Archiv der Kategorie: Allgemein

Nachtrag 12a-Tarifverhandlungen

Vielen Dank für das große Interesse an unserer Mail zu den 12a-Verhandlungen. Eine erfreuliche Nebenwirkung der unerfreulichen Nachricht: Viele Kolleginnen und Kollegen haben geprüft, wie im Krankheitsfall ihr Schutz eigentlich aussehen wird. Ganz wichtig für gesetzlich Versicherte: Die Wahlerklärung, um zum allgemeinen Beitragssatz mit Anspruch auf Krankengeld versichert zu sein.

Die Personalabteilung hat uns auf einen Fehler hingewiesen. Die in der Mail genannte Telefonnummer war falsch, leider hat eine Mitarbeiterin etliche Anrufe abbekommen, die gar nicht für eure Fragen zuständig ist. Das war nicht unsere Absicht, wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen. Nachtrag 12a-Tarifverhandlungen weiterlesen

Zusammenfassung Freienversammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

schöne Grüße von der Freienvertretung – und für alle, die nicht dabei sein konnten, eine Zusammenfassung der Freienversammlung gestern.

1. Zum Thema Reform des Fernsehprogramms hatten wir Gäste aus der Geschäftsleitung. Wir haben das Thema eine gute Stunde lang mit Direktor Goudarzi, Chefredakteur Singelnstein, Personalchefin Deléglise und den (Haupt-)Abteilungsleitern Owsinski und Braune diskutiert. Die wichtigsten Ergebnisse: Zusammenfassung Freienversammlung weiterlesen

Evaluationsbericht der Freienvertretung

Für die laufende Evaluierung des Freienstatuts durch die Länder Berlin und Brandenburg haben wir einen Bericht erstellt, in dem wir die Praxis der letzten zwei Jahre darstellen und den Verbesserungsbedarf ausarbeiten. Wir gehen davon aus, dass die Politik im ersten Halbjahr entscheidet, ob die Freien langfristig durch den Personalrat vertreten werden sollen oder ob das Statut nachgebessert wird. Viel Spaß beim Lesen ;-)

Evaluationsbericht-Freienvertretung-final

Freienversammlung in Potsdam

Wir hoffen, möglichst viele von euch am kommenden Dienstag, 29.11. um 10 Uhr in Potsdam zu treffen. Denn es wird spannend! Natürlich werden wir über die anstehende Programmreform reden. Mit welchen Auswirkungen die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im rbb rechnen müssen, werden uns Vertreter der Geschäftsleitung erläutern. Zugesagt haben bereits Christoph Singelnstein (Chefredakteur), Sylvie Deléglise (Hauptabteilungsleiterin Personal). Mindestens ein Vertreter aus dem Bereich Produktion wird ebenfalls kommen, um sich euren Fragen zu stellen.

Außerdem wird es um die ver.di-Kampagne „Legalize it“ gehen, ihr erfahrt Neues aus den Tarifverhandlungen für arbeitnehmerähnliche Freie und wir berichten über erste Erfahrungen mit den Perspektivgesprächen für Freie.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit euch am Dienstag in Potsdam, SZF, Raum 311 (Dachgeschoss), 10-12 Uhr.

Die Berliner Kolleginnen, die es nicht nach Potsdam schaffen, können sich im ehemaligen 105er im HdR an der Versammlung per Videokonferenz beteiligen. Gleiches gilt für die KollegInnen in den Studios Frankfurt und Cottbus.

Hinweis verdi-Aktion „Legalize it“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf die Internetseiten der ver.di-Aktion „Legalize it“ hinweisen, die seit heute in Netz sind. Sie ist interessant für alle rbb-Freien, die nicht Programm gestaltend arbeiten, also vor allem für die Kolleginnen und Kollegen in Produktion und Betrieb. Es geht darum, mit einer gemeinsamen Aktion angeblich „freie“ Mitarbeit in Festanstellungen umzuwandeln.

https://legalize-it.rbbpro.de/

Zur Klarstellung: die Aktion geht von Freien aus der Produktion und ver.di aus – nicht von der Freienvertretung. Bei Fragen direkt zu der Aktion bzw. den Onlineseiten wendet euch bitte direkt an die Initiative (Kontaktdaten online). Aber selbstverständlich steht euch auch die Freienvertretung sehr gerne für alle Fragen zum Thema „Festanstellung für Freie“ zur Verfügung!

Beste Grüße,
Christoph

Fernsehreform sozialverträglich planen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Intendantin hat ihr neues Konzept für Änderungen am rbb-Fernsehprogramm vorgestellt. Der Strategiewechsel zugunsten des Hauptabendprogramms soll dem rbb mehr Akzeptanz verschaffen. Die Freienvertretung wünscht dem Vorhaben selbstverständlich viel Erfolg.

