Archiv der Kategorie: Allgemein

Im Wortlaut: Antrag Freien-Frauen-Förderung

Berlin, 24.11.2015

Antrag zur Förderung arbeitnehmerähnlicher Frauen im rbb

Präambel

Geschäftsleitung und Freienvertretung stimmen darin überein, dass Frauen nicht aufgrund ihres Geschlechtes benachteiligt werden dürfen und dass bestehende Benachteiligungen abgebaut werden müssen. Zu diesem Zweck ergreift der rbb unverzüglich Maßnahmen und entwickelt sie kontinuierlich fort, um die beim rbb eingesetzten arbeitnehmerähnlichen Frauen besonders zur fördern. Im Wortlaut: Antrag Freien-Frauen-Förderung weiterlesen

Freienvertretung fordert 12a-Tariverhandlungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der wichtigste Tarifvertrag für uns arbeitnehmerähnliche Freie ist der so genannte „12a-Tarifvertrag“. Ob Urlaub, Krankheit, Ankündigungsfristen – der „Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche Personen“ (TVaäP) sorgt zumindest ein bisschen für soziale Sicherheit. Bzw.: Das sollte er eigentlich tun.

Leider mussten wir in unserem ersten Amtsjahr immer wieder feststellen, dass der Tarifvertrag an vielen Punkten mangelhaft und teilweise sogar widersprüchlich ist. Leider auch bei sehr wichtigen Punkten, zum Beispiel beim Zuschuss zum Krankengeld, bei der Ausgleichszahlung wegen wesentlicher Einschränkung oder beim Urlaubsentgelt.

Einige Mängel sind durch die Jahrzehnte lange Sparpolitik zu erklären, andere durch Änderungen an den rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Und ein Teil ist leider nur so zu erklären, dass sich über viele Jahre niemand systematisch mit dem wichtigsten Tarifvertrag auseinandergesetzt hat, so dass den Tarifparteien offenbar gar nicht aufgefallen ist, welche Ungereimtheiten und Stolpersteine der Vertrag in sich hat.

Die Freienvertretung hat sich jetzt hingesetzt und die Probleme aufgearbeitet. Vor zwei Wochen haben wir den Gewerkschaften und der rbb-Geschäftsleitung unsere Analyse geschickt und die Tarifparteien gebeten, schnell für Abhilfe zu sorgen. Wir sind gespannt, wann die Tarifverhandlungen beginnen. Wir meinen: Die soziale Sicherheit von 1500 Arbeitnehmerähnlichen muss endlich Priorität bekommen!

Beste Grüße,

die Freienvertretung

 

Workshop der ARD-Freien-Interessenvertretungen

ARD-Freienvertreter

Voneinander lernen: Die Interessenvertretungen der ARD-Freien haben sich am Freitag in Berlin zu einem Workshop getroffen. Gemeinsames Ziel: Ungerechtfertigte Benachteiligungen von Freien im Vergleich zu Festen identifizieren und beseitigen. Nächster Schritt: Ein bundesweiter Freienkongress in Berlin.

Beendigungen – Freienvertretung klagt vorm Verwaltungsgericht

Die Freienvertretung hat heute ihre Klage beim Berliner Verwaltungsgericht eingereicht. Wir möchten feststellen lassen, dass der rbb seinen Freien erst dann die Beendigung der Zusammenarbeit ankündigen darf, nachdem das vorgesehene Mitwirkungsverfahren ordnungsgemäß durchgeführt werden konnte.

Hintergrund: Das Freienstatut gesteht der Freienvertretung zwar zu, dabei mitzuwirken, wenn ein Kollege beendet oder wesentlich eingeschränkt werden soll.  Dies haben wir bisher auch in etlichen Fällen getan. Der rbb weigert sich aber, bis zum Abschluss des Mitwirkungsverfahrens mit der offiziellen (An-)Kündigung zu warten. Wir meinen: Dadurch wird das ohnehin schwache Mitwirkungsverfahren zur Farce, weil dann das Ergebnis von vornherein feststeht.

Unabhängig von der vermutlich langwierigen Klage halten wir die jetzige Praxis bei Beendigungen und wesentlichen Einschränkungen für untragbar. Gerade bei wesentlichen Einschränkungen ist es eher die Ausnahme als die Regel, dass der rbb diese überhaupt ankündigt, obwohl das laut Tarifvertrag der Fall sein sollte. Der Tarifvertrag sieht für solche Fälle zwar Ausgleichszahlungen vor, die entsprechenden Regelungen sind aber unzureichend bis sinnfrei. Das Recht der Betroffenen, wenigstens frühzeitig und verlässlich über ihre Zukunft beim rbb informiert zu werden wird dadurch völlig ausgehöhlt. Die Freienvertretung fordert vom rbb und den Gewerkschaften, den Tarifvertrag zügig zu verbessern.

Altersversorgung – Fragen und Antworten

Am 6. Oktober hatte die Freienvertretung in den Sitzungsraum in der Berliner Cafeteria eingeladen, um gemeinsam mit dem DJV-Sozialrechtsexperten Michael Hirschler alle Fragen rund um das Thema Altersversorgung zu besprechen. Der Raum platzte aus allen Nähten. Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier die wichtigsten Fragen und Antworten. Altersversorgung – Fragen und Antworten weiterlesen

Gut vorbereitet in den Herbst des Lebens

Nach unserer viel beachteten Informationsveranstaltung „Ab in den Urlaub“ im Juli geht es am 6. Oktober um die Altersversorgung. Ab 17 Uhr geht’s los im  Konferenzraum neben der Cafeteria (04.01.020), Berlin.

