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SV-Pflicht+++Evaluierung Freienstatut+++Tarifgerechte Honorierung

iebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2020 hat es in sich. Turbulent gestartet und turbulent geht es weiter. Zur nicht ganz ruckelfreien Umsetzung des Honorarrahmens gesellt sich für viele Kolleg*innen die angedrohte Umstellung auf die Sozialversicherungspflicht – beides mit Potential zum Dauerbrenner.

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Brutto=netto + Tage des 2. Standbeins

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach dem fulminanten Auftakt am Montag – Tag des 2. Standbeins bei Brandenburg Aktuell und der Abendschau – und der höchst verspäteten Brutto=Netto-Informationsveranstaltung der Personalabteilung am Freitag war das Thema der Woche eindeutig: Geld.

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Für eine gerechte Einstufung in den neuen Honorarrahmen Programm und gegen die Kürzungen der Redaktionsetats um jeweils 250.000 € haben 70 Freie bei Brandenburg aktuell und der Abendschau mal gemeinsam auf ihrem zweiten Bein gestanden. Will heißen: Dem rbb standen sie an diesem Montag nicht zur Verfügung. Die Folge: Viele Dienste bleiben unbesetzt, die Festangestellten mussten die Sendungen des Tages fast alleine stemmen und die drohenden Sendelücken u.a. mit Beiträgen aus der Konserve oder langen Interviewstrecken füllen. Die Freien, so hörten wir, wurden jedenfalls schmerzlich vermisst. Auch sonst hat die Aktion wohl zu hektischer Betriebsamkeit in den Chefbüros geführt. Jedenfalls will der rbb die Konfliktkommission, die über strittige Fälle bei der Anwendung des Honorarrahmens entscheiden soll, nun ganz schnell einberufen. In der Sache ist allerdings noch nichts erreicht. Deshalb soll es auch im Februar den nächsten „Tag des zweiten Standbeins“ geben. Vielleicht machen dann ja auch noch Freie aus anderen Bereichen mit – Unmut über die Einstufung gibt es nämlich nicht nur bei den Kolleg*ìnnen von den Fernsehnachrichten.

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Tatsächlich wissen viele Programm-Freie noch immer nicht genau, was sie tatsächlich verdienen: ob ihre Arbeit als Dienst oder Werk, selbständig oder abhängig, mit oder ohne Zuschläge etc. etc. honoriert wird. Die Materie ist aber auch ganz schön kompliziert – selbst manche Führungskraft blickt da nicht so richtig durch. Auf 72 Seiten kommt das Paket aus Start- und Ziel-Honorarrahmen nebst Inkraftsetzungs-Tarifvertrag, 67 Seiten Tätigkeitskatalog mit knapp 1000 Schlüsselzahlen hat die Honorarabrechnung daraus kondensiert. Zu diesen Mega-Regelwerken kommen jetzt peu a peu die lokalen Honorarlisten für die einzelnen Redaktionen hinzu. Das eine oder andere Mal musste die Freienvertretung tief durchatmen – und wusste nicht immer, ob sie sich freuen sollte über so viel kreatives Engagement bei der Auslegung durch die Führungskräfte oder gleich die Revision in Marsch setzen sollte. Typische Begründungen: „Für uns ändert sich sowie  nichts“, „Das lässt sich bei uns leider nicht umsetzen“, „Wenn wir das 1:1 anwenden, bricht hier alles zusammen“ (alle Zitate natürlich rein fiktiv).

Aber ganz im Ernst: Wir haben auch viel ehrliches Bemühen gesehen, die komplexen Regeln und Übergangsregeln nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen. Wir bitten alle Chefs und alle Freien um Geduld, falls es im ersten Anlauf nicht klappt. Wir schaffen das! Und die Freienvertretung berät gerne.

