Archiv der Kategorie: Allgemein

Alter, was diese Woche wieder los war!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gute oder schlechte Nachricht? Über den neuen Programm-Honorarrahmen wird endlich weiter verhandelt, und zwar jetzt doch schon am 10. Oktober. Eigentlich gut: Denn zunächst hatte der rbb nur Termine im November frei. Aber schlecht genug: Denn ein Abschluss in diesem Jahr ist trotzdem nicht mehr möglich. Gleiches Geld für gleiche Arbeit gibt es frühestens ab 2019.

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Darauf wollen immer mehr Freie aber nicht mehr warten. Wie man seit langem weiß, zahlt z.B. eine besonders ehrwürdige rbb-Redaktion besonders wenig, wenn eine Recherche mal länger dauert als für einen Standardbeitrag. So weit, so schlecht – aber die gute Nachricht lautet: Die Kolleginnen und Kollegen haben sich verabredet, künftig nur noch so viel zu recherchieren, wie das Honorar auch abdeckt. Und am besten: Die Redaktionsleitung hat das Problem erkannt und will schnell eine Lösung finden.

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Im POC dagegen stehen die Zeichen auf Verhärtung. Nicht nur, dass die Kolleginnen und Kollegen inzwischen seit Monaten erfolglos korrekte Mindesthonorare einfordern – in der letzten Vergütungsmitteilung durften sie auch noch lesen, dass der rbb ihre Arbeit einseitig von „Redaktionelle Mitarbeit“ auf „Programm-Assistenz“ abgewertet hat. Das schmerzt nicht nur, sondern ist auch ein Verstoß gegen den Bestandsschutz-Tarifvertrag. Denn in den Honorarrahmenverträgen haben die Kolleg*innen mit dem rbb ausdrücklich „Redaktionelle Mitarbeit“ vereinbart. Viele Kollegen lassen sich inzwischen anwaltlich beraten. Und die Freienvertretung hat das Justitiariat eingeschaltet in der Hoffnung, dass die rbb-Juristen die POC-Chefs doch noch zum Einlenken bewegen.

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Die Planung für das neue Newscenter geht jetzt richtig los. Nach dem Kick-Off in der vergangenen Woche folgt nächste Woche ein Treffen mit Newscenter-erfahrenen Kolleg*innen vom mdr und NDR. Ein Zukunftsthema natürlich auch für die Freienvertretung. Wir werden an die Lenkungsgruppe angedockt sein (eine Art Aufsichtsrat für das Projekt) und unser Bestes geben, all eure Interessen einzubringen. Welche genau das sind, müsst ihr uns sagen. Bitte sprecht uns an, sei es in der Sprechstunde, per Mail und Telefon, im Büro oder auf dem Flur. Die CNC-Spezialisten der Freienvertretung sind Thomas Prinzler und Andrea Mavroidis.

Schönes Wochenende allerseits!

Eure Freienvertretung

Alter, was diese Woche wieder los war!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am vergangenen Dienstag hat im rbb die Zukunft begonnen! Zumindest in dem von der Geschäftsleitung initiierten rbb-Forum „Zukunft der Arbeit“, das am Dienstag zum ersten Mal zusammengetreten ist. Dort wollen Intendanz, Personalvertretungen und Abgesandte der Direktionen ab sofort darüber diskutieren, wie sich die Arbeit von Festen und Freien im Zuge der Digitalisierung verändert und wie sich dieser Prozess gestalten lässt. Sinn und Zweck des Ganzen? Für die Intendanz ganz einfach: Der rbb muss sparen und will das mit Hilfe des Forums beschleunigen und vereinfachen: Alter, was diese Woche wieder los war! weiterlesen

Alter, was diese Woche wieder los war!

++++++Newsletter der Freienvertretung+++++++     08.06.2018

 Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Eigentlich sollte es die „Topmeldung“ dieses Newsletters sein: das verbesserte Angebot der Geschäftsleitung zum Honorarrahmen Programm  – für diese Woche war es angekündigt. Endlich faire Honorare in Reichweite – 15 Jahre nach Gründung des rbb? Ein paar Tage werden wir wohl noch länger gedulden müssen: Alter, was diese Woche wieder los war! weiterlesen

Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts zu Beendigungen

Nach der Klage der Freienvertertung wegen der Mitwirkung bei Beendigungen hat das Bundesverwaltungsgericht gestern seine Urteilsbegründung veröffentlicht. Es bestätigt leider die Auffassung des Verwaltungsgerichts: Das Freienstatut der Intendantin sieht lediglich die Mitwirkung der Freienvertretung vor dem letzten Beschäftigungstag vor, nicht vor der schriftlichen Mitteilung. Das bedeutet: Eine (An-)Kündigungsfrist vergleichbar mit Angestellten sollen Freie nicht haben. Ändern könnte dies die Intendantin – oder die Landesparlamente, die bei den Freienrechten das letzte Wort haben.