Honorarrahmen

Die rbb-Tarifverträge für die Honorare bestehen aus einem allgemeinen und zwei speziellen Teilen (von denen aber erst einer fertig ist). Übrigens: Bis die neuen Tarifverträge fertig sind,  gelten die völlig veralteten Regeln des SFB bzw. ORB weiter. (Reste davon finden sich übrigens noch im Tätigkeitskatalog, von "Artist" über "Notenwender" bis "Tonansage".)

Jedenfalls: Die Mindestbedingungen sind der allgemeine Teil, da geht es um Zuschläge, Ausfallhonorare, Arbeitszeiten, ...

Im Speziellen geht es um die Frage: Wieviel Euro gibt es für welchen Job? Das steht im sogenannten "Honorrarrahmen".

Es gibt einen für die Produktion, und leider noch keinen für das Programm - die Verhandlungen laufen seit 2006. Darum zahlt der rbb die Programmmitarbeiter nach dem SFB-Honorartarifvertrag (der aber völlig veraltet ist und Mindesthonorare für Conférenciers vorsieht, aber nicht für freie Redakteure) bzw. dem ORB-Honorarrahmen (der aber auch eher schlecht als recht funktioniert). Weil deswegen jede Redaktion das zahlt, was sie für richtig hält, sind die Unterschiede gewaltig. So dass die Vereinheitlichung umso schwerer fällt.