Archiv der Kategorie: Stellungnahme der Freienvertretung

2G/3G + Einlasskontrolle + Freienversammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

so rasant wie die Inzidenzen in die Höhe schnellen, gewinnt die Diskussion im rbb über 2G, 3G, Tests ja oder nein an Fahrt. Wer sich vor ein paar Wochen noch der Illusion hingegeben haben mag, womöglich ungeimpft und uneingeschränkt durch die Pandemie zu kommen, reibt sich jetzt vermutlich verwundert die Augen.

+++

Denn seit heute haben alle Arbeitgeber – also auch der rbb – das Recht, den Impfstatus seiner Mitarbeitenden zu erfragen. Und: ab sofort gilt 3G am Arbeitsplatz. In den letzten Monaten ist der rbb nicht schlecht damit gefahren, die Kolleg*innen inständig zu bitten, sich freiwillig testen zu lassen, wenn sie eng mit anderen zusammenarbeiten müssen. Das Infektionsgeschehen im Haus gibt der Taskforce bislang recht. Auch wenn die vierte Corona-Welle auch vor dem rbb nicht Halt macht. Die neuen rechtlichen  Vorgaben führen deshalb zu weiteren Verschärfungen: bereits ab kommender Woche Mittwoch darf den rbb nur noch betreten, wer eins der 3 G’s  am  Empfang belegen kann! Die Einlasskontrollen werden dafür an allen Standorten aufgestockt.

+++

3G für alle im Job steht vor der Tür, 2G ist schon da. Jedenfalls bei den tagesaktuell arbeitenden Kolleg*innen in Produktion und Redaktionen. Denn seit letztem Montag lässt der Berliner Senat nur noch Getestete oder Genesene in öffentliche Einrichtungen. Das gilt natürlich auch für Fernsehteams und andere Pressemenschen. Damit die umfassende Berichterstattung  – unser Kerngeschäft – uneingeschränkt möglich bleibt, wurden die Mitarbeitenden im rbb gefragt, ob sie „2G-einsatzfähig“ seien. Die Freienvertretung hatte sich im Vorfeld dafür eingesetzt, dass die Abfrage entschärft und in sehr abgespeckter Form durchgeführt wurde. Aber wir finden es nachvollziehbar, dass der Arbeitgeber wissen muss, wen er wie disponieren und wo hinschicken kann. Schließlich sind davon auch die im Team (mit)arbeitenden Kolleg*innen betroffen. Ungeimpfte Mitarbeitende haben sich nun bei der Freienvertretung beschwert, dass sie von der Arbeit  „ausgeschlossen“ werden.  Kann sein, dass es sich für Impfskeptiker*innen so anfühlt. Aber tatsächlich hat der Arbeitgeber das Recht, den Rahmen für bestimmte Einsätze festzulegen. Und in der gegenwärtigen Situation auch die Pflicht, bei der Eindämmung der Pandemie mitzuwirken. (Und nicht nur der!)

+++

Jetzt muss noch geklärt werden, ob ungeimpfte Kolleg*innen Anrecht auf Lohn- bzw. Honorarzahlungen haben, wenn sie bestimmte 2G-Einsätze aus den oben genannten Gründen nicht wahrnehmen können – und es nicht ausreichend Ersatzangebote gibt. Wie wir hören, macht sich das Justitiariat gerade Gedanken darüber. Klar scheint zu sein, dass angestellte und bestandsgeschützte Mitarbeitende gleich behandelt werden sollen.

+++

Doch auch die Arbeit „In-House“ bedeutet für nicht wenige jeden Tag aufs Neue eine riesige Herausforderung. Stichwort CNC! „Die Rakete ist gestartet“ um- und beschreibt unsere Intendantin im Intranet den Start des neuen Crossmedialen Newscenters. In Punkto Lautstärke können die Kolleg*innen, die schon jetzt im 6. Stock des FSZ in Berlin arbeiten müssen, sicherlich zustimmen. Es wird beklagt, dass der Baulärm von oben (im zukünftigen Newsroom in der 7. Etage wird noch heftig gebohrt und gehämmert) enorm ist und für zusätzlichen Stress während der Startphase gesorgt hat und weiterhin sorgt. Ein großes Durcheinander soll auch noch bei Zuständigkeiten und Workflows herrschen, wie wir hören. So eine Rakete ist halt ein kompliziertes Gebilde…

