Newsletter: Abgeordnetenhaus, Reporterteam, CNC

Liebe Kolleginnen,

Lust auf Politik? Das Berliner Abgeordnetenhaus evaluiert unser Freienstatut und will außerdem hören, wie es beim rbb um die Vergütungsbedingungen bestellt ist. Mittwoch (20.3.) ist dazu eine Anhörung im Medienausschuss, neben Frau Schlesinger wird auch die Freienvertretung angehört. Die Sitzung ist öffentlich, der Tagesordnungspunkt wird wahrscheinlich um 10.30 Uhr aufgerufen. Wir freuen uns über jede Rückendeckung der Basis.

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So schnell kann es gehen: Vor einer Woche erst hatten wir hier die unglaublichen Daten zum nicht genommenen Jahresurlaub veröffentlicht, schon gab es neue Zahlen von der Personalabteilung. Die gute Nachricht: Das Problem ist nur halb so groß wie gedacht – auf dem Weg der Daten aus SAP bis in unseren Quartalsbericht waren Berichtszeiträume verrutscht. Die schlechte Nachricht: Es sind immer noch 162 Kolleg*innen, die bisher auf gut 11 Prozent des Jahreseinkommens verzichten. Antrag stellen! Bis April!

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Neues vom Reporterteam: Der rbb hat die Katze aus dem Sack gelassen, wie hoch der Zuschlag für die autofahrenden-EB-Techniker-ersetzenden Kameramenschen sein soll. Wir hatten 50 Euro gefordert, der NDR zahlt 43 Euro. Der rbb will einen glatten Zwanziger anbieten. So hoch wie die Fahrzulage seit dem Jahr, äh, 2004 liegt. Schlägt man die Tariferhöhungen für die letzten 15 Jahre drauf, ist allein schon das Fahren heute wir schon fast 28 Euro wert. Wir bitten die Geschäftsleitung: BLOSS NICHT GEIZEN!

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Das CNC kommt, jedenfalls in der Version 1.0. Aber wie? Wir haben den Konzeptentwicklern in der letzten Woche über die Schulter geguckt und waren erfreut, wie sehr sich dabei die Workshop-Teilnehmer für die Honorarfrage interessieren. So viel ist sicher: Die Arbeit im CNC wird viel stärker crossmedial und Teamwork sein, das geht nicht mit den historischen SFB/ORB-Mindesthonoraren. Wie wäre es, die Verhandlungen zum Honorarrahmen Programm endlich abzuschließen? Da hakt es gar nicht mal mehr so sehr, wenn das blöde Geld nicht wär. Mantra: BLOSS NICHT GEIZEN!

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Freienkongress? Leipzig! 5./6. April. Anmeldung.

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Einen schönes Wochenende wünscht

Eure Freienvertretung

Newsletter: Frauentag, Honorare, Resturlaub

Liebe Kolleginnen,

die Freienvertretung wünscht alles Gute zum Frauentag! Und, liebe Kollegen, sie freut sich auch mit allen, für die der 8. März zum ersten Mal ein Feiertag ist. Weil der Sitz der Freienvertretung Berlin ist, kommt der Newsletter in dieser Woche schon am Donnerstag.

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Außer guten Wünschen haben wir den Kolleginnen leider nicht viel zu bieten. Die Gleichstellung bei Arbeitnehmerähnlichen sah im Jahr 2018 so aus:
– Von den 1488 12a-Freien waren 717 Frauen – nicht ganz die Hälfte.
– Durchschnittliches Jahreshonorar: Frauen 34.742  Euro, Männer  36.874 Euro. Differenz 2.132 Euro. Die Männer haben dafür zwar im Schnitt zwei Tage mehr gearbeitet – eine Durchschnittsfreie muss für diese Summe allerdings drei Wochen arbeiten.

