Zugangsregelung + Krankenstand + Homeoffice

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

alle schon gesehen? Seit heute ist der Zugang zum rbb wieder mit 3G-Status möglich. Die immer positiv denkende Freienvertretung nimmt das natürlich als gutes Zeichen und hofft nach der (vorerst) letzten Welle auf Normalisierung, endlich.

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Wobei natürlich aus einer gewissen Erleichterung kein Run auf die rbb-Liegenschaften werden soll. „Die mobile Arbeit von zu Hause hat weiter Vorrang“, textet die Corona-Taskforce in roter Schrift. Soll heißen: Wer von daheim aus arbeiten kann, soll auch von dort aus arbeiten. Und falls es, wie wir hörten, die eine oder andere Führungskraft geben sollte, die das anders darstellt, helfen wir gerne, das klarzustellen. Bei Redaktionsschluss lag die Berliner Inzidenz jedenfalls noch bei über 900.

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Eher erfreulich ist aber auch die jüngste Auswertung der Krankheitsstatistik der drei Monate November, Dezember und Januar. Zwar liegt der aktuelle Krankenstand deutlich über dem Jahresschnitt. Aber das ist in den Wintermonaten immer so. Verglichen mit dem letzten Vor-Corona-Vergleichszeitraum (Winter 2019/20) ist die Zahl der Krankmeldungen sogar gesunken. Auch wenn sich das in manchen Bereichen (wie dem CNC) ganz anders angefühlt hat: Im Durchschnitt ist der rbb nach zwei Jahren Corona sogar etwas gesünder als vorher.

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Was dazu wohl entscheidend beigetragen hat (rbb-Zahlen dazu gibt es leider keine): Die Arbeit im Homeoffice. Wer von zuhause aus arbeitet, meldet sich deutlich seltener krank als Kolleg*innen, die im Großraum-Stress schuften müssen. Nicht zuletzt darum ist die Zahl der zulässigen Arbeitsplätze im CNC derzeit hart umkämpft (die Freienvertretung steht mit ihrem schwachen Mitwirkungsrecht natürlich voll hinter dem Kurs des Personalrats). Der Pilotbetrieb dort wird jedenfalls mit deutlich weniger Arbeitsplätzen als zunächst geplant starten.

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Die für diesen Freitag angesetzten Tarifverhandlungen zum Homeoffice wurden allerdings kurzfristig abgesagt (von den Gewerkschaften). Bei den Verhandlungen geht es um Regelungen, wie auch nach dem Ende der Corona-Maßnahmen „die mobile Arbeit von zu Hause“ dauerhaft stattfinden kann. Daran haben eigentlich sowohl die Gewerkschaften als auch die Geschäftsleitung ein hohes Interesse. Knackpunkte sind (nicht zuletzt für Freie), welche Geräte der rbb zur Verfügung stellen muss. Bzw. wie sich der Sender an den Kosten beteiligt. Und was passiert, wenn sich die Führungskraft und die Betroffenen sich nicht einigen können, ob im Homeoffice gearbeitet werden kann bzw. wann die Anwesenheit im Sender Pflicht ist. #tobecontinued

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Und was machen eigentlich die Tarifverhandlungen zum #Bestandsschutzfüralle? Im Moment herrscht Schweigen. Die Gewerkschaften hatten einen ganz neuen Entwurf vorgelegt, die Geschäftsleitung prüft noch. Der nächste Verhandlungstermin am 16. März rückt jedenfalls näher. Das Verhandlungsteam der Gewerkschaften (darunter auch vier Mitglieder der Freienvertretung) ist jedenfalls gespannt, wie das Angebot aufgenommen wird. Und freut sich in jedem Fall schon auf den gemeinsamen Osterurlaub ;-)

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Davor steht allerdings noch ein Ereignis an. Für den ARD-Freienkongress steht in diesem Jahr die Sicherheit von Medienschaffenden im Vordergrund. Ursprünglich hatten wir vor allem an Angriffe bei Demonstrationen und Einschüchterungsversuche bei Recherchen gedacht. Dass unser Referent Arndt Ginzel (Mittwoch, 23.3., 18 Uhr: „Freie: Schutzlos in der ersten Reihe“) nun bei der Arbeit in der Ukraine unter Beschuss geriet, verschiebt noch einmal die Maßstäbe. In den fünf Panels am Donnerstag geht es um Recherchen im extremistischen Milieu (u.a. mit David Schraven und Ralph Gladitz), die besten Strategien bei Festanstellungsklagen, Altersversorgung für Freie und den Kampf um die Urheberrechte. Das vollständige Programm findet ihr hier.

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Jetzt aber erstmal: Schönes Wochenende!

Eure Freienvertretung

PS: Den aktuellen Stand der Aktion Osterurlaub findet ihr hier.

Probleme mit den Intranet-Links? Wer von außen auf das Intranet zugreift, ersetzt den URL-Anfang (https://intranet.rbb-online.de/) durch https://mein.rbb-online.de:11005/.