+++

Die Tarifverhandlungen in Sachen Beschäftigungssicherheit für alle rücken näher. Die Älteren erinnern sich: aufgrund der Proteste der Freien im Mai und im September hatte sich der rbb bereit erklärt, über eine bessere Absicherung – auch für Programm-Mitarbeitende – zu verhandeln. Nächsten Dienstag ist es schließlich so weit, dann treffen sich die Gewerkschaften mit der rbb-Verhandlungsdelegation: Tarifverhandlungen am 23. November. Das Orgateam #wirsindnichtda lädt am darauffolgenden Tag, nämlich am 24. November 2021 um 17 Uhr zu einer Freienversammlung ein, auf der das Ergebnis des Verhandlungstages von und mit euch allen bewertet werden soll. Einzelheiten zum Nachlesen INKLUSIVE Teamslink für die Versammlung findet ihr unter http://wirsindnichtda.rbbpro.de/teamsversammlung-zum-bestandsschutz. #bestandschutzfüralle

+++

So und zum Schluss noch einmal zurück zum dicken G: wer von euch den Sprung von 3G zum 2G machen will, der kann das relativ entspannt in unserem Sender tun: keine Warteschlangen, persönliche Termine, individuelle Beratung. Der rbb-Betriebsarzt Dr. Hücker impft Ersttäter*innen und alte Häs*innen, sprich Booster- Kandidat*innen mit Biontech und Moderna. Termine über betriebsarzt@rbb-online.de oder telefonisch unter -12611.

+++

Nie war es ehrlicher gemeint als heute: bleibt gesund und habt ein schönes Wochenende!

Eure Freienvertretung Probleme mit den Intranet-Links? Wer von außen auf das Intranet zugreift, ersetzt den URL-Anfang (https://intranet.rbb-online.de/) durch https://mein.rbb-online.de:11005/.

CNC + Homeoffice + Mindestlohn

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein Wesen geht um im rbb – das „Wesen der freien Mitarbeit“. Und auch, wenn es manchmal so aussieht, als hätten sich alle dagegen verbündet (das Justitiariat, der Produktionsdirektor, der neue Vorabend, die Fortbildungsabteilung, s.u.), am Ende der Woche sieht man deutlich: Wo Freie zusammenhalten, können sie nur gewinnen.

CNC + Homeoffice + Mindestlohn weiterlesen

Vorabend-Honorare + Abrechnungs-Check + Vielfaltskultur

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

viele von euch dürften dieser Tage ihre Honorarabrechnung für Oktober im Briefkasten finden – und sich über die Tarifsteigerung von 1,9% freuen.

Für die freien zibb-Kolleg*innen, die nach der Einstellung ihrer Sendung bei den neuen Vorabendformaten „Schön und gut“ sowie „Studio 3 live aus Babelsberg“ weiterbeschäftigt werden, ist die Freude stark getrübt: Ihnen wurde diese Woche verkündet, dass sie für ihre im Wesentlichen unveränderte Arbeit künftig bis zu 15 Prozent weniger Honorar bekommen sollen. Der Grund: Ihre Arbeit werde ab Januar nach den Mindestsätzen des Start-Honorarrahmens vergütet. Diese liegen aber z.T. deutlich unter den bislang bei zibb gezahlten Honoraren. Weniger Geld für die gleiche Arbeit? Ist das überhaupt erlaubt?

Vorabend-Honorare + Abrechnungs-Check + Vielfaltskultur weiterlesen

Krankenstand + Krankengeld + Krankärgern

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

eine bemerkenswert ruhige Woche war das. Viele sind im Urlaub, die andere arbeiten fleißig für sie mit – und viele sind offenbar krank. Wir haben jedenfalls etliche Nachfragen dazu bekommen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie diese Packungsbeilage oder fragen Sie direkt in der Freienvertretung.