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Und wer müsste diese Ungerechtigkeit endlich mal abstellen? Richtig: Die Freienvertretung. Und nur die Freienvertretung. Das hat sich jetzt die Staatskanzlei Brandenburg schriftlich durch eine anwaltliche Expertise bestätigen lassen. Die rbb-Frauenvertreterin ist ausschließlich für die Arbeitnehmerinnen zuständig. Für die Arbeitnehmerinnenähnlichen ausschließlich die Freienvertretung. Das machen wir natürlich sehr gerne, aber leider nicht eben sehr schlagkräftig. Kapazitätsvergleich: Mit einer Freistellung (aufgeteilt auf drei Personen) hat die Freienvertretung das Arbeitsfeld des Personalrats zu beackern (3 Freistellungen), plus das Aufgabengebiet der Frauenvertreterin (1 Freistellung) und zusätzlich noch das der Schwerbehindertenvertretung (Teilfreistellungen). Dass für Freie weder das Gleichstellungsgesetz gilt noch die Mitbestimmungsrechte des Personalrats oder das Sozialgesetzbuch macht unsere Aufgabe nicht leichter.

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Aber wir haben die Kraft des positiv Denkens! Gut, dass die Evaluation des Freienstatuts jetzt in Gang kommt. Auch wenn die Expertise der Staatskanzlei sogar unsere defätistische Einschätzung unterboten hat. Wir hoffen, dass jetzt schnell auch Konsequenzen folgen. Wir brauchen mehr Rechte. Die Gewerkschaften fordern „Freie in den Personalrat„, am besten ab Mai 2020 (wenn die nächsten Personalratswahlen sind).

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Dieselbe Expertise hat übrigens auch festgestellt, dass der rbb uns keine personenbezogenen Daten über Freie aushändigen darf wegen der fehlenden Rechtsgrundlage. Immerhin eine anonymisierte Auswertung der Urlaubstage haben wir bekommen. Ende 2018 hatte jede*r Fünfte noch keinen einzigen Tag des Jahresurlaubs genommen – 311 Kolleg*innen! Wir dürfen ja leider ihre Namen nicht kennen und können über die Gründe nur spekulieren. 50 haben Studierendenvereinbarungen – könnt ihr mal den Studis einen Tipp geben, dass sie einen Antrag stellen müssen? Die Youngster kennen ihr Rechte vielleicht noch nicht. 43 weitere sind dagegen garantiert schon ein paar Jahre dabei – sie haben sogar Bestandsschutz. Die Fritzen kämpfen gerade um faire Honorare für ihre neuen digitalen Formate – 22 von ihnen könnten ihr Einkommen um rund 11 Prozent aufstocken, allein durch das Ausfüllen des Urlaubsantrags (hier im digitalen Format bequem zum Download…). Kaum zu glauben: 11 gestandene Reporter*innen der Abendschau sind darunter – die wissen doch sonst alles?! Liebe Leserinnen und Leser, bitte helft der Freienvertretung – das blöde Statut erlaubt es uns nicht, die 311 selbst anzusprechen. Sagt doch einfach mal in der nächsten Woche zur Begrüßung statt Guten Morgen „Auch schon den Resturlaub genommen?“ Ende April wird er endgültig verjährt sein.

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Ein bisschen Bewegung gab es diese Woche beim Honorarrahmen Programm. Am Mittwoch das Treffen der Aktionsgruppe in den Räumen der Freienvertretung: Gerötete Gesichter beim Rausgehen, man hört, die planen da etwas… Am Donnerstag Verhandlungen in der Personalabteilung, die Gewerkschaftsdelegation am Ende erschöpft, aber mit Hoffnung auf ein nahendes Ende der wahrscheinlich längsten Verhandlungen der Tarifgeschichte. Man hört: Die Kröten zum Schlucken sind angerichtet – für eine Honorarangleichung auf Festen-Niveau will der Sender Gegenleistungen sehen. Am 2. April werden die Verhandlungen fortgesetzt.

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Neue Rundfunkräte gefällig? Sind letzte Woche frisch eingetroffen. Die erste Sitzung haben sie jedenfalls hinter sich gebracht. Was noch fehlt: Ein Briefing über die Lage der Freien im rbb. Wir haben alle Neuen angesprochen und schon die ersten Kennenlerngespräche verabredet.  Wenn ihr den Rundfunkräten etwas auf den Weg geben wollt, sagt Bescheid – wir richten es gerne aus.

