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Redakteursausschuss zu den Honorarbedingungen |
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Der Redakteursausschuss verfolgt mit Sorge, wie die neuen
Honorarbedingungen für Freie im Hause durchgesetzt werden sollen. Der
vorgelegte Katalog bedeutet eine erhebliche Veränderung der Rechte und
Arbeitsbedingungen von freien Mitarbeiter/innen.
Solche
Veränderungen sollten nicht mit der Drohung durchgesetzt werden, als
Freie/r sonst keine Aufträge mehr zu erhalten. Vielmehr ist es aus
Sicht des Redakteursausschusses Sache der Tarifparteien, solch
erhebliche Veränderungen der Honorarbedingungen auszuhandeln.
Diesen Weg sollte der rbb beschreiten.
Aus
Sicht des Redakteursausschuss ist es auch nicht Sache der fest
angestellten RedakteurInnen, zu überprüfen, ob Freie die neuen
Bedingungen unterschrieben haben. Die Personalabteilung sollte die
Programm-Redakteure nicht mit derartigen Aufgaben belasten. Dies wäre
dem Klima innerhalb der Redaktionen nicht zuträglich.
Redakteursausschuss des rbb,
Berlin und Potsdam
Stand: 21.10.2008
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