindliche Antworten zu den wichtigsten Corona-Fragen liefern zu können. Genau sieben Tage später hat die Task Force tatsächlich auch für Freie Fragen und Antworten nachgelegt. Leider kann man nicht mit allen Antworten etwas anfangen.

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Dass man z.B. auch bei einer Corona-Erkrankung den üblichen Zuschuss im Krankheitsfall bekommt, ist nicht wirklich überraschend. Interessanter wäre die Antwort auf die Frage, was bei Quarantäne (ohne krank zu sein) geschieht, denn in diesem Fall habe ich ja kein ärztliches Attest, um den Zuschuss zu beantragen.  Die Antwort steht aus, die Freienvertretung ist aber sicher: Ja, den Zuschuss muss es auch geben, wenn man wegen Quarantäne nicht arbeiten kann.

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Auch die kulant gedachte Regelung, dass bis auf Weiteres ein Attest erst nach fünf Tagen nachgereicht werden muss, wirft mehr Fragen auf als Antworten, da diese nur bei „Nachweis einer konkreten Beschäftigung“ gelten soll. Selbst wenn man diese unglückliche Formulierung so versteht, dass für den betreffenden Tag ein Einsatz fest vereinbart gewesen sein muss, wird sie wohl praktisch niemanden dazu bewegen, sich in Ruhe auszukurieren, ohne zum Arzt zu gehen. Wir raten euch jedenfalls davon ab, denn ihr würdet in der Regel einen Honorarverluste haben: der Zuschuss beträgt maximal 1/365 der letzten 12 Monate, das ist deutlich weniger als ein durchschnittliches Honorar pro Beschäftigungstag. Fair ist das nur, wenn der niedrige Satz auch an Tagen ohne Beschäftigung gezahlt wird – das schließt der rbb aber ohne Attest aus. Wir haben vorgeschlagen, den zweiten Satz einfach zu streichen.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Eure Freienvertretung

Corona+++brutto=netto+++Bildungsurlaub

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hinter uns liegt eine unerwartet ruhige Woche. Nach dem Trubel der vergangenen zwei Monate macht uns das natürlich etwas misstrauisch: Braut sich da schon wieder was zusammen? Oder liegt es nur daran, dass fast die gesamte Personalabteilung in ihrem neuen Domizil – dem „City-Campus Berlin“ am Saatwinkler Damm –  erst die Umzugskartons auspacken, dann eilig den Jahresabschluss machen musste und deshalb keine Zeit hat, Entscheidungen mit Auswirkungen für Freie zu treffen? Wir werden es vielleicht in den nächsten Tagen merken… Corona+++brutto=netto+++Bildungsurlaub weiterlesen

Zweites Standbein +++ bezahlte Fortbildung +++ programmgestaltend zweiter Klasse

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Honorarrahmen-Kommission (fka „Konfliktkommission“) hat getagt, drei Stunden lang vor allem über die Einstufung der Redaktionsdienste gesprochen und – täterätää: keine Ergebnisse erzielt. Am 13. März werden die Gespräche fortgesetzt. Alles wie erwartet also. An den Honoraren ändert sich einstweilen nichts.

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Und weil das so ist, ändern die Kolleg*innen von BA und der Abendschau auch nichts an der Suche nach einem zweiten Standbein. Die Sendungen vom heutigen Freitag sind schon deswegen einen Blick wert, weil sie ganz in der Hand von den Festen waren – die Freien hatten sich für heute nicht einteilen lassen. #tobecontinued

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Warum werden die Untertitler vom rbb- bzw. ARD-Text eigentlich nicht auf 241 Euro angehoben? Weil sie zum 1.1. plötzlich nicht mehr als Redakteur*innen abgerechnet werden, sondern zum Mindestsatz von gehobenen Assistent*innen. Was zwar sachlich Quatsch ist, weil sie ja keine Assistenz-Dienste leiten, sondern ganz selbständig Programmangebote realisieren (nämlich Untertitel), was ziemlich genau der neuen Definition von Redakteur*innen entspricht. Aber dem rbb ist das zu teuer, so dass er Untertitler als „nicht tarifiert“ betrachtet – und stattdessen den Assistenzsatz 208 Euro zahlt.

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„Nicht tarifiert“ ist auch die Begründung, warum der rbb die Brandsicherheitswachen unter dem Berliner Mindestlohn beschäftigen will. Bei demnächst 12,50 pro Stunde sind das am Tag mindestens 100 Euro, die Brandschutzwachen bekommen derzeit 90 (in Worten: neunzig)! Dabei wären auch 100 Euro ein Witz: Brandsicherheitswachen sind gelernte Feuerwehrleute – die Gebührenordnung für die Feuerwehr sah zuletzt 21,30 Euro vor – pro halbe Stunde. Sorry, „nicht tarifiert“ bedeutet nicht: zum Spottpreis.

