Liebe Frau Frau Heser, lieber Herr Bielefeld,
zu Ihrem Schreiben vom 5.6., das bei uns am 8.6. eingegangen ist, nimmt die Freienvertretung wie folgt Stellung: 75 Euro? Unsere offizielle Stellungnahme weiterlesen
Liebe Frau Frau Heser, lieber Herr Bielefeld,
zu Ihrem Schreiben vom 5.6., das bei uns am 8.6. eingegangen ist, nimmt die Freienvertretung wie folgt Stellung: 75 Euro? Unsere offizielle Stellungnahme weiterlesen
Hier schon mal vorab: Die erste Freienversammlung in diesem Jahr wollen wir noch vor den Sommerferien abhalten, und zwar
Einen Shuttle von Potsdam aus richten wir noch ein – Einladung folgt.
Donnerstag war Judgement Day. Tag der Abrechnung. Technisch gesprochen: Tag zwei des Workshops „Evaluation der Freienvertretung“. An Tag eins hatten wir sieben mit unserem Coach eine ellenlange Tabelle mit Bewertungskriterien entwickelt, anhand derer man halbwegs objektiv feststellenkann, ob unser Glas nun schon halbvoll oder noch halbleer ist. Und am Tag zwei galt es, die Lücken zu füllen. Ein weites Feld. Noch vor den Ferien wollen wir euch die Ergebnisse auf unsere zweiten Freienversammlung präsentieren. Die Woche im Keller weiterlesen
Unsere (kurze) Woche beginnt am Dienstag – und gleich geht es ans Eingemachte: Mit unserem allerersten Schiedsverfahren betreten wir absolutes Neuland. Die Frage, die von der Schiedsstelle unter Vorsitz von Arbeitsrichter Dr. Pahlen geklärt werden muss: Durfte die Freienvertretung im Rahmen ihres Mitbestimmungsrechts ihr Veto gegen Fortbildungen einlegen, wenn den teilnehmenden Freien dafür keine Honorare gezahlt werden? Im Ausgang des Verfahrens müssen wir lernen: 1. Wir sind keine Juristen 2. Es kommt aufs Kleingedruckte an 3. Manchmal ist es deshalb gar nicht so einfach, zwischen Erfolg und Misserfolg zu unterscheiden. Nach langen Auswertungsdebatten im Keller kommen wir zu dem Schluss: Das Verfahren endete mit einem klassischen Remis. Kein Anlass für Jubelstürme, aber auch kein Grund, Trübsal zu blasen! Und noch eine andere Debatte treibt uns um: Gibt es prekäre Beschäftigung im rbb? Die Intendantin sieht schon in der bloßen Vermutung einen Affront. Wir wollen es genauer wissen. Die Woche im Keller weiterlesen
Das erste Schiedsverfahren wegen angemessener Fortbildungshonorare für Freie ist unentschieden ausgegangen. Die schlechte Nachricht: Aus formalen Gründen wird die Schiedsstelle in den jetzt verhandelten Fällen keine Entscheidung mehr treffen. Die gute: Der Vorsitzende, Arbeitsrichter Dr. Ronald Pahlen, hat deutliche Hinweise gegeben, wie wir in der nächsten Runde Erfolg haben können. Fortbildungs-Honorare: Unentschieden im Schiedsverfahren weiterlesen
…steht ganz eindeutig unter dem Motto: „und es bewegt sich doch so einiges“!
Zum einen bewegen sich immer mehr Freie in Richtung Freienvertretung. Telefonisch aber auch rein physisch. Darüber freuen wir uns sehr! Zeigt es doch, dass unsere Arbeit ganz offensichtlich so manche Dinge in Schwung bringt. Danke für euer Vertrauen und euren Zuspruch!
Die, die uns in unserem Kellerbüro gefunden haben, müssen umlernen: wir ziehen nämlich um – und dieses Mal ist es wirklich amtlich!
Ihr findet uns demnächst dort, wo wir als MitarbeiterInnenvertretung hingehören, auf dem Flur zum Personalrat.
Außerdem bewegen wir uns mit Riesenschritten in Richtung Schiedsverfahren. Am kommenden Dienstag ist es soweit: dann klärt eine Schiedsstelle unter dem Vorsitz von Arbeitsrichter Dr. Ronald Pahlen, ob der rbb das Mitbestimmungsrecht der Freienvertretung missachtet hat.
Zur Erinnerung: wir hatten Fortbildungen abgelehnt, wenn Freie unbezahlt daran teilnehmen sollten, obwohl nur der rbb von der Maßnahme profitiert. Unser Veto wurde regelmäßig missachtet, die Fortbildungen wurden trotzdem durchgeführt. War das rechtens? Das wollen wir nun prüfen lassen.
Dienstag wissen wir mehr! Es erwartet uns eine ziemlich spannende Woche …nicht nur im Keller!
