Newsletter: ++ Gesunde BA-Kolleg*innen ++ Freienvertretung vor Gericht ++ Sommertour

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

während viele von euch sich – ganz offensichtlich – in den wohlverdienten Sommerurlaub verabschiedet haben (freie Fahrradständer, freie Parkplätze…) hält die Freienvertretung die Stellung. Und das ist auch gut so! So waren wir beim Workshop der BA-Kolleg*innen dabei. Es sollten Maßnahmen gegen schlechte und/oder beeinträchtigende Arbeitsbedingungen entwickelt werden. Die BA-Kolleg*innen – fest wie frei – sind einer sog. „Gefährdungsbeurteilung“ (= GBU) unterzogen worden. Diese GBUs sind gesetzlich vorgeschrieben. Der Arbeitgeber muss sie regelmäßig durchführen! Jetzt waren also die Brandenburger Kolleg*innen dran. Auch wenn die Freienvertretung von der Art der Datenerhebung nicht sonderlich überzeugt ist, konnten dennoch etliche Missstände identifiziert werden. Newsletter: ++ Gesunde BA-Kolleg*innen ++ Freienvertretung vor Gericht ++ Sommertour weiterlesen

Newsletter: Kulturradio ++ zibb +++ Programmpräsentation

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

leere Büroflure, freie Parkplätze, Abwesenheitsbenachrichtigungen – es ist unübersehbar: Die Sommerferien haben begonnen. Erfahrungsgemäß wird es nun auch in der Freienvertretung etwas ruhiger, viele Freie (mit schulpflichtigen Kindern) nutzen die Zeit, um Urlaub zu nehmen. Die Kolleg*innen vom Kulturradio werden das in diesem Jahr wohl mit sehr gemischten Gefühlen machen. Angesichts der radikalen Sparpläne – eine Million weniger ab 2021 – müssen sie um ihre berufliche Zukunft bangen. Newsletter: Kulturradio ++ zibb +++ Programmpräsentation weiterlesen

Newsletter: Kulturradio + Freiensprecher*innen in Potsdam + Sommertour

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

beim Kulturradio wird gekürzt, so viel steht bekanntermaßen fest. Woran oder an wem genau, ist aber immer noch völlig offen. Wir waren diese Woche im Gespräch mit betroffenen Kollegen und mit der Personalabteilung. Zwischenfazit: Eine Million aus dem Etat streichen ist einfach, aber der Umbau einer Welle ist etwas völlig anderes. Wir erwarten, dass die Wellenleitung sich für jeden einzelnen Freien genau überlegt, welche Rolle er ab dem Jahr 2021 im Kulturradio spielen soll. Präventiv-Beendigungsmitteilungen („lieber einen Kollegen zu viel beenden als einen zu wenig“) darf es nicht geben. Dass die Mittelkürzung sozialverträglich erfolgen muss – da hat uns bisher niemand widersprochen. Dass beim Programmumbau die Freien eingebunden werden – dazu wird ebenfalls wohlgefällig genickt. Wir sind gespannt, wie sich die Rundfunkräte am 20.6. dazu verhalten werden. Die Sitzung ist öffentlich! Wir erwarten, dass die rbb-Geschäftsleitung ihre Verantwortung für die arbeitnehmerähnlich Freien genauso ernst nimmt wie für die Finanzen. Newsletter: Kulturradio + Freiensprecher*innen in Potsdam + Sommertour weiterlesen

Newsletter: Kulturradio + Freienversasmmlung + Honorarrahmen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Etatkürzung beim Kulturradio kam zwar nach der letzten Belegschaftsversammlung zwar nicht völlig überraschend. Aber einen so drastischen und so gezielten Schlag auf eine einzelne Welle hatten wir nicht erwartet. Wir haben dazu eine Stellungnahme veröffentlicht und die ersten Kolleg*innen beraten. Newsletter: Kulturradio + Freienversasmmlung + Honorarrahmen weiterlesen

Kulturradio-Kahlschlag: Nicht auf dem Rücken der Freien!