Krankenstand + Krankengeld + Krankärgern weiterlesen

Freienprotest + Reporter*innen gesucht + Fortbildungshonorare

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie habt ihr die zurückliegende Woche verbracht? Auf dem „zweiten Standbein“? Im Urlaub? Mit lang aufgeschobenen Besuchen bei Freunden oder Verwandten? Rund 400 von euch haben sich jedenfalls in Bezug auf den rbb gedacht: #wirsindnichtda – und durch ihre temporäre Abwesenheit ein deutliches Zeichen gesetzt: Für sichere Jobs und gerechte Honorare, gegen Programmkürzungen und Arbeitsverdichtung.

Freienprotest + Reporter*innen gesucht + Fortbildungshonorare weiterlesen

Gespräche über Beschäftigungssicherung + Proteste der Freien + Kundgebung am Montag

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Freienvertretung hat quasi die ganze Woche auf diesen Tag hin gefiebert: Freitag, der 17. September – der Tag, an dem Gewerkschaften und rbb zusammenkommen würden, um drängende Probleme wie Beschäftigungssicherung und Honorarangleichung für Freie anzupacken. Ein Ereignis, das nach Auffassung unserer Intendantin für den rbb wichtiger werden sollte als die Bundestags- und Abgeordnetenhauswahl nächste Woche Sonntag.

Gespräche über Beschäftigungssicherung + Proteste der Freien + Kundgebung am Montag weiterlesen

Bestandsschutz-Verhandlungen + Freien-Demo + Wahlprüfsteine

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

sowas liest man selten im rbb-Intranet: Für die Intendantin ist ein Tag mit Sondierungsgesprächen für die Freien-Beschäftigungssicherung (17. September) wichtiger als der Super-Wahltag am 26. September! Toller Einstieg, das macht natürlich neugierig aufs Weiterlesen

+++

… und ihre Stellungnahme beflügelt auch ansonsten die Fantasie. „Beschäftigungssicherheit“, „bis zum Renteneintritt“, „gleiche Honorierung für gleiche Arbeit“, „wir werden neue Wege brauchen“. Ja, der Ton macht die Musik. Und nach den vielen schrillen Tönen der letzten Wochen klingt das wirklich gut in den Ohren der Freienvertretung. Punkt.

+++

Kontrapunkt gefällig? Die heutigen Tarifverhandlungen zum Homeoffice sind jedenfalls fast gescheitert. Denn auf keinen Fall will die Geschäftsleitung einen gemeinsamen Tarifvertrag für Feste und Freie abschließen. Nicht etwa, weil Freie nicht auch im Homeoffice arbeiten sollen, Gott bewahre. Sondern rein aus „rechtlichen Gründen“. Hä? Irgendwas mit Einklagen, so genau haben die Gewerkschaften das auch auf Nachfrage nicht verstanden. Sender wie der SWR, SR, das ZDF haben damit jedenfalls keine Probleme. Muss man aber wohl auch gar nicht verstehen, denn die Gewerkschaften haben klargestellt, dass sie nur für Feste und Freie gemeinsam verhandeln. Und nur, wenn die Geschäftsleitung bis zum nächsten Mal eine verlässliche tarifliche Lösung anbietet.

+++

Sorgen vor zu viel Harmonie sind also unberechtigt, den Beat geben sowieso inzwischen die Freien von #wirsindnichtda vor. Was auch immer am 17. September verhandelt wird, die Demo am 20. September ist angemeldet (Kundgebung 12 bis 14 Uhr, Masurenallee, vorm Fernsehzentrum Berlin). Neben den Vertreter*innen der Gewerkschaften und der am stärksten betroffenen Redaktionen wird übrigens auch die Freienvertretung ein paar Worte sagen. Heute ganz frisch veröffentlicht: der neue Flyer der Orga-Gruppe, mit dem selbsterklärenden Titel „KOMMT ALLE!“ (zum Runterladen, Ausdrucken und Weitergeben). Den aktuellen Stand und Hintergründe zu den Forderungen findet ihr hier.

