Schwangerschaft

Das Zweitschönste an einer Schwangerschaft: Es gibt Geld.

Sollte die Schwangere wegen eines Beschäftigungsverbots keine Honorare erzielen, zahlt der rbb den gesetlichen Mutterschutzlohn. Pro Tag gibt es einen Satz, der dem Durchschnitt der drei Monate vor der Schwangerschaft entspricht.

Analog zum Krankengeld stockt der Sender die Zahlungen der Krankenkasse (13 Euro Mutterschaftsgeld) auf, so dass in der Summe während der Mutterschutzzeiten (i.d.R. sechs Wochen vor, acht Wochen nach der Geburt) ein Duchschnittstagessatz gezahlt wird.

Noch ein kleiner Bonus nach der Gerburt: Während einer Kinderbetreuungszeit darf der Sender nicht kündigen. (Das muss der Sender natürlich wissen, also:  schriftlich beizeiten mitteilen oder im Falle einer Beendigungsmitteilung innerhalb von zwei Wochen nachreichen.)

Details siehe Tarifvertrag .

Das Mutterschutzgesetz gilt seit 2018 auch für arbeitnehmerähnliche Freie, zumindest teilweise. Anders als bei Festen darf eine schwangere Freie allerdings - auf ihren Wunsch -  in Nacht- und Sonntagsdiensten  beschäftigt werden, auch Überstunden sind möglich.