Nächste Woche im Dienstplan, doch die Kita streikt und Omi hat auch keine Zeit? Alle freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben – ebenso wie die Festangestellten – während des Kitastreiks die Möglichkeit, ihre Kinder mit an den Arbeitsplatz zu nehmen. Sollte das in bestimmten Bereichen nicht gehen, versucht der rbb kurzfristig eine andere Lösung zu organisieren – ggf. eine Erzieherin in Potsdam einzusetzen.
Wichtig: der Bedarf muss schnell angemeldet werden. Betroffene Eltern sollten sich umgehend bei Alina Weber melden (Strategiebüro Potsdam -61 006 oder unter alina.weber@rbb-online.de)
Außerdem können die Eltern-Kind-Zimmer in Potsdam im Haus Eichenplatz 1A (EP1A), Raum 202 oder in Berlin im HdR, Raum 01.00.600 genutzt werden.
Der Regierende Bürgermeister höchstpersönlich hat die Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Stefan Gelbhaar von den GRÜNEN beantwortet. Der wollte wissen, wie die Freienvertretung auf Grundlage des Freienstatuts im rbb arbeiten kann. Und da erfahren selbst wir noch erstaunliche Dinge. Dass der Freienvertretung „eine persönliche Unterstützung für die Büroarbeit im Umfang von 20 Wochenstunden zur Verfügung“ stehe.
Schön wär’s! Unsere fleißige studentische Mitarbeiterin Charlotte unterstützt uns tatkräftig – aber gerade einmal 12 Stunden die Woche und das auch erst seit letztem Monat. Länger als ein halbes Jahr musste die Freienvertretung mit einer Stelle auskommen, die wir uns zu dritt teilen.
Der rbb hingegen hat vier befristete Stellen in den Wirtschaftsplan eingestellt, um den Aufgaben in Bezug auf die Freienvertretung nachzukommen. Die dritte der vier Stellen wird demnächst besetzt.
Ob das Verhältnis 4:1,3 Stellen in Ordnung sei, wollte der Abgeordnete Gelbhaar vom Senat wissen. Die Antwort fällt einsilbig aus: schließlich sei das Freienstatut mit Vertretern der Freien und der Gewerkschaften abgestimmt worden.
Stimmt ja! Es wurde tatsächlich mal über den Entwurf geredet – bevor die rbb-Geschäftsleitung dann ihren eigenen, von Freien und Gewerkschaften abgelehnten Entwurf durchgepaukt hat. Wir finden die jetzige Verteilung jedenfalls ganz schön ungerecht – wie auch vieles andere im Freienstatut!
Die Schriftliche Anfrage im Wortlaut.
Für viele Kollegen ist das Jahr 2014 schlechter gelaufen als 2013. Das dürfte mit dem allgemeinen Auftragsrückgang zu tun haben (steigende Kosten bei gleichen Rundfunkgebühren = weniger Aufträge für Freie), und vielleicht auch, weil durch den Wegfall der Zwangspause mehr Freie an Bord sind als bis dahin.
Aus welchen Gründen auch immer: Wenn die Differenz zwischen 2013 und 2014 25 Prozent oder größer ist, stockt der rbb das Einkommen für einige Monate auf (die Einzelheiten findet ihr hier). Aber nur auf Antrag.
Wer diesen Antrag noch nicht gestellt hat: Die Frist beträgt ein halbes Jahr – wie immer beim Tarifvertrag für Arbeitnehmerähnliche. Wer bis Ende Juni den Antrag für 2014 nicht gestellt hat, geht leer aus.
Also bitte zügig prüfen, ob die eine wesentliche Einschränkung vorlag – und den Antrag stellen. Formlos an die Honorarabteilung. Die Freienvertretung unterstützt gerne: -80503.
Heute fass‘ ich mich kurz, denn Freitag mach ich frei, und morgen ist Herrentag. Aber genau genommen ist im rbb jeder Tag Herrentag/Männertag.
Jedenfalls bekommen die Männer Tag für Tag im Durchschnitt 10 Prozent mehr Honorar als die Frauen. In welchen Abteilungen der Unterschied besonder groß ist und in welchem besonders klein, haben wir inzwischen schwarz auf weiß. Jeder Bereich und jeder Tätigkeit ist anders, aber der Trend ist eindeutig:
Tagessätze nach Geschlechtern und Bereichen
Viel Spaß beim Schmökern, liebe Männer! Auch wenn es manchen von uns rbb-Freien nicht gut geht – besser als den Frauen geht es uns immer noch. Und, liebe Frauen, wenn ihr beim Lesen merkt, dass in eurer Abteilung etwas nicht mit rechten Dingen zugeht – sprecht doch mal mit euren Kolleginnen, den Chefs und fragt, wie das sein kann. Und meldet euch bitte bei der Freienvertretung, damit wir etwas unternehmen können.