Wir sammeln noch Unterschriften für den offenen Brief der Programm-Freien an Frau Schlesinger. Bitte druckt euch die Vorlage aus und sammelt Unterschriften in euren Bereich. Die Bögen bitte bis zum nächsten Dienstag in der Freienvertretung abgeben. Selbstverständlich dürfe alle unterschreiben, auch Feste und NPG-Freie – Solidarität ist schließlich keine Frage des Vertragsverhältnisses!
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Kleiner Sendesaal, 13 Uhr – Honorare im Programm
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
unser Treffen wegen der künftigen Honorare im Programm findet morgen,
- Mittwoch, 10.1.,
- von 13-14 Uhr
- im Kleinen Sendesaal (Haus des Rundfunks, Berlin)
statt.
Bitte kommt alle und bringt noch jemanden mit! Wir müssen klären, ob die Tarifverhandlungen gescheitert sind und wie wir endlich faire Honorare bekommen.
Beste Grüße,
Euer Verhandlungsteam
Programm-Honorare: Wichtiges Treffen am 10.1., 13 Uhr
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
schlechte Neuigkeiten wegen der neuen Honorare im Programm.
Nach einer monatelangen Hängepartie hat der rbb den Gewerkschaften jetzt einen „Vorschlag“ für den Programm-Honorarrahmen gemacht. Er ist so enttäuschend, dass wir erst mit euch besprechen müssen, ob wir überhaupt darüber verhandeln sollen. Programm-Honorare: Wichtiges Treffen am 10.1., 13 Uhr weiterlesen
- Das erste offizielle Gespräch über den Honorarrahmen fand statt vor 7639 daysn.
- Die Verhandlungen wurden verlegt in Arbeitsgruppen vor 7049 daysn.
- Die Programmdirektion benennt einen neuen Verhandlungsführer vor 5833 daysn.
- Zum ersten Mal gerissen wurde der angestrebte Termin vor 5325 daysn.
- Vor 4333 daysn wurden die Verhandlungen ausgesetzt.
- Vor 4185 daysn gingen sie weiter.
- Zum zweiten Mal gerissen wurde der angestrebte Termin vor 4228 daysn.
- Patricia Schlesinger wird Intendantin vor 3681 daysn und verspricht eine Beschleunigung.
- Die HA Personal formuliert den Verhandlungsentwurf um vor 3514 daysn.
- Der Elan nach mehreren Arbeitstreffen begann zu schwinden vor 3440 daysn.
- Ein halbes Jahr komplette Sendepause begann vor 3363 daysn.
- Eine neueste Version des Entwurfes wurde schriftlich vorgelegt vor 3244 daysn.
- Ergänzt um Honorarsätze vor 3143 daysn. Die Gewerkschaften sehen keine Angleichung und fordern Nachbesserungen, die Verhandlungen werden ausgesetzt.
- Nach drei informellen Sondierungsrunden überarbeitet der rbb sein Angebot.
- Der rbb legte vor 2976 daysn einen neuen Vorschlag vor.
- Die Verhandlungen wurden fortgesetzt vor 2850 daysn.
- Eine weitere Fortsetzung gab es vor 2801 daysn.
- Die verabredeten Verhandlungen fielen aus vor 2759 daysn.
- Der Ersatztermin fand statt vor 2702 daysn.
- Die nächste Runde gab es vor 2676 daysn.
- Dann vor vor 2662 daysn.
- Dann vor vor 2641 daysn.
- Finale vor vor 2632 daysn.
- Paraphiert wurde schließlich vor 2626 daysn.
Fragen zum Bestandsschutz
Ein typisches Beratungsgespräch in Sachen Bestandsschutz läuft ungefähr so:
Ich habe Post vom rbb bekommen. Ein Honorarrahmenvertrag. Das klingt ja erstmal super – aber kann man das wirklich unterschreiben?
Na hoffentlich! Die Gewerkschaften haben hart verhandelt. Es gibt garantierte Aufträge bis zur Rente, Familienzuschlag, Geld für die Altersversorgung. Aber nur, wenn man unterschreibt, sonst nicht. Bitte natürlich vorher prüfen, ob alles stimmt.
Da steht so eine Zahl von Tagen, die mir garantiert werden sollen. Das ist deutlich weniger als meine Prognose. Da stimmt doch was nicht!? Fragen zum Bestandsschutz weiterlesen
Im Wortlaut: NPG-Bestandsschutz-Tarifvertrag
Verwaltungsrat bestätigt NPG-Bestandsschutz
Jetzt ist es amtlich: Der Verwaltungsrat und die Gewerkschaften haben grünes Licht gegeben. Ab sofort wird die Personalabteilung allen NPG-Freien, die die Voraussetzungen erfüllen (regelmäßig beschäftigt 2014-2016) Honorarrahmenverträge zuschicken. In der ersten Welle bekommen diejenigen Angebote, deren Gewerke im „Katalog“ stehen, ab Ende November sind alle anderen dran. Wer die Voraussetzungen erfüllt, aber kein Angebot bekommt: Bitte melden, wir kümmern uns dann.
