Der Fall der ZDF-Kollegin Birte Meier ging diese Woche durch die Presse. Ein Kollege stellte nach dem Urteil die Frage in den Raum: „Wird sie diskriminiert als Frau oder als Freie?“ Unsere Vermutung: doppelt. Die rbb-Freienvertretung kennt sich natürlich nicht wirklich beim ZDF aus. Aber wir wissen, dass der Fall von Birte Meier in den rbb-Redaktionen ganz normaler Alltag ist. In Zahlen ausgedrückt: Equal Pay Day in den rbb-Redaktionen weiterlesen
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Nachtrag 12a-Tarifverhandlungen
Vielen Dank für das große Interesse an unserer Mail zu den 12a-Verhandlungen. Eine erfreuliche Nebenwirkung der unerfreulichen Nachricht: Viele Kolleginnen und Kollegen haben geprüft, wie im Krankheitsfall ihr Schutz eigentlich aussehen wird. Ganz wichtig für gesetzlich Versicherte: Die Wahlerklärung, um zum allgemeinen Beitragssatz mit Anspruch auf Krankengeld versichert zu sein.
Die Personalabteilung hat uns auf einen Fehler hingewiesen. Die in der Mail genannte Telefonnummer war falsch, leider hat eine Mitarbeiterin etliche Anrufe abbekommen, die gar nicht für eure Fragen zuständig ist. Das war nicht unsere Absicht, wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen. Nachtrag 12a-Tarifverhandlungen weiterlesen
rbb stoppt 12a-Tarifverhandlungen
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
leider heute eine schlechte Nachricht für alle arbeitnehmerähnlichen Freien.
Der rbb hat den nächsten Verhandlungstermin mit den Gewerkschaften für den 12a-Tarifvertrag abgesagt. Weil es bisher keine weiteren Termine gibt, bedeutet das, dass eine kritische Lücke im Tarifvertrag auf nicht absehbare Zeit bestehen bleibt.
Worum geht es? rbb stoppt 12a-Tarifverhandlungen weiterlesen
Checkliste 2017
Frohes neues & gesundes Jahr 2017.
Seit ihr gewappnet?
Prüft es selbst ;) Checkliste 2017 weiterlesen
Zusammenfassung Freienversammlung
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
schöne Grüße von der Freienvertretung – und für alle, die nicht dabei sein konnten, eine Zusammenfassung der Freienversammlung gestern.
1. Zum Thema Reform des Fernsehprogramms hatten wir Gäste aus der Geschäftsleitung. Wir haben das Thema eine gute Stunde lang mit Direktor Goudarzi, Chefredakteur Singelnstein, Personalchefin Deléglise und den (Haupt-)Abteilungsleitern Owsinski und Braune diskutiert. Die wichtigsten Ergebnisse: Zusammenfassung Freienversammlung weiterlesen
Evaluationsbericht der Freienvertretung
Für die laufende Evaluierung des Freienstatuts durch die Länder Berlin und Brandenburg haben wir einen Bericht erstellt, in dem wir die Praxis der letzten zwei Jahre darstellen und den Verbesserungsbedarf ausarbeiten. Wir gehen davon aus, dass die Politik im ersten Halbjahr entscheidet, ob die Freien langfristig durch den Personalrat vertreten werden sollen oder ob das Statut nachgebessert wird. Viel Spaß beim Lesen ;-)
Freienversammlung in Potsdam
Wir hoffen, möglichst viele von euch am kommenden Dienstag, 29.11. um 10 Uhr in Potsdam zu treffen. Denn es wird spannend! Natürlich werden wir über die anstehende Programmreform reden. Mit welchen Auswirkungen die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im rbb rechnen müssen, werden uns Vertreter der Geschäftsleitung erläutern. Zugesagt haben bereits Christoph Singelnstein (Chefredakteur), Sylvie Deléglise (Hauptabteilungsleiterin Personal). Mindestens ein Vertreter aus dem Bereich Produktion wird ebenfalls kommen, um sich euren Fragen zu stellen.