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Schöne Dinge gibt es natürlich auch. Über die Ausschreibung des Social-Media-Bootcamps haben wir uns sehr gefreut. Nicht nur, weil das Konzept eine gewisse Entschlossenheit signalisiert, nun mal tatsächlich nicht nur zu reden, zu jammern oder zu fordern, sondern mal ernsthaft anzufangen. Sondern auch, weil das Honorarangebot für Freie (241 Euro) zwar an der absoluten tariflichen Untergrenze liegt, aber immerhin mal in der richtigen Größenordnung. Kein Wunder, wenn es plötzlich viele viele Bewerber für das Angebot gibt. Wer nicht zum Zug kommt: Bitte wendet euch an die Freienvertretung. Bei der Auswahl der Teilnehmenden haben wir ein Mitbestimmungsrecht.

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Der Glückwunsch der Woche geht aber an radioeins: Schon wieder ein neuer Festangestellter! Manchmal muss man als langjähriger Freier dem Sender ein bisschen auf die Sprünge helfen. Nach dem Zuwachs in der Musikredaktion im Januar legalisiert auch die Onlineredaktion das Beschäftigungsverhältnis zu einem langjährigen Freien – wenn auch nicht ganz freiwillig. Aber auch das Landesarbeitsgericht bestätigte als letzte Instanz: Zumindest dieser angeblich freie Onlineredakteur war schon seit 2005 angestellt. Die Freienvertretung hat den Fall über Jahre begleitet und freut sich sehr!

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Auch über eine erstmal despektierlich klingende lockere Äußerung des Vorsitzenden Richters. Dass Freie als „Mitarbeiter zweiter Klasse“ behandelt werden, ist ja schon schlimm genug – jetzt begründete das Gericht die Entscheidung auch damit, dass der Kollege ja zwar irgendwie ein „programmgestaltender Mitarbeiter“ sei, aber eher „programmgestaltend zweiter Klasse“ – so dass dies einer Festanstellung nicht im Wege stehe. Klingt irgendwie nicht schön, ist aber ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit – denn bisher hat der rbb immer die Auffassung vertreten „programmgestaltend“ sei so was wie schwanger – ein bisschen geht nicht – und eine feste Stelle schon gar nicht. Doch, sagt jetzt das höchste Arbeitsgericht in Berlin und Brandenburg:  Wer nur (ein) wenig Einfluss auf Programminhalte hat, hat durchaus Chancen auf Festanstellung. Wir fordern schon lange: Bestandsschutz auch für Programmgestaltende! Das Urteil ist Rückenwind. Die Revision wurde nicht zugelassen.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

Eure Freienvertretung

brutto=netto + Honorare + Freiensprecher*innen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Ende der KW 6 ist eines sicher: die 20er Jahre hatten keinen guten Start. Wozu in die Ferne schweifen: Graue Gesichter in der Honorarabteilung, tiefrote Freien-Girokonten am Dispolimit, maximale Verunsicherung in der brutto=netto-Frage, Fehler in der Abrechnung, abwegige Interpretation des Honorarrahmens. Ja, sowas nennt man Krise.

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Und gerade deswegen bitten wir ausnahmsweise um Geduld und vor allem: ein bisschen Verständnis für unsere Kolleg*innen in der Personalabteilung. Für sie kommt im Moment wirklich viel zusammen. Ein komplett neuer Honorarrahmen. In Verbindung mit der SV-Umstellung. Kombiniert mit diversen Übergangsregelungen. Unser SAP-System lernt auch nur ungern neue Kunststücke. Über den ferienbedingten Personalmangel und den Krankenstand müssen wir gar nicht reden. Zumal die Kolleg*innen auch schon auf gepackten Umzugskartons sitzen. Der ganze Bereich zieht an den Saatwinkler Damm, und die Vorfreude ist, äh, nicht so groß. Also immer daran denken, wie oft einem schon die Honorar-Bearbeiter*innen aus der Patsche geholfen haben – in diesen trüben Zeiten könnten sie vielleicht mal unsere Solidarität gebrauchen oder zumindest Freundlichkeit.

