2. Aufruf: Umfrage zur Situation freier Mitarbeiter*innen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch noch einmal die wissenschaftliche Studie zu den Arbeitsbedingungen der Freien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ans Herz legen. Wir hatten euch vor zwei Monaten zur Teilnahme aufgerufen.

Unseres Wissens gab es so eine Studie bisher noch nicht, wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse. Verantwortlich ist Jörg Langer, der vor drei Jahren eine ähnliche Untersuchung zur Situation der selbständigen Film- und Fernsehschaffenden durchgeführt hat (http://www.langermediaconsulting.de/resources/Studie-Filmschaff_FINAL_JL.pdf). Unterstützt wird die Studie von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Fraktion Die Linke im Bundestag.

Neben den Gewerkschaften verdi und DJV hat der ARD-Freienrat die Studie im Vorfeld begleitet, auch für die Arbeit der Freienvertretung versprechen wir uns einiges von den Ergebnissen. Der Kern der Studie besteht aus einer Umfrage, die möglichst viele der Freien in ARD und ZDF erreichen will. Den Link und weitere Einzelheiten findet ihr hier:

https://indivsurvey.de/umfrageFREIE/134670/i08J4h

Die Umfrage wird in diesen Wochen an allen öffentlich-rechtlichen Sendern bzw. den Tochterunternehmen durchgeführt und dauert für jeden Teilnehmer eine gute Viertelstunde. Bisher haben bundesweit 1800 Personen teilgenommen – was sehr erfreulich ist- aber es können ruhig noch ein paar mehr werden… Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele mitmachen. Bitte macht auch eure Kolleginnen und Kollegen darauf aufmerksam, die vielleicht nicht in unserem Verteiler sind. Für Rückfrage stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Liebe Grüße,
eure Freienvertretung

Alte*r, was diese Woche wieder los war!

Newsletter der Freienvertretung 03.08.2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Too Darn Hot“ sang Lisa Fitzgerald schon 1948 und das galt auch für das Raumklima in der Freienvertretung in der vergangene Woche. Viele Mitarbeiter*innen des rbb scheinen bei der brütenden Hitze die einzig richtige Konsequenz zu ziehen und gönnen sich ein paar Tage Urlaub. Andere fragen uns, ab wann es denn „Hitzefrei“ gäbe, was dem FvD dann die Lektüre der Arbeitsstättenverordnung beschert. Nein, ganz im Ernst, für die Freienvertretung bedeutet die Ferienzeit einerseits etwas ruhigere Tage, die uns die Möglichkeit geben, liegen gebliebene Dinge zu bearbeiten. Andererseits ist es auch nicht immer einfach, im Haus die richtigen Gesprächspartner*innen zu finden, die zur Lösung bestimmter Probleme freier Mitarbeiter*innen beitragen können.

Und davon gab es auch diese Woche einige. Ein großes Themenfeld bleibt der Bestandsschutz TV und seine unterschiedlichen Interpretationen durch Vorgesetzte. Immer wieder erhalten wir Fragen zur Dispositionspraxis und zum Umfang der Anzahl von Tagen, die sich bestandsgeschützte Mitarbeiter*innen der Disposition zur Verfügung stellen müssen. Da die individuellen Bestandsschutzvereinbarungen in ihrem Umfang stark variieren, kann hier keine allgemeingültige Antwort gegeben werden. Klar sollte aber sein, dass ihr die Beratung der Freienvertretung in Anspruch nehmen solltet, wenn ihr den Eindruck habt, dass garantierte Beschäftigungstage und verlangte Verfügbarkeitstage nicht in einem angemessenen Verhältnis stehen.

Auch aus Absatz 3.3. des Bestandsschutztarifvertrages ergeben sich immer wieder Fragen von freien Mitarbeiter*innen. „Kann der rbb neue freie Mitarbeiter*innen in meinem Bereich einsetzen, ohne bestandsgeschützten Kolleg*innen zusätzliche Einsatzangebote unterbreitet zu haben“. Nein, das kann er nach unserer Auffassung nicht. Sollte er aber nachweisen können, dass nicht genügend bestandsgeschützte freie Kolleg*innen zu einem bestimmten Zeitraum zur Verfügung standen, steht es ihm natürlich frei, andere freie Mitarbeiter*innen zu beschäftigen. Aber auch hier gilt: Im Zweifel die Freienvertretung einschalten!

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Aus Konflikt- und Beratungsfällen, die spezifisch Frauen oder schwerbehinderte Kolleg*innen betrafen, zeigte sich erneut, wie unzureichend das geltende Freienstatut des rbb ist. Umso erfreulicher, wie unkompliziert und kompetent die Frauenvertreterin Lydia Lange, und die Vertreterin schwerbehinderter Menschen, Heike Sterz, uns bei unserer Arbeit unterstützen. Danke dafür!