Bitte vormerken: Freienkongress 2018 in Bremen
Mehr Rechte für Freie – das fordert der ARD-Freienrat. Auf seiner konstituierenden Sitzung in Berlin haben die Delegierten der öffentlich-rechtlichen Sender einen Freienkongress in Bremen beschlossen. Am 20. und 21. April 2018 soll es zwei Tage lang um Qualität, Arbeitsbedingungen und Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehen. In ARD und ZDF sind derzeit mehr als 18.000 arbeitnehmerähnliche „feste Freie“ beschäftigt. „Wir Freie sind diejenigen, die das Programm wesentlich gestalten. Aber trotzdem werden wir als Beschäftigte zweiter Klasse behandelt“, sagt Vorstandsmitglied des ARD-Freienrates Christoph Reinhardt (RBB). Heute wurde ein vierköpfiger Vorstand gewählt, dem auch Stephanie Hajdamowicz (WDR), Christina Fee Moebus (Radio Bremen) und Stefan Tiyavorabun (SWR) angehören.
Drei Jahre Freienvertretung
Heute in eigener Sache. Am 13. Oktober 2014 (einem Montag) hatten wir sieben frisch gewählten Freienvertreter/innen unsere konstituierende Sitzung. Seitdem ist viel passiert.
- Gleich am nächsten Tag rollte eine Beendigungswelle beim Radio los. Seitdem beraten wir, so gut wir können – auch in weniger existenziellen Fragen. Korrekte Honorare, Urlaubsanträge, Zuschläge. Donnerstags übrigens immer von Potsdam aus.
- Für jeden fünften rbb-Freien sind wir inzwischen aktiv geworden, die vielen kurzen Anrufe und Fragen per Mail gar nicht mitgezählt.
- Vernetzung ist alles. Wir pflegen unsere Kontakte zu Medienpolitikern und Rundfunkräten; die bundesweite Zusammenarbeit im ARD-Freienrat (tagt übrigens morgen in Berlin) und die ARD-Freienkongresse haben wir in Gang gesetzt.
- Wir haben Gerichte eingeschaltet, um unsere spärlichen Rechte auszuweiten. In diesem Quartal will das Bundesverwaltungsgericht eine Entscheidung über die Rolle der Freienvertretung bei Beendigungen treffen. Noch in der ersten Instanz sind wir in Sachen Chancengleichheit bei Fortbildungen, und wir streiten über ausreichende Informationsrechte.
Das schönste Geschenk zum dritten Geburtstag haben uns die Gewerkschaften und die Geschäftsleitung gemacht. Der Bestandsschutz-Tarifvertrag für viele Hundert NPG-Freie ist ein Meilenstein für die Rechte der Freien im rbb. Ganz ehrlich: Vor drei Jahren haben wir uns das zwar erträumt und eingefordert – für wirklich realistisch in so kurzer Zeit hat das wohl niemand von uns gehalten.
Was wir uns noch wünschen: Den überfälligen Abschluss des Programm-Honorarrahmens. Dringend notwendige Verbesserungen am 12a-Tarifvertrag. Und eine schnelle Evaluierung des Freienstatuts – damit die Interessenvertretung für Freie endlich belastbare Rechte bekommt, um die Interessen der Freien auch wirksam vertreten können.
„Respekt und Rechte für Freie“ fordern wir seit Jahren. Wir sind weiter denn je – und haben noch viel vor!
Eure Freienvertretung:
Dagmar Bednarek, Christoph Hölscher, Lars Maibaum, Andrea Mavroidis, Thomas Prinzler, Christoph Reinhardt, Franziska Walser
Einigung bei Bestandsschutz und Tariferhöhung
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
diese Woche war zwar kurz, hat es aber in sich.
- Schöne Sache: Die (zwei)jährlichen Honorar- und Gehaltstariferhöhungen sind durch – rückwirkend zum 1. Oktober gibt es 2,2 Prozent mehr, 2018 nochmal 2,35 Prozent.
- Mindestens genauso schön: Die Tarifparteien haben jährlich 440.000 Euro zurückgestellt, mit denen der 12a-Tarifvertrag verbessert werden soll. Stichworte: Zahlung bei Krankheit ab dem 1. Tag, Familienzuschlag, Pflegzeiten. Die im Januar ausgesetzten Verhandlungen sollen noch in diesem Jahr weitergehen.
- Am schönsten: Der Bestandschutztarifvertrag für NPG-Freie ist nunmehr auch offiziell unter Dach und Fach (die Zustimmung der Gremien steht noch aus). Dieser Tarifvertrag wird für viele hundert nicht Programm gestaltender Freier die soziale Sicherheit wesentlich verbessern und setzt neue Maßstäbe für einen fairen Umgang mit allen Freien. Wir danken allen Unterstützern der Legalize-it-Kampagne. Allen voran unserer Kollegin Marika Kavouras von ver.di, deren Anteil an diesem wichtigen Erfolg man nicht hoch genug schätzen kann.
- Nicht ganz so schön: Im Oktober wird es wohl nichts mehr mit einer Fortsetzung der Verhandlungen zum Honorarrahmen Programm. Wir warten auf Termine.