Eure Fragen beantwortet der Freien-Experte des DJV, Michael Hirschler. Z.B.:

·    Verschenktes Geld: Welche Zuschüsse ich ganz schnell noch beantragen sollte.
·    Pensionskasse, Presseversorgung, Riesterrente und Co: Wie sich die gesetzliche Rente aufbessern lässt (und wie besser nicht).
·    Der Trick mit der Beitragsbemessungsgrenze: Warum Prognose-Freie so wenig Rente bekommen.
·    Berufsunfähigkeit: Welche Versicherungen schützen, welche sind überflüssig?
·    Arbeiten jenseits der Altersgrenze: Wer das muss, wer das darf
·    …

Wenn ihr wollt, schickt uns eure Fragen schon vorab an freienvertretung@rbb-online.de. Oder kommt einfach vorbei (zurzeit im HdR Eg Raum 01.00.050).

Eure Freienvertretung

Die Freienvertretung ist erneut umgezogen!

 Weil sich der Umzug in unsere endgültigen Räume auf dem Personalratsflur mindestens bis November verzögert, gibt es nun eine weitere „Übergangslösung“: Im Haus des Rundfunks, im Erdgeschoss links neben dem Paternoster, erwarten wir Euch in zwei Räumen (01.00.050/060). Dort sind nun auch wieder vertrauliche Beratungsgespräche zu unseren Bürozeiten möglich.

Unverändert sind unsere Telefonnummern: 80 504 / 80 505 und unsere E-Mail-Adresse: freienvertretung@rbb-online.de.

Wieder eine Woche im Provisorium

Der Sommer geht – doch eine Konstante bleibt: die desolate Raumsituation der Freienvertretung. Wird langsam zur unendlichen Geschichte…

„Es war einmal eine Freienvertretung. Die war schon viele Monate im Amt und hatte alle Hände voll zu tun. Tag für Tag kamen Menschen, hilfesuchend um Rat fragen. Doch das war nicht so einfach. Früher, als die Freienvertretung noch im dunklen Keller saß, gab es wenigstens noch einen Raum für vertrauliche Gespräche. In dem kleinen Kämmerlein aber,  in das die Freienvertretung für nur drei Wochen ziehen sollte,  gab es  nur zwei Stühle. Und so musste die fleißige Studentin, die der Freienvertretung zur Hand ging, immer vor die Tür gehen, wenn jemand kam. Wo sollte sie auch sitzen?…“

Glücklicherweise nimmt Charlotte das nicht persönlich – und es ist ja auch nur noch für zwei Monate;) Zwei Stühle, kein eigener Besprechnungsraum und trotzdem kriegen wir die Arbeit auf die Reihe. Nicht auszudenken, wenn wir mal auf normaler Betriebstemperatur laufen!

Erst mal freuen wir uns, dass die Freiensprecherwahl bei den Cutterinnen in Berlin erfolgreich abgeschlossen wurde. Stattliche 55,8% Wahlbeteiligung – and the winner are: Jacqueline Christopher und Ralf Küster. Herzlichen Glückwunsch! Und da die Liste der FreiensprecherInnen im rbb ganz schön lang geworden ist, wird es am 13. Oktober ein erstes gemeinsames Treffen geben. Denn es gibt auch weiterhin viel zu tun – im Keller wie im Kämmerlein!

Noch eine Woche im Provisorium

… und es wird nicht die letzte Woche im HdR-Einsachser bleiben. Unten wird noch nicht mal gebaut, deswegen steht unser Umzug  auf den Personalratsflur weiter in den Sternen. Also lohnt es sich vielleicht doch, sich die Raumnummer zu merken: Ihr findet uns derzeit im HdR, 2. Stock, Raum 300 (an der Masurenalle-Seite ganz in der Ecke zum FSZ hin.)

Arbeiten kann man auch im kleinsten Einachser. Unser Büro ist in diesen Wochen u.a.

  • Wahllokal (für die Berliner Cutter-Wahlen),
  • Veranstaltungsbüro (für den ARD-ZDF-Freienvertretungs-Workshop, den geplanten Freienkongress im nächsten März und unsere nächste Informationsveranstaltung „Herbst des Lebens – alles über Altersversorgung“ am 6. Oktober),
  • Rechenzentrum (für die Auswertung der neuen Freienstatistik). Im 1. Halbjahr 2015 zählte die Personalabteilung 1475 Arbeitnehmerähnliche, darunter 754 Männer und 721 Frauen.  Knapp 500 arbeiten überwiegend als Redakteure, knapp 400 als Autoren/Realisatoren/Reporter, 233 alleine in der Abteilung Bild, z.B. als Cutter, Kameramenschen, Grafiker. Dass laut Statistik der Durchschnittsmann am Ende des Durchschnitttages mit mehr Geld in der Tasche das Haus verlassen als die Durchschnittfrau, finden wir nicht normal, sondern äußerst erklärungbedürftig.