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Last not least: Der letzten Vorbereitungen für den Freienkongress in Leipzig (5./6. April) laufen. 120 Plätze sind schon vergeben, anmelden kann man sich aber noch.

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Einen schönes Wochenende wünscht

Eure Freienvertretung

Newsletter: Reporterteam, Onlinezuschläge, radioeins, Tarifverhandlungen

Liebe Kolleginnen und Kolleginnen,

Veränderungen sind in einem modernen Medienunternehmen oft sinnvoll und notwenig – da sind sich Freienvertretung und rbb-Geschäftsleitung einig. Dissens gibt es aber darüber, wie solche Veränderungen am besten umgesetzt werden sollten. Im Moment müssen sich freie und feste rbb-Mitarbeiter*innen im rbb besonders stark verändern – Stichwort „Intelligente Produktion 4.0.“: Drehen mit dem Handy, Schneiden auf dem iPad, Arbeit im „Ein-Personen-Team“ usw. Spardruck und neue Technologien verändern Berufsbilder und Arbeitsweisen massiv. Wir denken, dass diese Veränderungen am besten mit Anreizen und positiver Motivation funktionieren. Doch die Verhandlungen zwischen rbb, Personalrat und Freienvertretung zur Einführung des Ein-Personen-„Reporterteams“ im Regelbetrieb stocken gerade, weil der rbb sich vorbehalten will, die Teilnahme bei Bedarf auch mit Druck und Zwang durchzusetzen. Das lehnen wir ab – übrigens gemeinsam mit dem Personalrat. Wir sind überzeugt: Wenn die Vergütung und die Arbeitsbedingungen stimmen, werden sich genügend Frei(e)willige für das „Reporterteam“ finden. Für eine positive und wertschätzende Unternehmenskultur!

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Ein zweiter Blick ins Kleingedruckte der Honorarabrechnung könnte sich dieser Tage lohnen. Wie uns einige Freie berichteten, werden Online-Zuschläge seit Jahresbeginn offenbar als Einkünfte aus „selbständiger Tätigkeit“ abgerechnet – auch wenn die Kolleg*innen sonst ausschließlich auf Lohnsteuerkarte arbeiten.  Unsere Anfrage, warum und in welchem Umfang die Abrechnungen umgestellt wurden, hat uns die Personalabteilung leider noch nicht beantwortet. Doch die Folgen können unangenehm sein: Weniger Rentenansprüche und Ärger mit dem Finanzamt, wenn wir diese Einkünfte – aus Unwissenheit – nicht in der Steuererklärung angeben. To be continued.

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Dicke Luft bei radioeins: Wellenchef Robert Skuppin hat angekündigt, in der Serviceredaktion („Wetter und Verkehr“) die Hälfte der Dienste zu streichen. Das bedeutet: Weniger oder gar keine Einsätze mehr für viele Kolleg*innen – und vermutlich Arbeitsverdichtung in den verbleibenden Diensten. Hintergrund sind angebliche Sparzwänge – weitere Informationen zu den geplanten Umstrukturierungen und ihren Hintergründen haben weder die Freien bei radioeins noch die Freienvertretung bekommen. Alltag im Kommunikationsunternehmen…

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Und wieder einmal das Endlos-Thema „Honorare im Programm“: Nächste Woche Donnerstag, den 7. März wird nach längerer Pause wieder zwischen Gewerkschaften und rbb über einen Tarifvertrag verhandelt. Gibt es vielleicht doch noch eine Einigung in diesem Jahr und damit die Aussicht auf faire Honorare für Programm-Freie? Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Euch erstmal ein entspanntes Wochenende!

