Archiv der Kategorie: Newsletter der Freienvertretung

#Metoo: Freie sind besonders gefährdet – Schutz für freie Hinweisgeber*innen!

Stellungnahme #Metoo

Der Umgang mit Sexismus und sexueller Belästigung ist auch im rbb ein Thema! Offene Diskussionsrunden und die Einrichtung eines anonymen Postfachs für Betroffene und Hinweisgeber*innen können wichtige Schritte hin zu einer Unternehmenskultur sein, die dem Alltagssexismus und sexuellen Übergriffen keinen Raum bietet. Die Freienvertretung unterstützt diese Maßnahmen der Geschäftsleitung. Sie können allerdings nur erfolgreich sein, wenn sie der besonders ungeschützten Situation der freien Mitarbeiter*innen Rechnung tragen. #Metoo: Freie sind besonders gefährdet – Schutz für freie Hinweisgeber*innen! weiterlesen

Alter, was diese Woche wieder los war!

++++++Newsletter der Freienvertretung+++++++     08.06.2018

 Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Eigentlich sollte es die „Topmeldung“ dieses Newsletters sein: das verbesserte Angebot der Geschäftsleitung zum Honorarrahmen Programm  – für diese Woche war es angekündigt. Endlich faire Honorare in Reichweite – 15 Jahre nach Gründung des rbb? Ein paar Tage werden wir wohl noch länger gedulden müssen: Alter, was diese Woche wieder los war! weiterlesen

Alt, krank, urlaubsreif?

Versammlung am 28.5.2018 um 17.00 Uhr in Berlin

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

am 29. Mai geht es mit den Verhandlungen um den sogenannten „12a-Tarifvertrag“ weiter, der im rbb die sozialen Leistungen für arbeitnehmerähnliche Freie regelt – also die Leistungen etwa bei Urlaub, Krankheit, Schwangerschaft, aber auch Regelungen bei Beendigung und Einschränkung von freier Mitarbeit. Alt, krank, urlaubsreif? weiterlesen

Bitte vormerken: Freienkongress 2018 in Bremen

Mehr Rechte für Freie – das fordert der ARD-Freienrat. Auf seiner konstituierenden Sitzung in Berlin haben die Delegierten der öffentlich-rechtlichen Sender einen Freienkongress in Bremen beschlossen. Am 20. und 21. April 2018 soll es zwei Tage lang um Qualität, Arbeitsbedingungen und Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehen. In ARD und ZDF sind derzeit mehr als 18.000 arbeitnehmerähnliche „feste Freie“ beschäftigt. „Wir Freie sind diejenigen, die das Programm wesentlich gestalten. Aber trotzdem werden wir als Beschäftigte zweiter Klasse behandelt“, sagt Vorstandsmitglied des ARD-Freienrates Christoph Reinhardt (RBB). Heute wurde ein vierköpfiger Vorstand gewählt, dem auch Stephanie Hajdamowicz (WDR), Christina Fee Moebus (Radio Bremen) und Stefan Tiyavorabun (SWR) angehören.

Neues von der Freienvertretung

Sonne scheint, Regen prasselt, Wind pfeift. Manchmal donnert es. Passend zur Jahreszeit hat die Freienvertretung schöne und weniger schöne Dinge zu vermelden.

Sehr vielversprechend sind bisher die Verhandlungen für die (nicht Programm gestaltenden) NPG-Freien verlaufen. Es sieht ganz so aus, als könnten sich die Gewerkschaften und die Geschäftsleitung in den nächsten Wochen auf einen Bestandsschutz-Tarifvertrag einigen. Wenn nichts dazwischen kommt, könnte sich die soziale Sicherheit für die NPG-Freien (vor allem aus Produktion und Verwaltung, aber auch einige aus dem Programm) ab 2018 wesentlich verbessern. Mehr dazu gibt es hier. Neues von der Freienvertretung weiterlesen

Reim geht im Sommer

Die Freienvertretung dankt der rbb-Gründungsintendantin Dagmar Reim für ihre Arbeit seit 2003. Dass der Sender sich mit einem jahrelangen Sparprogramm konsolidieren konnte, ist auch der Erfolg von Frau Reim.

Relativiert werden die Sparerfolge allerdings dadurch, dass ein großer Teil des Stellenabbaus bei den fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch den Anstieg der sozial unsicheren freien Beschäftigung kompensiert wurde.

Wir erkennen an, dass sich Frau Reim angesichts der immer weiter gewachsenen Bedeutung der Freien für den rbb zuletzt stärker auch für die Belange der Freien eingesetzt hat. So war die Abschaffung der Zwangspause 2013 ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Für eine Bilanz ist es allerdings noch zu früh, denn gerade mit Blick auf die Freien sind viele Baustellen noch offen (z.B. Verbesserungen am 12a-Tarifvertrag, Honorarangleichung im Programm, die Evaluierung der Interessenvertretung).