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…natürlich weiterhin auch in Sachen Sozialversicherungs- und Lohnsteuerpflicht. Am heutigen Freitag haben sich Herr Bielefeld und Frau Wulff von der Personalabteilung bei einer Informationsveranstaltungen den Fragen der Kolleg*innen gestellt, deren Honorarabrechnung jetzt von selbständig auf abhängig umgestellt werden soll. Vorweg: Der Saal war voll, die Stimmung am Siedepunkt. Die wesentlichen Ergebnisse kurz zusammengefasst: Bis Anfang April gibt es eine Übergangsfrist, in der alles so bleibt wie es ist, d.h. die Honorare der geschätzt 150 – 200 betroffenen Freien werden weiterhin brutto=netto ausgezahlt. Bis dahin, so die Zusage, habe jede*r Anspruch auf eine individuelle Prüfung und Beratung durch die Personalabteilung, die ggf. auch bei einer Statutsprüfung durch das Finanzamt und die Rentenversicherung unterstützt. Sollte diese bis zum 1. April nicht abgeschlossen sein, gebe es auch die Möglichkeit einer Fristverlängerung, bis die Abrechnung umgestellt wird. Außerdem solle der neue Tätigkeitskatalog noch einmal daraufhin überprüft werden, ob nicht doch weitere Tätigkeiten – etwa als Autor*in von kürzeren Beiträgen – selbständig abgerechnet werden können. Unsere Empfehlung: Wenn ihr der Meinung seid, bislang zurecht als Selbständige abgerechnet worden zu sein und auch weiterhin so abgerechnet werden wollt, wendet euch schnellstmöglich an eure*n zuständige*n Honorarsachbearbeiter*in! Solltet ihr dort keine Unterstützung bekommen, sagt uns bitte so schnell wie möglich Bescheid.

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Falls ihr vorher noch eine zweite Meinung zum Thema hören wollt: Michael Hirschler vom DJV steht für alle praktischen und juristischen Fragen zum Thema Umstellung zur Verfügung: 21.1., 17 Uhr, Berlin, Haus des Rundfunks, Raum ehem. 105er (1. OG über dem Eingang). Wir werden natürlich auch dabei sein.

Jetzt erstmal ein schönes Wochenende!

Eure Freienvertretung

Brutto=netto + Proteste bei BA und Abendschau + Honorarrahmen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Personalabteilung bittet um Entschuldigung! Die Kolleg*innen von Abendschau und Brandenburg Aktuell lassen sich nicht mehr hinhalten! Brutto=netto soll es nicht mehr geben! Krisentreffen auch bei ZIBB und beim ARD-Text! Heidewitzka, was für eine Woche! Nicht nur die Freienvertretung spürt die Grenze der Belastbarkeit, der ganze rbb ächzt.

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Wann war doch gleich der letzte Streik bei der Abendschau? Wirklich schon eine Weile her. (Fernseh)Geschichte wiederholt sich bekanntlich nicht, schon deswegen wird am kommenden Montag ausdrücklich nicht gestreikt. Wir präsentieren stattdessen stolz: Den ersten „Tag des 2. Standbeins“ im rbb, gemeinsam orchestriert und durchgeführt von der Freien der Berliner Abendschau und Brandenburg aktuell! Erst die Etat-Kürzungen, dann die Nullrunde statt Honorarerhöhung und die falschen Einstufungen in den neuen Honorarrahmen – sorry, liebe Geschäftsleitung, so nicht. Die Freienvertretung ist zuversichtlich, dass diese erste Maßnahmen den Quoten der Sendungen jedenfalls nur gut tun können: Am Montag, weil wir ja alle gucken wollen, wie die Sendungen ohne die 70 beteiligten Freien aussehen (2009 war es schon ein bisschen creepy). Und langfristig, weil faire Honorare und zufriedene Mitarbeiter einfach für bessere Sendungen sorgen.

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Allein die Ankündigung hat schon gewirkt. Gestern sah es noch so aus, als wollte sich die Geschäftsleitung für die ersten Sitzung der Konfliktkommission noch Monate Zeit nehmen. Heute hören die Gewerkschaften, dass der rbb gerne doch schnell Termine machen will, #FalscheEinstufung. Konfuzius sagt: Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.