Außerdem wird es um die ver.di-Kampagne „Legalize it“ gehen, ihr erfahrt Neues aus den Tarifverhandlungen für arbeitnehmerähnliche Freie und wir berichten über erste Erfahrungen mit den Perspektivgesprächen für Freie.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit euch am Dienstag in Potsdam, SZF, Raum 311 (Dachgeschoss), 10-12 Uhr.
Die Berliner Kolleginnen, die es nicht nach Potsdam schaffen, können sich im ehemaligen 105er im HdR an der Versammlung per Videokonferenz beteiligen. Gleiches gilt für die KollegInnen in den Studios Frankfurt und Cottbus.
Freienstatut im Koalitionsvertrag
„Die Koalition wird das RBB-Freienstatut evaluieren und gegebenenfalls entsprechende Veränderungen oder Ausweitung von Kompetenzen der Freienvertretung einfordern.“
Aus dem Koalitionsvertrag der rot-rot-grünen Koalition, 17. November
Hinweis verdi-Aktion „Legalize it“
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten euch auf die Internetseiten der ver.di-Aktion „Legalize it“ hinweisen, die seit heute in Netz sind. Sie ist interessant für alle rbb-Freien, die nicht Programm gestaltend arbeiten, also vor allem für die Kolleginnen und Kollegen in Produktion und Betrieb. Es geht darum, mit einer gemeinsamen Aktion angeblich „freie“ Mitarbeit in Festanstellungen umzuwandeln.
https://legalize-it.rbbpro.de/
Zur Klarstellung: die Aktion geht von Freien aus der Produktion und ver.di aus – nicht von der Freienvertretung. Bei Fragen direkt zu der Aktion bzw. den Onlineseiten wendet euch bitte direkt an die Initiative (Kontaktdaten online). Aber selbstverständlich steht euch auch die Freienvertretung sehr gerne für alle Fragen zum Thema „Festanstellung für Freie“ zur Verfügung!
Beste Grüße,
Christoph
Fernsehreform sozialverträglich planen
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Intendantin hat ihr neues Konzept für Änderungen am rbb-Fernsehprogramm vorgestellt. Der Strategiewechsel zugunsten des Hauptabendprogramms soll dem rbb mehr Akzeptanz verschaffen. Die Freienvertretung wünscht dem Vorhaben selbstverständlich viel Erfolg.
Weil die Reform bisher in sehr kleinem Kreis vorbereitet wurde, haben wir leider noch kein genaues Bild von den absehbaren Folgen für die Beschäftigten. Wir haben die Personalabteilung gebeten, uns mitzuteilen, wie viele Freie von den Änderungen betroffen sein werden. Die Antwort erwarten wir in den nächsten Tagen – für die Produktion und die Redaktionen der betroffenen Sendungen dürften einige hundert Freie arbeiten.
Neben der kreativen Arbeit am Programm wird sich die Geschäftsleitung in den nächsten Wochen auch um konstruktive Lösungen für die Betroffenen kümmern müssen. Eine heikle Phase könnte der Jahresbeginn werden, wenn die ersten Sendungen bereits eingestellt, aber die neuen Formate noch nicht auf Sendung sind. Dabei dürfen die finanziellen Risiken und Nebenwirkungen der Reform nicht einfach den Freien überlassen werden. Wer von Beschäftigten Kreativität und Engagement erwartet, muss auch sicherstellen, dass sie sich keine Sorgen um ihre Arbeitsplätze und ihr Einkommen machen müssen.
Wir sind zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen geeignete Lösungen gemeinsam mit der Geschäftsleitung erarbeiten können. Die finanziellen Voraussetzungen für eine solche Reform sind jedenfalls günstig: Der Programmetat soll um 1,7 Millionen Euro aufgestockt werden. Anders als bei vielen Sparrunden der vergangenen Jahre stehen sogar mehr Mittel für Freien-Honorare zur Verfügung – jetzt kommt es darauf an, sie klug, planvoll und sozialverträglich einzusetzen.
Wir haben Verständnis dafür, wenn zu Beginn der größten Programmreform seit Gründung des rbb-Fernsehens die Geschäftsleitung nicht alle Fragen auf einmal beantworten kann. Die soziale Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss aber mit Priorität geklärt werden, wenn der Kreativprozess gelingen soll.
Die Freienvertretung