Der rbb will den Programmetat des Kulturradios von zuletzt ca. 5,3 Millionen Euro ab 2021 um eine Million Euro kürzen, fast 20 Prozent. Dies hat Programmdirektor Schulte-Kellinghaus den Interessenvertretungen und den Kolleg*innen im Kulturradio mitgeteilt. Die Freienvertretung macht darauf aufmerksam:

Eine Million Euro mag aus buchhalterischer Sicht eine schöne runde Einsparsumme sein, mit der man auch in der öffentlichen Spardebatte Punkte machen kann. Für die Freien beim Kulturradio geht es dagegen um ihre Honorare, ihre wirtschaftliche und publizistische Existenz. Es darf nicht sein, dass rbb seine Sparanstrengungen allein den Honorarempfänger*innenn aufbürdet.

Rund 80 Freie beim Kulturradio sind arbeitnehmerähnlich – sie sind vom rbb wirtschaftlich abhängig und sozial schutzbedürftig, so definiert es das Gesetz. Wir erwarten vom rbb, dass er die Kürzungen sozialverträglich gestaltet, genauso wie er es erklärtermaßen bei den Kolleg*innen mit festen Arbeitsverträgen halten will. Finanzielle Spielräume dafür gibt es trotz aller Sparnotwendigkeiten genug.

Die Kürzungen sind ab dem Jahr 2021 vorgesehen – wir müssen die Zeit nutzen, um von Beginn an und systematisch die Interessen der Freien zu berücksichtigen. Die Wellen- und Geschäftsleitung fordern wir auf, unverzüglich Gespräche mit uns und den Betroffenen zu beginnen, wie der Abbau sozialverträglich gestaltet werden kann. Sparen ausschließlich auf dem Rücken der Kreativen kann keine Lösung für die Akzeptanzprobleme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sein.

Die Freienvertretung

Tätigkeitsbericht der Freienvertretung 2019

Tätigkeitsbericht der Freienvertretung

Im Juni 2019

Vorwort

Liebe Kolleg/innen und Kollegen,

„Respekt und Rechte für Freie“ – unser Claim mag alt sein, bringt aber auch die aktuellen Probleme immer noch auf den Punkt: Respekt können uns immer wieder verschaffen, aber mit den Rechten hapert es weiter. Und auch in diesem Jahr gilt: Rechte fallen leider nicht vom Himmel, sondern müssen erkämpft werden. Tätigkeitsbericht der Freienvertretung 2019 weiterlesen

Im Wortlaut: Der neue Honorarrahmen Programm

Am 22. Mai 2019 haben die Tarifparteien drei Dokumente paraphiert:

Der Tarifvertrag über die Inkraftsetzung setzt den Start des Angleichungsprozesses auf den 1.1.2020 fest und regelt den Übergang bis zum Erreichen des Ziels – vor allem den Schutz bestehender Honorare vor Absenkung und die Dynamisierung bei regulären Tarifsteigerungen.

Der Honorarrahmen definiert die Tätigkeiten und legt die Höhe neuen Honorare fest. Weil der Übergang stufenweise erfolgt, gibt es den Honorarrahmen in zwei Versionen:

  • Der „Start-Honorarrahmen“ tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft. Weniger als die dort genannten Zahlen darf der Sender dann nicht mehr bezahlten.
  • Der (Ziel-)“Honorarrahmen“  enthält die Höhe der Honorare, die die Tarifparteien eigentlich für angemessen halten. Wann das Ziel erreicht wird, ist leider offen – aber bis dahin darf kein bisher übliches Honorar abgesenkt werden.

Der Tarifvertrag muss noch von den Gremien bestätigt werden.

Nach 14 Jahren: Honorarrahmen Programm kann kommen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns sehr, dass wir für die Freien im Programm jetzt endlich einheitliche und faire Honorare vereinbaren können. Nach fast 14 Jahren sind unsere Verhandlungen abgeschlossen. Der Honorarrahmen soll am Mittwoch paraphiert werden, danach sind die Gremien gefragt. Der Start der ersten Stufe ist für den 1.1.2020 geplant.

Unser wichtigstes Ziel war immer: Gleiches Arbeit, gleiches Geld. Egal, ob fest oder frei. Egal, ob in Potsdam oder Berlin. Egal, ob in Tagesdiensten oder beim Beitragmachen. Egal, ob beim Radio, im Fernsehen oder Online. Nach 14 Jahren: Honorarrahmen Programm kann kommen weiterlesen