Eure Freienvertretung

Newsletter: Freienstatistik, MoJos, FRITZ, Freienkongress

Liebe Kolleginnen und Kolleginnen,

wer sind wir und wenn ja, wie viele? Antworten liefern die Jahreszahlen für 2018 über uns rbb-Freie, die uns die Personalabteilung übermittelt hat: Ende 2018 gab es demnach 1488 arbeitnehmerähnliche Freie, davon 717 Frauen und 771 Männer. Wir waren im Schnitt 45 Jahre alt und haben knapp 36.000 Euro verdient. 510 haben mittlerweile Bestandsschutz, 561 eine Rahmenvereinbarung für eine programmgestaltende Tätigkeit. Für uns erstaunlich: 310 haben im Jahr 2018 keinen einzigen Tag Urlaub genommen, ganze 993 haben sich nicht ein einziges Mal krank gemeldet. Offenbar gibt es hier noch viel Unwissenheit über unsere Rechte und Ansprüche…

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Der Unwissenheit über das MoJo-Projekt im rbb („MoJo“= „Mobile Journalist“ = drehen mit dem iPhone) wollten wir mit einer Veranstaltung am vergangenen Dienstag begegnen. Rund 30 Kolleg*innen waren da – neben freien Reporter*innen, VJs, EB-Kameraleuten und Cutter*innen auch Verantwortliche von zibb, BA und der Abendschau sowie Vertreter*innen des Personalrats und des Redakteursausschusses. Eine muntere und vor allem kontroverse Diskussion war damit vorprogrammiert. Dabei ging es vor allem um befürchtete Qualitätseinbußen, zusätzliche Belastungen für Reporter*innen und drohende Auftragsrückgänge für Kameraleute und Cutter*innen. Fazit: Mit Start des Probebetriebs bei Brandenburg aktuell und der Abendschau bleiben viele offene Fragen – z.B. die nach einer angemessenen Honorierung oder nach Eignungskriterien für MoJo-Einsätze. Wir als betroffene Freie sollten die Diskussion auf jeden Fall auch unter uns weiterführen, um eine gemeinsame Haltung zu finden und gegenüber dem Haus vertreten zu können.

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Auch bei FRITZ sind jetzt viele Freie als MoJos mit dem Smartphone unterwegs. Das Jugendradio wird gerade zur multimedialen „digitalen Marke“ umgebaut. Für die Kolleg*nnen dort bringt das viele zusätzliche Belastungen und Anforderungen mit sich. Auf die Bezahlung wirkt sich das aber leider nicht aus – bei den Honoraren liegt FRITZ auch im internen rbb-Vergleich immer noch ganz hinten. Das wollen die freien FRITZEN nicht länger hinnehmen. Sie verlangen angemessene Honorare und sind bereit, dafür auch zu kämpfen. Wir unterstützen sie natürlich dabei und stellen fest: Der Honorarrahmen Programm muss dringend her, damit solche „Niedriglohnsektoren“ im rbb endlich verschwinden!

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Eine Chance, diesen und weiteren Forderungen Gehör zu verschaffen, sich über die Situation in anderen Sendern zu informieren und darüber mit vielen netten Kolleg*innen zu diskutieren, bietet der ARD-Freienkongress am 5. und 6. April in Leipzig. Jetzt ist auch das Programm raus – hier findet ihr den Überblick über alle Panels und Veranstaltungen sowie den Link zur Anmeldung.

https://www.ard-freie.de/ard-zdf-freienkongress-2019-das-programm#more-934

Wir sehen uns dann hoffentlich spätestens in Leipzig – jetzt erstmal ein entspanntes, sonniges Wochenende!

Eure Freienvertretung

MDR-Freienrat zum Dicken Brett

Aufruf „Das dicke Brett“

Mit dem Preis „Das dicke Brett“ sollen Kolleginnen und Kollegen ausgezeichnet werden, die sich mit Mut, Ausdauer, besonderem Engagement und originellen Aktionen für die Rechte freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt haben. Dazu brauchen wir eure Vorschläge! Welche Aktion hat euch beeindruckt? Welches persönliche Engagement hatte Strahlkraft? Was hat Freie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorangebracht?

Gekürt und verliehen wird die undotierte Auszeichnung beim ARD/ZDF-Freienkongress 2019 am 5. und 6. April 2019 in Leipzig. Sendet uns eure Vorschläge mit einer kurzen Begründung und einer Beschreibung bzw. Dokumentation der Aktivitäten per Mail an kongress2019@ard-freie.de oder tragt sie in das Formular auf https://www.ard-freie.de/das-dicke-brett-2019-preistraeger-gesucht ein. Einsendeschluss ist der 3. April.