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Auch wenn es schwer fällt. Denn es kommt noch dicker: Dass die Abrechnung im IT-Chaos zwischenzeitlich steckengeblieben ist, hat für viele zu verspäteten (oder ausgefallenen) Januar-Honoraren geführt. Das muss natürlich nachgearbeitet werden. Außerdem enthalten einige Abrechnungen schlicht Fehler. Gerade wer (ggf. zum Teil) brutto=netto abgerechnet wird, sollte besonders aufmerksam die Zeilen mit den Abzügen prüfen und sich bei Unstimmigkeiten melden – dass die Honorarabteilung alle Fehler von sich aus findet, ist nicht sicher.

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So wie die Freienvertretung sich um die Personalabteilung sorgt, sorgt diese sich um uns. Man hat uns nachdrücklich darauf hingewiesen, dass die Freienvertretung in Sachen brutto=netto keine Sozialrechtsberatung zu leisten hat, sondern Freie mit Beratungsbedarf an die benannten Mitarbeiterinnen der Personalabteilung verweisen möge. Letzteres tun wir selbstverständlich und ersteres ganz bestimmt nicht – wir sind schließlich keine Anwälte, sondern eure Interessenvertretung. Und wer uns nach unserer kollegialen Einschätzung fragt, bekommt natürlich eine Antwort, nach bestem Wissen und Gewissen und, wie wir hoffen, in eurem Interesse.

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Und wir freuen uns sehr, euch die Handreichung des DJV-Sozialrechtsexperten Michael Hirschler in einer brandneuen und gründlich überarbeiteten Version zu präsentieren. Sie löst die Januar-Fassung ab und ist auch lesenswert für diejenigen, die die erste Version bereits kennen. Die Freienvertretung ist sich sicher: Hirschlers Hinweise zu Risiken und Nebenwirkungen des Clearingverfahrens oder zum Thema Nachversicherung werden die rbb-Berater*innen anders darstellen. #lesenbildet

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Die Geschäftsleitung hat ihre Delegierten für die „Honorarrahmen-Kommission“ (fka „Konfliktkommission“) bereits benannt, die Aufstellungen der beiden Gewerkschaften sind auch fast spruchreif. So viel vorab: Wenn wie geplant am nächsten Donnerstag die Kommission zum ersten Mal zusammentritt, sitzen auf der Gewerkschaftsseite auch aktuelle Mitglieder der Freienvertretung. Ihr könnt euch also sicher sein, dass eure zahlreichen Hinweise auf falsche Honorierung den Weg zu den Tarifparteien finden. Wer sich falsch behandelt fühlt: Bitte meldet euch! Gerne bei der Freienvertretung oder direkt bei den Gewerkschaften.

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In eigener Sache: Bis zu den Wahlen für die nächste Freienvertretung dauert es nicht mehr lange – im Mai vor vier Jahren sind wir gewählt worden, die Amtszeit ist fast um. Der unabhängige Wahlvorstand wird bald die offizielle Ausschreibung vorbereiten und Wahlvorschläge entgegennehmen. Denkt doch schon mal drüber nach, ob ihr euch eine Kandidatur vorstellen könnt.

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Vielleicht auch als Freiensprecher*innen für eure Redaktion bzw. den Bereich! Leider gibt es immer noch nicht überall Freiensprecher*innen. Falls ihr mal reinschnuppern wollt, kommt einfach am 18.2. um 17 Uhr zur Freiensprecher*innenversammlung (in Berlin) oder sprecht uns an.

Jetzt aber erstmal ein schönes Wochenende!

Eure Freienvertretung

Ausnahmezustand+++Schiedskomission+++SV-Pflicht

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Begriff „Ausnahmezustand“ beschreibt vielleicht ganz gut, wie viele der freien Kolleg*innen die letzte Woche erlebt haben. Wir befinden uns im Monat eins nach Inkrafttreten des neuen Honorarrahmens Programm und die Verwirrung könnte größer nicht sein. In vielen Redaktionen wird über angemessene Eingruppierungen gestritten und um Honorare gefeilscht. Dabei geht es oft nicht um die tatsächliche Tätigkeit, die geleistet wird, sondern um die Kassenlage der jeweiligen Redaktion. Das ist für beide Seiten unbefriedigend, für die Freien aber eben auch eine Frage der Existenz. Zu allem Überfluss kam dann auch noch die Meldung aus der Honorarabteilung, dass die Januarhonorare nicht ausgezahlt werden können, weil es technische Probleme gebe. Glücklicherweise konnte das Problem dann doch schnell behoben werden und mittlerweile sollte der Rubel rollen. Sagt uns, wenn es nicht so ist. Ausnahmezustand+++Schiedskomission+++SV-Pflicht weiterlesen