Archiv für den Monat: Februar 2019

MDR-Freienrat zum Dicken Brett

Aufruf „Das dicke Brett“

Mit dem Preis „Das dicke Brett“ sollen Kolleginnen und Kollegen ausgezeichnet werden, die sich mit Mut, Ausdauer, besonderem Engagement und originellen Aktionen für die Rechte freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt haben. Dazu brauchen wir eure Vorschläge! Welche Aktion hat euch beeindruckt? Welches persönliche Engagement hatte Strahlkraft? Was hat Freie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorangebracht?

Gekürt und verliehen wird die undotierte Auszeichnung beim ARD/ZDF-Freienkongress 2019 am 5. und 6. April 2019 in Leipzig. Sendet uns eure Vorschläge mit einer kurzen Begründung und einer Beschreibung bzw. Dokumentation der Aktivitäten per Mail an kongress2019@ard-freie.de oder tragt sie in das Formular auf https://www.ard-freie.de/das-dicke-brett-2019-preistraeger-gesucht ein. Einsendeschluss ist der 3. April.

Alter, was diese Woche wieder los war!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

langsam darf man es sagen: Die Einführung des „Reporterteams“ (Startschuss: Sommer 2017) befindet sich auf der Zielgeraden. Über die Spielregeln besteht weitgehend Einigkeit, nur bei der Bezahlung hüllt sich der rbb weiter in Schweigen. Für freie Kameraleute soll es einen Zuschlag für die Erschwernis geben, denn die Unterstützung durch die EB-Techniker fällt ja weg. Wir halten 50 Euro für angemessen.

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Und ein Name wird noch gesucht. Sternchen gefällig? „Reporter*innenteam“ wäre immerhin gendergerecht. Reporter*innen*team würde zudem noch deutlich machen, dass es weiterhin gewisse kleine Unterschiede zwischen Reporter*innen und dem „Team“ gibt (z.B. bei Geld, Arbeitszeit, Fahrverpflichtung, Bestands- und Versicherungsschutz). Wenn das Team künftig nur noch aus einer Person besteht, läge natürlich das Wording „Ein-Personen-Team“ nahe – aber genau genommen so sinnhaltig wie „Einer-Ehe“ für Geschiedene oder „Solo-Chor“ für Unter-der-Dusche-Singende. Also: Name gesucht, wir leiten ernst gemeinte Vorschläge gerne weiter an unser federführendes Projekt IP 4.0. „EB 2.0“ (= zwei Leute, null Assi)? FmD (=Fahrer mit Drehverpflichtung)? ELWMS (=Eierlegendewollmilchsau)?

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Die Vorstellung der ARD/ZDF-Freienstudie war eine schöne Sache, das Medienecho erfreulich – unsere Themen stehen auf der Tagesordnung. O-Ton ARD-Intendant Metzger (Radio Bremen): „Wir haben ein Thema mit Nicht Programmgestaltenden, wir haben ein Thema mit Freienvertretungen, wir haben ein Thema mit der Vergleichbarkeit von tariflichen Leistungen.“ Er sieht sogar einen begrüßenswerten Trend zu vergleichbaren Arbeitsbedingungen. Wer das nicht glauben kann: Hier nachzusehen ab 1:19:39. Leider noch nicht in der ARD-Mediathek, aber zumindest auf Youtube.

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Die Freien der Abteilung Programmpräsentation haben gewählt, wir freuen uns sehr über die beiden neuen Freiensprecher*innen! Die weißen Flecken im rbb-Organigramm mit Bereich ohne Vertretung werden immer weniger. Wer sich inspirieren lassen möchte: Eine Hilfestellung für Wahlen gibt es hier. Zugegeben, der aktuelle Anlass für die Wahl ist unschön: Nicht einmal die Hälfte der Freien dort hat 12a-Status, laut Dienstplan kommen sie im Schnitt auf 6 Tage im Monat. So prekär ist die Beschäftigung sonst nur noch in wenigen Bereichen. Immerhin: Die neuen Freiensprecher*innen und ihre Führungskräfte haben sich schon zusammengesetzt und die wunden Punkte angesprochen. Wir bleiben dran.

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Beim ARD-Freienkongress sind noch Plätze frei, 90 Anmeldungen haben die Kolleg*innen aus Leipzig schon angenommen. Und wer noch einen würdigen Preisträger für den renommierten Freienpreis Das Dicke Brett vorschlagen will: Die Nominierungen laufen.

Ein schönes Wochenende wünscht

Eure Freienvertretung

Alter, was diese Woche wieder los war!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die am letzten Freitag veröffentlichte Studie zur sozialen Lage der freien Mitarbeiter*innen in den öffentlich-rechtlichen Anstalten hat ein mediales Echo gefunden. Wenn ihr uns auf Facebook folgt (https://www.facebook.com/freienvertretung/), dann habt ihr die jeweils aktuellen Veröffentlichungen mitbekommen. Vor allem die Medienmagazine haben die Ergebnisse aufgegriffen und weitere Fragen gestellt. Wie sieht es zum Beispiel mit dem Nachwuchs in den Landesrundfunkhäusern aus? Gar nicht gut, hat das Medienmagazin „mediasres“ des Deutschlandfunks recherchiert.

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