+++

Noch mal zurück zum Wahltag am 26. September. Es soll ja auch Freie geben, die immer noch nicht wissen, für welche Partei sie diesmal stimmen sollen. Und an den Wahlkampfständen wird man nur selten jemanden finden, der einem vernünftig erklären kann, wie seine Partei den rbb-Freien gute Arbeitsbedingungen sichern will.Wie sie die Vertretung der Freien durch den Personalrat durchsetzen wird.Oderwie siezum Bestandsschutz steht. Darum hat die Freienvertretung alle im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien schriftlich gefragt, drei von ihnen haben uns ihre Antworten geschickt. Ihr könnte sie hier, hier und hier (in der Reihe des Eintreffens bei uns) im Volltext lesen. Es geht u.a. um zibb, rbbkultur, Bestandsschutz, die Pensionskasse, Arbeitsverdichtung und Mitbestimmungsrechte. Von „erheblichem Handlungsbedarf“ ist das die Rede und „besseren Arbeitsbedingungen“. Zu schön um wahr zu sein? Pah. Wir werden die Parteien jedenfalls nach den Wahlen daran erinnern, was sie uns da schriftlich gegeben haben.

+++

Noch mehr Lesestoff gefällig? Ein Jahr nach unserer Wahl im vergangenen September legen wir hiermit unseren Tätigkeitsbericht 2021 vor. Wer den Newsletter regelmäßig liest, weiß natürlich auch so, was wir gemacht haben. Wer nochmal nachlesen möchte: Viel Vergnügen – uns hat das letzte Jahr jedenfalls wieder mal Spaß gemacht, #trotzallem.

Jetzt aber erstmal: Schönes Wochenende! Eure Freienvertretung

Regelaufwände Honorarrahmen Programm ++ Ausgleichszahlung Bestandsschutz ++ Impfung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist schon eine merkwürdige Zeit, momentan. Irgendwie zwischen Sommerloch und steigenden Corona-Inzidenzen. Eigentlich alles ziemlich entspannt – mit Blick auf die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen im Arbeitsalltag – dann doch wieder nicht so richtig!

+++

Und dann hätte es in dieser Woche doch noch einen Höhepunkt geben können, kurz vorm Wochenende. Die Tarifparteien – also rbb und Gewerkschaften – haben sich heute getroffen, um den Honorarahmen Programm, genauer gesagt, die sog.  „Regelaufwände“ unter die Lupe zu nehmen. Diese Evaluierung nach anderthalb Jahren war beim Abschluss des Tarifvertrages verabredet worden. Doch dann war die Verhandlungsrunde heute ziemlich schnell am Ende, weil aus Sicht der Gewerkschaften keine Daten vorlagen, die man hätte evaluieren können. Dumm gelaufen! Was war passiert?

+++

Die auf dem Prüfstand stehenden Regelaufwände sind seinerzeit in den Honorarrahmen hineingeschrieben worden, um den tatsächlichen Arbeitsaufwand bei der Erstellung eines Beitrages angemessen zu honorieren. Dabei sollten „Werke“ und „Dienste“ vergleichbar sein, damit eine Redaktion nicht automatisch die günstigere Variante einkauft. Im Honorarrahmen ist die Regel deshalb der „8-Stunden-Dienst“, für den ein bestimmtes Honorar hinterlegt ist. Ein „Werk“, also ein HF- oder FS-Beitrag orientiert sich an dieser Marke. Kann das Werk jedoch nicht in 8 Stunden geschafft werden, muss die Höhe des Mehraufwandes im Vorhinein besprochen und festgelegt werden. Und hier scheint etwas mächtig schief gelaufen zu sein! Offensichtlich ist der Mehraufwand in den Redaktionen nicht dokumentiert worden – oder sollte es ihn so gut wie nie gegeben haben? Kann nicht sein, wie wir von Kolleg*innen wissen! Jetzt will die Kommission prüfen, ob womöglich ein weiterer Untersuchungszeitraum von einem Jahr aussagekräftigere Daten liefern könnte. Nun unter der konkreten Maßgabe, den tatsächlichen Aufwand für einen Beitrag konsequent aufzuschreiben.

Dafür brauchen wir auch UNBEDINGT eure Mithilfe! Bitte meldet euch (massenhaft) bei der Freienvertretung und sagt uns, welche Erfahrungen ihr mit den sog. „Regelaufwänden“ gemacht habt. Kriegt ihr die Beiträge im Rahmen der hinterlegten Zeiten hin? Fällt Mehraufwand an? Wenn ja, in welchem Maße? Wie dokumentiert ihr die zusätzliche Arbeit? Was macht die Redaktion mit den Angaben?