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Ein ruhiges erholsames Wochenende an angenehm klimatisierten Orten

wünscht eure Freienvertretung

 

Alter, was diese Woche wieder los war!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

um ehrlich zu sein: der Bär steppt derzeit nicht im rbb. Das macht sich natürlich auch in der Freienvertretung bemerkbar. Allerdings nutzen etliche Kolleg*innen die etwas ruhigere Ferienzeit für persönliche Beratungen. Denn – ob man es glaubt oder nicht: im Sender werden nach wie vor Honorare gezahlt, die nicht (einmal) konform mit den alten Tarifverträgen von ORB und SFB sind. Die sind ja für die Programmmitarbeiter*innen auch im Jahr 15 nach der Fusion immer noch die Grundlage der Bezahlung.

Tja, die Honorare im Programm, der „BER des rbb“… Erfreulicherweise haben sich auf unseren Aufruf hin schon etliche Freiensprecher*innen aus den Redaktionen gemeldet. Die ersten Termine sind schon gemacht – übrigens auch mit den Studios! Bei unseren Redaktionsbesuchen wollen wir mit euch noch einmal konkret etwaige Knackpunkte besprechen und Verbesserungsvorschläge aufnehmen. Die Ergebnisse geben wir dann den Gewerkschaften mit auf den Weg in die Verhandlung. Wer bislang noch keine Zeit gefunden hat in den Entwurf zum Honorarrahmen reinzuschauen: das Angebot des rbb findet ihr unter http://programm.rbbpro.de/. Anregungen gerne an uns!

Zu denen, die auch im Sommer arbeiten, gehören die Kolleg*innen vom Innovationsteam. Zur Erinnerung: dort werden neue technische Ideen gesichtet und ausprobiert. Auf dem Prüfstand ist u.a. eine sog. „Kreativlounge“, untergebracht im ehemaligen IFA-Büro in Berlin. Sieben Monate lang soll das Pilotprojekt zum einen VJs eine (technische) Heimat geben. Zum anderen will die Multimediawerkstatt Raum bieten, um kreativ und ohne Termindruck an der Schnittstelle von Fernsehschnitt und Grafik zu werkeln. Die Ergebnisse könnten neue Impulse für intelligentes Produzieren 4.0 liefern oder neue Ideen für das multimediale Arbeiten im rbb. Hört sich spannend an!

Genießt das sonnige Sommer- Wochenende!

Eure Freienvertretung

Alter, was diese Woche wieder los war!

<strong>Newsletter der Freienvertretung 13.07.2018</strong>

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch wenn wir mitten in den „Großen Ferien“ stecken, arbeiten die Kolleg*innen im rbb offensichtlich unverdrossen weiter. Die Parkplätze sind voll wie eh und je und – es sind noch vier schicke Transporter dazu gekommen. Am Montag durfte auch die Freienvertretung einen Blick in die neuen <strong>trimedialen Reportagewagen</strong> werfen. Die „können“ nicht nur Radio, sondern demnächst auch Livestreams verbreiten. Noch wird an ein paar technischen Details gebastelt, fehlen das rbb-Branding und die Zulassung. Es wird also noch ein bisschen dauern, bis die neuen Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Ende des Jahres könnten sie die bereits zu SFB-Zeiten aktiven Ü-Wagen ablösen.

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Wie letzte Woche bereits angekündigt, haben sich Gewerkschaften und rbb am Dienstag wieder zu Verhandlungen zum <strong>12a-Tarifvertrag</strong> getroffen. Auch wenn der vorliegende Entwurf immer noch nicht (ganz) reif für die Paraphierung ist, bekräftigen beide Seiten, einen großen Schritt weiter gekommen zu sein. Wie es heißt, muss noch an ein paar Formulierungen gefeilt und an der ein oder anderen Zahl geschraubt werden….

Einig ist man sich darin, dass es einen <strong>Krankheitszuschuss ab dem 1. Tag </strong><strong>geben</strong> <strong>soll</strong> und auch der <strong>Familienzuschlag </strong>für die sog. Programm-Freien kommt – wenn auch zunächst nur befristet. In jedem Fall wird der überarbeitete 12-Tarifvertrag etliche kleine Verbesserungen – von <a href=“https://www.rbbpro.de/wp-content/uploads/2018/07/12a-tarifvertrag.pptx“>A wie Ankündigungsfrist</a> über Bildungsurlaub, Pflegezeit bis Z wie Zuschuss bei Schwangerschaft beinhalten. Erklärtes Ziel beider Seiten ist, den runderneuerten 12a-Tarifvertrag spätestens zum 1.1.2019 in Kraft treten zu lassen. Wir drücken die Daumen!

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Da war doch noch was… Richtig! Auch der <strong>Honorarrahmen Programm</strong> ist noch nicht fertig! Die ver.di-Tarifkommission hat auf Grundlage des vorliegenden Entwurfes weiteren Verhandlungen in der letzten Woche zugestimmt. Es gebe aber noch etliche Details zu besprechen und zu verhandeln, mahnt die Gewerkschaft.

Weil die Freienvertretung an einem bestmöglichen Honorarrahmen-Vertrag für alle Programm-Freien interessiert ist, möchten wir die Gewerkschaften unterstützen. Wir wollen mit euch – in den einzelnen Bereichen und Redaktionen – ins Gespräch kommen. In den nächsten Wochen werden wir über eure Freiensprecher*innen Termine für diese Inforunden vereinbaren. Für Reporter*innen und freie Redakteur*innen <strong>DIE (letzte) Gelegenheit, Kritik und/oder Änderungen anzubringen, die in die noch laufenden Verhandlungen einfließen können</strong>.