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Dass die Personalabteilung die überrumpelten selbständigen Freien um Entschuldigung bittet, kommt auch nicht alle Tage vor. So geschehen vier Tage nachdem durchgesickert war, dass der rbb Brutto=Netto-Honorare bis April fast komplett abschaffen will. Weil die Freienvertretung die zarte Pflanze Fehlerkultur nicht gleich in Grund und Boden trampeln will, verzichten wir ausnahmsweise auf ein passendes Adjektiv für die „Kommunikation“ zum Thema „Selbständige Honorare/Sozialversicherung“. Müssen aber darauf hinweisen, dass die Bitte um Entschuldigung wesentlich überzeugender wäre, wenn nicht unmittelbar vorher (in den FAQs zur Umstellung) ausführlich nahegelegt würde, dass das Problem mit der späten Unterzeichnung des Honorarrahmens zu tun hätte. Das hat es nun wirklich nicht.

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Weil wir schon vorgestern ausführlich über die Abschaffung der Brutto=netto-Honorare geschrieben haben, heute nur ganz knapp. Die meisten Gerüchte, über die wir Mittwoch noch spekulieren mussten, haben sich als zutreffend herausgestellt: Bis Ende März gibt es eine Übergangsfrist, in der alle Beitragsmacher*innen, die auch künftig brutto=netto bezahlt werden wollen, eine Statusfeststellung bei der Rentenversicherung bzw. beim Finanzamt veranlassen sollen. Die Personalabteilung informiert am Donnerstag, 16.1., 10 Uhr, im Erfrischungsraum.

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Danke an den DJV-Sozialrechtsexperten Michael Hirschler! Auch ohne gesicherte Informationslage und praktisch von jetzt auf gleich hat er in der Reihe „Tipps für Freie“ eine Sonderausgabe für betroffene rbb-Autor*innen mit den rechtlichen Hintergründen und praktischen Folgen der Umstellung aus dem Boden gestampft. Die Freienvertretung ist tief beeindruckt.

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Am Dienstag in einer Woche kommt er aus Bonn, um eure Fragen zu den praktischen Problemen zu beantworten. Wie hat mein Widerspruch die größte Aussicht auf Erfolg? Wer darf in der KSK bleiben? Wie kann ich Doppelzahlungen verhindern und Probleme mit der Krankenkasse vermeiden? Die Antworten gibt es am 21.1., 17 Uhr, Berlin, Haus des Rundfunks, Raum ehem. 105.

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In eigener Sache: Als guten Vorsatz haben wir uns 2020 unseren Mailverteiler vorgenommen. Bitte gebt uns einen Hinweis, falls ihr im Rahmen der Umbauarbeiten Mails doppelt bekommt oder wenn ihr von Kollegen hört, dass sie plötzlich diesen Newsletter nicht mehr bekommen. Falls ihr den Eindruck haben solltet, dass jemand noch nicht auf unserer Liste steht, aber Interesse haben könnte: Sagt ihnen doch, dass wir nichts weiter als ihre Adresse benötigen oder gebt uns einen Hinweis. Liebe angestellte Kolleg*innen, keine falsche Zurückhaltung: Die Freienvertretung ist für Freie da, aber unser Newsletter ist für alle 🙂 Der guten Form halber weisen wir darauf hin, dass man diesen Newsletter auch abbestellen kann – kurze Antwort genügt.

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Schönes Wochenende!

Eure Freienvertretung

Infoveranstaltung zur Umstellung der Selbständigen-Honorare

Fliege ich jetzt aus der KSK? Muss ich mich freiwillig versichern? Wie kann ich meine private Altersvorsorge bedienen?