Weil die Reform bisher in sehr kleinem Kreis vorbereitet wurde, haben wir leider noch kein genaues Bild von den absehbaren Folgen für die Beschäftigten. Wir haben die Personalabteilung gebeten, uns mitzuteilen, wie viele Freie von den Änderungen betroffen sein werden. Die Antwort erwarten wir in den nächsten Tagen – für die Produktion und die Redaktionen der betroffenen Sendungen dürften einige hundert Freie arbeiten.

Neben der kreativen Arbeit am Programm wird sich die Geschäftsleitung in den nächsten Wochen auch um konstruktive Lösungen für die Betroffenen kümmern müssen. Eine heikle Phase könnte der Jahresbeginn werden, wenn die ersten Sendungen bereits eingestellt, aber die neuen Formate noch nicht auf Sendung sind. Dabei dürfen die finanziellen Risiken und Nebenwirkungen der Reform nicht einfach den Freien überlassen werden. Wer von Beschäftigten Kreativität und Engagement erwartet, muss auch sicherstellen, dass sie sich keine Sorgen um ihre Arbeitsplätze und ihr Einkommen machen müssen.

Wir sind zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen geeignete Lösungen gemeinsam mit der Geschäftsleitung erarbeiten können. Die finanziellen Voraussetzungen für eine solche Reform sind jedenfalls günstig: Der Programmetat soll um 1,7 Millionen Euro aufgestockt werden. Anders als bei vielen Sparrunden der vergangenen Jahre stehen sogar mehr Mittel für Freien-Honorare zur Verfügung – jetzt kommt es darauf an, sie klug, planvoll und sozialverträglich einzusetzen.

Wir haben Verständnis dafür, wenn zu Beginn der größten Programmreform seit Gründung des rbb-Fernsehens die Geschäftsleitung nicht alle Fragen auf einmal beantworten kann. Die soziale Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss aber mit Priorität geklärt werden, wenn der Kreativprozess gelingen soll.

Die Freienvertretung

Freienvertretung gegen verkürzte Kantinenzeiten

Die Freienvertretung hat im Rahmen ihres Mitbestimmungsrechtes den Antrag des rbb abgelehnt, Casino, Cafeteria und Teestube ab 2017 werktags nur bis 16 Uhr und an den Wochenenden gar nicht mehr zu öffnen. In dieser Zeit sollen sich die Mitarbeiter/innen dann aus zusätzlich aufgestellten Automaten oder mit zuvor gekauften „To-Go“-Produkten versorgen. Hintergrund für diese Pläne ist die mangelnde Wirtschaftlichkeit der Versorgungseinrichtungen, die einen hohen Zuschuss des rbb erfordern. In Berlin hat der Kantinenpächter deshalb sogar seinen Vertrag gekündigt. Dieser muss jetzt neu ausgeschrieben werden – nach den Vorstellungen des rbb schon mit neuen Öffnungszeiten.

Die Freienvertretung ist aber der Ansicht, dass gerade wir Freien besonders auf flexible Kantinenöffnungszeiten angewiesen sind. Wir arbeiten überproportional häufig in den „Tagesrandzeiten“ und an Wochenenden und brauchen auch dann die Möglichkeit uns halbwegs gesund und ausgewogen ernähren zu können, ohne dafür weit fahren oder viel Geld ausgeben zu müssen! Wir verstehen durchaus, dass man an den Wochenenden nicht wegen einer handvoll Gäste eine komplette Großküche hochfahren muss. Allerdings sind unsere Vorschläge, in diesen Zeiten z.B. Lieferdienste zu bezuschussen oder Kooperationen mit lokalen Gastronomen einzugehen, nach unserer Wahrnehmung nicht ausreichend geprüft worden. Automatenessen halten wir jedenfalls nicht für eine ausreichende Alternative!

Mit dem Personalrat sind wir uns in unserer Ablehnung der rbb-Pläne einig. Da diese ohne Zustimmung der Mitarbeitervertretungen nicht umgesetzt werden können, wird es wohl Verhandlungen und möglicherweise Kompromissvorschläge geben. Um dabei möglichst gut Eure Interessen vertreten zu können, interessiert uns Eure Meinung: Zu welchen Zeiten braucht Ihr die Versorgungseinrichtungen Casino, Teestube und Co. besonders dringend? Welche Einschränkungen wären noch akzeptabel und wo ist die Schmerzgrenze überschritten? Welche Alternativen am Abend und an den Wochenenden könntet Ihr Euch ggf. vorstellen? Wir freuen uns über Eure Rückmeldungen!

Eure Freienvertretung