Das Angebot des rbb findet ihr unter <a href=“http://programm.rbbpro.de/“><strong>http://programm.rbbpro.de/</strong></a>

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So viel für heute – ein schönes Wochenende und bis bald!

Eure Freienvertretung

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Alter, was diese Woche wieder los war!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gar nicht mal so viel war los in dieser Woche. Kaum Fortbildungsanträge, praktisch keine E-Mails von der Personalabteilung – die Ferien machen sich bemerkbar. Endlich mal Zeit für ausführliche Beratungsgespräche. Und für den Honorarrahmen Programm!

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Das Angebot des rbb http://programm.rbbpro.de/ hat viele Fragen aufgeworfen. Obwohl die Verhandlungen immer noch nicht wieder aufgenommen worden sind, versuchen wir, sie so gut wie möglich zu beantworten. Zwei Knackpunkte machen den Kollegen am meisten zu schaffen. Wer legt eigentlich fest, in welche Kategorie meine Tätigkeit später einsortiert wird? Und wie sollen Autoren aus den zig Tabellen ablesen können, wie viel Geld es mal für einen Beitrag geben wird?

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Dazu hatten wir am Dienstag eine weitere Infoveranstaltung. Um zwei kontroverse Stunden hoffnungslos zu verkürzen: Die nackten Zahlen sehen schon viel besser aus als heute, aber die Skepsis ist groß, dass das Geld auch ankommen wird. Die Freienvertretung und die Gewerkschaften wollen während der Ferien mit möglichst vielen Kolleginnen und Kollegen aus den einzelnen Bereichen zusammenkommen, um in kleinen Runden die entsprechenden Ausschnitte aus dem 42 Seiten langen Angebot genau durchzugehen. Das Ziel: So schnell wie möglich nach den Ferien die Verhandlungen aufnehmen, damit der Honorarrahmen zum 1.1.2019 in Kraft treten kann.

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Definitiv verhandelt wird übrigens schon am kommenden Dienstag. Thema: Der 12a-Tarifvertrag mit Krankheitszuschuss ab dem 1. Tag, Familienzuschlag für Freie und vielen kleinen Verbesserungen – von A wie Ankündigungsfrist über Bildungsurlaub, Pflegezeit, bis Z wie Zuschuss bei Schwangerschaft. Der neueste Entwurf sieht jedenfalls vielversprechend aus. Falls alle offenen Fragen geklärt werden, könnten die Gewerkschaften und die Vertreter der Geschäftsleitung den überarbeiteten Tarifvertrag ja schon mal paraphieren – das würde wohl reichen, um zum 1. Oktober mit einem deutlich verbesserten 12a-Tarifvertrag zu starten.

So viel für heute – ein schönes Wochenende und bis bald!

Eure Freienvertretung

Einladung zur Informationsveranstaltung zum neuen Honorarrahmen Programm

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der rbb hat den Gewerkschaften einen neuen Entwurf zum Honorarrahmen für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Programm vorgelegt. Die Freienvertretung hat den Entwurf veröffentlicht http://programm.rbbpro.de/ – dort kann er auch von euch kommentiert werden – und auf der Freienversammlung am 26.6.2018 wurde er bereits besprochen.
Für eure speziellen Anregungen und etlichen Detailfragen gibt es nun einen zusätzlichen Termin am:

Dienstag, 3.7.2018
um 16 Uhr
HdR, Raum 02.01.040
(ehemaliger 105er)

Wir freuen uns über euer zahlreiches Erscheinen!
Eure Freienvertretung

rbb macht ein Angebot für einen neuen Honorarrahmen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Freienversammlung am kommenden Dienstag

26. Juni/10-12 Uhr/HdR ehemaliger 105er, 1.OG, Raum 02.01.040, direkt über dem Pförtner

wirft ihre Schatten voraus. Wie bereits angekündigt, wollen wir mit euch u.a. über die zukünftigen Honorare für Freie im Programm diskutieren. rbb macht ein Angebot für einen neuen Honorarrahmen weiterlesen

#Metoo: Freie sind besonders gefährdet – Schutz für freie Hinweisgeber*innen!

Stellungnahme #Metoo

Der Umgang mit Sexismus und sexueller Belästigung ist auch im rbb ein Thema! Offene Diskussionsrunden und die Einrichtung eines anonymen Postfachs für Betroffene und Hinweisgeber*innen können wichtige Schritte hin zu einer Unternehmenskultur sein, die dem Alltagssexismus und sexuellen Übergriffen keinen Raum bietet. Die Freienvertretung unterstützt diese Maßnahmen der Geschäftsleitung. Sie können allerdings nur erfolgreich sein, wenn sie der besonders ungeschützten Situation der freien Mitarbeiter*innen Rechnung tragen. #Metoo: Freie sind besonders gefährdet – Schutz für freie Hinweisgeber*innen! weiterlesen