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Osterurlaub + Frei im Mai II + Aufstand der Digitalen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

endlich Urlaub! Und wenn sich 365 Freie ausdrücklich gemeinsam abmelden von der Arbeit, erstmalig in der Geschichte des rbb, will natürlich auch die unermüdliche Freienvertretung nicht einfach weiterarbeiten (s.u.). Eine Woche Urlaub, alle zusammen! Verblüffend einfach. Einfach machen.

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Aufstand der Digitalen + Gesprächsoffensive der Freien + Lockerungen im Sender

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

da hat es zur Überraschung einiger Führungskräfte und Mitglieder der Geschäftsleitung plötzlich einen vernehmbaren „Rums“ gegeben im crossmedialen Gefüge unserer Sendeanstalt. Vom „Aufstand der Digitalen“ war die Rede. Mit anzusehen und anzuhören auf der monatlich stattfindenden Direktionssitzung von Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus, auf der eigentlich ganz andere Themen besprochen werden sollten.

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Endspurt Freienkongress + Aktionskomitee für Beendigungsschutz

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

an diesem sonnigen Freitag will der Newsletter mal mit einer positiven Botschaft starten! Denn richtig Glück haben alle, die sich HEUTE ab 18 Uhr Zeit für die letzte Podiumsdiskussion des diesjährigen digitalen Freienkongresses nehmen können. Auf dem Podium sitzen u.a. BR-Intendantin Katja Wildermuth und  SPD-Politikerin Heike Raab (Vorsitzende der Rundfunkländerkommission), die mit DJV-Chef Frank Überall und mit euch über die zunehmend schwierigeren Arbeitsbedingungen im öffentlich rechtlichen Rundfunk diskutieren wollen. Sparzwang, Digitalisierung, Arbeitsverdichtung sind nur einige Aspekte, die besprochen werden sollen. Ist so Qualitätsjournalismus noch möglich und welchen Preis zahlen die Freien? Das lässt eine spannende Diskussion erwarten, an der alle teilhaben können. Den entsprechenden Link zur Veranstaltung findet ihr am Ende dieses Newsletters.

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Tarifverhandlungen Beschäftigungssicherung + ARD-Freienkongress

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hohe, steile Stufen sind mitunter schwer zu erklimmen – und manchmal droht sogar der Absturz, zumal im fortgeschrittenen Alter. Diese Umstände sind der Hauptgrund dafür, dass bei den aktuellen Tarifverhandlungen um eine Beschäftigungssicherung fka Bestandsschutz offenbar gar nichts mehr geht. Freie und Gewerkschaften rufen deshalb für nächsten Dienstag um 17 Uhr zur Teams-Versammlung auf, um weitere Protestaktionen zu planen. Sogar von Streiks ist die Rede. Was ist da los?

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Tarifverhandlungen zur Beschäftigungssicherung ohne Ergebnis

Auch bei der sechsten Verhandlungsrunde über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für arbeitnehmerähnliche Freie gab es keine Annäherung zwischen den Gewerkschaften und der rbb-Geschäftsleitung. Stattdessen wurde die große Differenz zwischen den beiden Positionen deutlich. 

  • Die Gewerkschaften hatten zuletzt angeboten, zugunsten eines möglichst frühen Schutzes z.B. nach sechs Beschäftigungsjahren eine angemessene Minderung möglicher Ausgleichszahlungen in Kauf zu nehmen. Zusätzlich hatten sie einen Vorschlag vorgelegt, der dem rbb die Möglichkeit geben würde, in bestimmten Situationen auch die geschützte Beschäftigung zu beenden.
  • Der rbb hat dieses Angebot zwar zur Kenntnis genommen, beharrt aber auf einem wesentlich späteren Schutz. Das letzte Angebot sieht einen eingeschränkten Beendigungsschutz nach 20 Jahren vor, Schutz vor betriebsbedingten Beendigungen erst nach 35 Jahren.

Zwar haben beide Seiten in Aussicht gestellt, ihre Positionen ggf. noch zu modifizieren. So bestehen die Gewerkschaften nicht mehr auf sechs Jahren als frühestem Einstiegspunkt in den geschützten Status und auch der rbb signalisierte, u.U. über eine kürzere Betriebszugehörigkeit als 20 Jahre zu verhandeln. Die Verhandlungsdelegation der Gewerkschaften ist allerdings überzeugt, dass der erhebliche Unterschied zwischen den Positionen nicht im Rahmen der bisherigen Verhandlungen überbrückt werden kann.

Der Tarifvertrag darf auf keinen Fall dazu führen, dass nur sehr wenige langjährige Freie unter den Schutz fallen, aber sich zugleich die Situation für viele Freie verschlechtert, weil der rbb sie womöglich kurz vor Erreichen der starren Grenze rauswirft.  Das wollen wir durch einen möglichst frühen Einstieg und ein langsames Aufwachsen der Beschäftigungssicherung verhindern.  Im Gegenzug würden wir zugestehen, dass der rbb den Freien am Anfang nur einen geringeren Anteil ihrer Honorare garantiert und der volle Umfang erst im Laufe der Jahre schrittweise erreicht wird.

Der rbb hat deutlich gemacht, dass er so einem Modell keinesfalls zustimmen würde und hat auch alle anderen Lösungsvorschläge abgelehnt. Damit fehlt die Basis für weitere Verhandlungen. Neue Termine wurden nicht vereinbart. Die Gewerkschaftsmitglieder müssen nun über das Scheitern der Verhandlungen entscheiden und die weiteren Schritte beraten. 

Euer Verhandlungsteam 
ver.di: Marika Kavouras, Andrea Mavroidis, Kathlen Eggerling
DJV: Christoph Reinhardt, Christoph Hölscher, Lojain Al Holu

Ende von 2G + Quarantäne-Honorierung + Freienkongress

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

eigentlich sollte dieser Newsletter mit einem Silberstreif am Horizont beginnen… Silberstreif deshalb, weil sich eine Entspannung in Sachen Pandemie abzeichnet. Bald wieder einfachere Arbeitsbedingungen für uns alle, weniger Einschränkungen. Schöne Aussichten für den nahenden Frühling – doch die aufkeimende Euphorie hat der Angriff auf die Ukraine im Keim erstickt. Jetzt herrscht bei vielen von uns wohl eher ein mulmiges Gefühl vor…

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