Die Verunsicherung könnte nicht größer sein. Auf unserer Veranstaltung mit dem DJV-Sozialrechtsexperten Michael Hirschler wollen wir die wichtigsten Fragen klären. Wir laden euch ein

am Dienstag, 21.1., 17 Uhr
Berlin, HdR, Raum ehem. 105

(Wenn ihr konkrete Fragen habt, schickt sie uns bitte, damit wir sie an den Referenten weiterleiten können.)

F&A zur Umstellung der Selbständigen-Honorare

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus besonderem Anlass melden wir uns mitten in der Woche. Wer bisher seine Honorare auf Lohnsteuerkarte und sozialversicherungspflichtig bekommt und damit kein Problem hat, braucht gar nicht erst weiterzulesen. Aber an alle, die bisher brutto=netto abgerechnet werden: Wir haben ein Problem. Seit Montag klingelt bei uns ständig das Telefon, der Informationsbedarf ist riesig. Unten findet ihr die typischen Fragen und Antworten. Bitte schon mal vormerken: unsere F&A zur Umstellung der Selbständigen-Honorare weiterlesen

Das Wichtigste zum Start ins Jahr 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir wünschen euch viel Glück und Kraft für das neue Jahr! Wir werden beides sicher gut gebrauchen können, denn für uns Freie beim rbb bringt 2020 einige Veränderungen. Ob dabei am Ende das Positive oder das Negative überwiegt, hängt nicht zuletzt von uns ab. Die Geschäftsleitung schwört uns schon seit Monaten auf einen bevorstehenden, harten Sparkurs ein. Das Wichtigste zum Start ins Jahr 2020 weiterlesen

Honorarrahmen +++ Tarifsteigerungen +++ OVG-Urteile

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerade an Weihnachten klaffen Erwartungen und Wirklichkeit ja oft weit auseinander. Nicht selten gibt es deshalb nach der Bescherung auch lange Gesichter. Beim rbb dürfte das in diesem Jahr ähnlich sein. Heute wurden quasi auf den letzten Drücker die Unterschriften unter den neuen Honorarrahmen Programm gesetzt, der damit planmäßig – zusammen mit den ebenfalls beschlossenen Tarifsteigerungen – zum 1.1.2020 in Kraft treten kann. Und ohne zu viel zu verraten: Es gibt Gewinner und Verlierer. Honorarrahmen +++ Tarifsteigerungen +++ OVG-Urteile weiterlesen

Tarifkonflikt – Bestandsschutz – Freienversammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Advent, Advent, die Hütte brennt. Weder sind die Tarifsteigerungen für Feste und Freie in trockenen Tüchern, noch ist der Honorarrahmen Programm unterzeichnet. Die Kolleg*innen der Abendschau und BA bereiten Kampfmaßnahmen vor, weil ihre Honorare eingefroren werden sollen und der Etat gekürzt wird. Der ARD-Text streicht unterdessen sein Programm radikal zusammen, weil der Honorarrahmen das Finanzbudget sprengt. Und beim Kulturradio weiß man inzwischen zwar, wer nicht mehr gebraucht wird – aber nicht, was die betroffenen Kolleg*innen stattdessen machen sollen. #frohesfest

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Auf unserer Freienversammlung in Potsdam und den angeschlossenen Funkhäusern wurde dies alles natürlich leidenschaftlich diskutiert. Die wenigen Freien, die sich den Termin am Dienstagvormittag freihalten konnten, haben Programmdirektor Schulte-Kellinghaus und Personalchefin Deléglise unmissverständlich klargemacht, was sie von den rbb-Ausführungsbestimmungen zum Honorarrahmen halten: Gar nichts. Die Freienvertretung ist überzeugt: Wenn der Honorarrahmen doch noch kommen sollte, muss die Einstufung der Leistung entsprechen, nicht der Kassenlage.

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Wir bitten alle, die ab dem nächsten Jahr eine ungerechte Einstufung befürchten müssen, das nicht einfach hinzunehmen, sondern klar und deutlich zu widersprechen. Nur so können wir und die Gewerkschaften auch im Einzelfall für euch eintreten. Einen kurzen Ratgeber haben wir hier veröffentlicht. Wir helfen gerne dabei, den Mustertext auf die Lage in eurer Redaktion anzupassen.