Mitte September tritt die Kommission erneut zusammen, um zu beschließen, wie es weitergeht. Wäre toll, von euch bis dahin schon entsprechende Rückmeldungen zu bekommen!

+++

Gemeldet haben sich schon bestandsgeschützte Kolleg*innen, die aufgrund der pandemischen Auftragslage oder aufgrund von Umstrukturierungen weniger Einsätze als geplant bekommen. Tariflich zugesichert können sie auf eine Ausgleichszahlung am Ende des Jahres hoffen.  Doch bei nicht wenigen fehlt im laufenden Jahr das nötige Kleingeld, um pünktlich die Miete bezahlen zu können.  Die betroffenen Kolleg*innen können zwar einen Antrag auf Abschlagszahlung stellen. Der wird in der Regel auch positiv beschieden, wenn er begründet ist. Die Abschlagszahlungen sind jedoch deutlich geringer als die regulären Honorare, betragen max. die Hälfte. Für etliche Kolleg*innen zu wenig. Die Personalabteilung, mit der wir das Thema besprochen haben, kann das nachvollziehen und hat zugesichert, über die Höhe der Abschlagszahlungen noch einmal nachzudenken und ggf. nachzubessern. Wir halten euch auf dem Laufenden.

+++

Im rbb gelten ja (mindestens) bis Ende September noch die erlernten AHA-Maßnahmen und die 3G-Formel! Alle, die aus irgendwelchen Gründen  bislang keine Gelegenheit hatten, ihre Zweitimpfung zu bekommen, können das (über den rbb) noch nachholen. Allerdings wird nicht mehr an den Standtorten in Berlin oder Potsdam geimpft. Der betriebsärztliche Service des rbb, die Medical-Airport-Services, bietet immer freitags einen Impftermin in der Prinzenallee in Gesundbrunnen an. Termine können über arbeitsmedizin-B@medical-gmbh.de direkt vereinbart werden.

+++

Womöglich ist es den Urlaubsheimkehrern unter euch zu früh, jetzt schon wieder an Urlaub zu denken? Obwohl, Vorfreude soll ja die schönste Freude sein… Nach dem Entspannungsurlaub auf Malle könnte nun zum Beispiel Fitness für die grauen Zellen angesagt sein? Stichwort: Bildungsurlaub! Der wurde lange Zeit wg. Corona nicht genehmigt. Seit einiger Zeit kann er nun wieder beantragt werden. Arbeitnehmerähnlichen freien Kolleg*innen stehen 5 Tage pro Jahr oder 10 Tage in zwei Jahren zu. Wichtig ist, dass der Antrag 6 Wochen vor der geplanten Maßnahme eingereicht wird, und zwar bei gabriele.krenge@rbb-online.de. Unabhängig vom Standort gilt das Berliner Bildungsurlaubsgesetz. Die entsprechende Maßnahme sollte der beruflichen oder politischen Weiterbildung dienen und von der Senatsverwaltung als Bildungsurlaub anerkannt sein. Wer noch Inspirationen braucht, findet sie womöglich hier: Maßnahmen. Den Bildungsurlaub gibt es zusätzlich zu den 43 Urlaubstagen, die allen arbeitnehmerähnlichen Freien zustehen. Hier noch einmal alle Infos kompakt zusammengefasst.

+++ 

Wir wussten es ja schon lange, aber jetzt hat es auch die Geschäftsleitung erkannt: die Freienvertretung ist gut für die Gesundheit (der Freien)! Ein Kollege hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass in der neuen Jobbörse light für freie Mitarbeitende mit Namen „Freies Brett“ im Intranet (wir berichteten im Newsletter vom 16. Juli) ausdrücklich mit dem gesundheitlichen Benefit durch die pure Existenz der Freienvertretung geworben wird! Dort heißt es unter der Überschrift „Uns ist wichtig“:

„Ihre Gesundheit: Unseren freien Beschäftigten bieten wir Sportgemeinschaften, einen betriebsärztlichen Dienst, eine Kantine sowie eine eigene Interessenvertretung für freie Mitarbeitende.“

+++

Jawoll! Da bleibt uns nur noch, euch ein gesundes 😉 und entspanntes Wochenende zu wünschen

Eure Freienvertretung