Alter, was diese Woche wieder los war!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

langsam darf man es sagen: Die Einführung des „Reporterteams“ (Startschuss: Sommer 2017) befindet sich auf der Zielgeraden. Über die Spielregeln besteht weitgehend Einigkeit, nur bei der Bezahlung hüllt sich der rbb weiter in Schweigen. Für freie Kameraleute soll es einen Zuschlag für die Erschwernis geben, denn die Unterstützung durch die EB-Techniker fällt ja weg. Wir halten 50 Euro für angemessen.

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Und ein Name wird noch gesucht. Sternchen gefällig? „Reporter*innenteam“ wäre immerhin gendergerecht. Reporter*innen*team würde zudem noch deutlich machen, dass es weiterhin gewisse kleine Unterschiede zwischen Reporter*innen und dem „Team“ gibt (z.B. bei Geld, Arbeitszeit, Fahrverpflichtung, Bestands- und Versicherungsschutz). Wenn das Team künftig nur noch aus einer Person besteht, läge natürlich das Wording „Ein-Personen-Team“ nahe – aber genau genommen so sinnhaltig wie „Einer-Ehe“ für Geschiedene oder „Solo-Chor“ für Unter-der-Dusche-Singende. Also: Name gesucht, wir leiten ernst gemeinte Vorschläge gerne weiter an unser federführendes Projekt IP 4.0. „EB 2.0“ (= zwei Leute, null Assi)? FmD (=Fahrer mit Drehverpflichtung)? ELWMS (=Eierlegendewollmilchsau)?

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Die Vorstellung der ARD/ZDF-Freienstudie war eine schöne Sache, das Medienecho erfreulich – unsere Themen stehen auf der Tagesordnung. O-Ton ARD-Intendant Metzger (Radio Bremen): „Wir haben ein Thema mit Nicht Programmgestaltenden, wir haben ein Thema mit Freienvertretungen, wir haben ein Thema mit der Vergleichbarkeit von tariflichen Leistungen.“ Er sieht sogar einen begrüßenswerten Trend zu vergleichbaren Arbeitsbedingungen. Wer das nicht glauben kann: Hier nachzusehen ab 1:19:39. Leider noch nicht in der ARD-Mediathek, aber zumindest auf Youtube.

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Die Freien der Abteilung Programmpräsentation haben gewählt, wir freuen uns sehr über die beiden neuen Freiensprecher*innen! Die weißen Flecken im rbb-Organigramm mit Bereich ohne Vertretung werden immer weniger. Wer sich inspirieren lassen möchte: Eine Hilfestellung für Wahlen gibt es hier. Zugegeben, der aktuelle Anlass für die Wahl ist unschön: Nicht einmal die Hälfte der Freien dort hat 12a-Status, laut Dienstplan kommen sie im Schnitt auf 6 Tage im Monat. So prekär ist die Beschäftigung sonst nur noch in wenigen Bereichen. Immerhin: Die neuen Freiensprecher*innen und ihre Führungskräfte haben sich schon zusammengesetzt und die wunden Punkte angesprochen. Wir bleiben dran.

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Beim ARD-Freienkongress sind noch Plätze frei, 90 Anmeldungen haben die Kolleg*innen aus Leipzig schon angenommen. Und wer noch einen würdigen Preisträger für den renommierten Freienpreis Das Dicke Brett vorschlagen will: Die Nominierungen laufen.

Ein schönes Wochenende wünscht

Eure Freienvertretung

Alter, was diese Woche wieder los war!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die am letzten Freitag veröffentlichte Studie zur sozialen Lage der freien Mitarbeiter*innen in den öffentlich-rechtlichen Anstalten hat ein mediales Echo gefunden. Wenn ihr uns auf Facebook folgt (https://www.facebook.com/freienvertretung/), dann habt ihr die jeweils aktuellen Veröffentlichungen mitbekommen. Vor allem die Medienmagazine haben die Ergebnisse aufgegriffen und weitere Fragen gestellt. Wie sieht es zum Beispiel mit dem Nachwuchs in den Landesrundfunkhäusern aus? Gar nicht gut, hat das Medienmagazin „mediasres“ des Deutschlandfunks recherchiert.

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