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Trost für die Freien vom ARD-Text hatten leider weder die Personalchefin noch der Programmdirektor. Dass die Lage misslich, schwierig und derzeit nicht lösbar sei, hört niemand gerne. Immerhin haben die betroffenen Kolleg*innen ihren Punkt sehr deutlich gemacht. Die Intendantin hat den Brief der Freien umgehend beantwortet, im Januar soll es um alternative Lösungsmöglichkeiten gehen. Die Personalabteilung hat den Vorgang auf dem Tisch, der Redakteursausschuss prüft die massiven Einschnitte ins Programmangebot – und natürlich gibt auch die Freienvertretung ihr Bestes.

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Im übrigen ist die Freienvertretung der Meinung, dass der Bestandsschutz ausgeweitet werden muss! Dass Angebotsgarantien den Sender nicht umbringen, beweisen die guten Erfahrungen beim NPG-Tarifvertrag. Und dass die Rundfunkfreiheit im Süden der Republik in Gefahr wäre, weil es beim SWR und BR seit langem auch Bestandschutz für Programmgestaltende gibt, behauptet ernsthaft ja wohl niemand. Die gute Nachricht der Woche kommt vom MDR – dort hat man sich im Rahmen der Gehaltstarifverhandlungen auf Bestandsschutz für programmgestaltende Freie geeinigt, der Verwaltungsrat hat bereits zugestimmt. Zwar ist der Umfang der Angebotsgarantie noch gedeckelt (auf 80 bzw. 70 Prozent) und nur für sehr langjährig Beschäftigte möglich (25  bzw. 20 Jahre). Aber die Front gegen PG-Bestandsschutz bröckelt! #silberstreif

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Auch im rbb, wenn auch ein bisschen anders. Bei uns bröckelt vor allem die Definition, was programmgestaltend ist oder auch nicht. Zwei Kollegen aus der Programmpräsentation haben sich vom Arbeitsgericht Potsdam bestätigen lassen, dass sie sehr wohl Anspruch auf Bestandsschutz haben. Weil ihre Tätigkeit zwar „hoch kreativ“ sei, aber eben nicht inhaltlich programmgestaltend – so wie „bei Regisseuren, Moderatoren, Kommentatoren, Wissenschaftlern und Künstlern“. Die Latte liegt also deutlich höher als der rbb vermutet, und wir meinen ja schon lange, dass es schwer sein wird, bei vielen Online-Redakteur*innen (wenn sie vor allem fremde Beiträge weiterverarbeiten) oder Musikredakteur*innen (die vorgegebene Musiktitel in Reihe bringen) einen „eigenständigen Aussagegehalt“ nachzuweisen. Die beiden Urteile sind noch nicht rechtskräftig. #silberstreif

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Last not least bittet uns das CNC-Projektteam, ein bisschen Werbung für die neuen Roadshows zu machen. Das tun wir natürlich gerne: die nächste ist Montagmittag in Berlin (13 Uhr, Friscay-Saal), im nächsten Jahr gibt es weitere Termine.

Aber erst mal: Schönen dritten Advent!

Eure Freienvertretung

Kürzungen bei BA, Abendschau und ARD-Text + Honorar-Einstufungen + Freienstatut

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ho ho ho! Traditionell bringt der Nikolaus seine Geschenke ja schon in der Nacht, aber beim rbb fangen die Tarifverhandlungen an diesem Freitag erst um 14 Uhr an – ob am Ende des Tages etwas Schönes im Stiefel war, stand zum Redaktionsschluss dieses Newsletters leider noch nicht fest. Die Freienvertretung weiß aber auch so: Verschenkt wird hier sowieso gar nichts. Kürzungen bei BA, Abendschau und ARD-Text + Honorar-Einstufungen + Freienstatut weiterlesen