Liebe Kolleginnen und Kollegen, zunächst ein kleiner Hinweis zur letzten mail. Die Unterschriftenliste bei Inforadio liegt nicht aus. Wendet euch an die Personalrätin in der Redaktion und an die Gewerkschaftsmenschen. Dann zu eurer Information eine kurze erfreuliche Nachricht zum Thema Pause, Arbeitsagentur und Arbeitslosengeld. Es kommt bei Freien, die in die Zwangspause gehen, immer wieder dazu, dass Anträge auf Arbeitslosengeld abgelehnt werden. In den allermeisten Fällen bekommen wir das, auch mit Unterstützung der Personalabteilung und den zuständigen Teamchefs und Experten der Arbeitsagentur, wieder hin. Sprich: es wird gezahlt, irgendwann. Am besten ist es natürlich ihr seit vorbereitet und informiert, und legt der Arbeitsagentur alle erforderlichen Unterlagen auf den Tisch. Das Problem Zwangspause ist also bekannt, und da wundert es mich nicht, dass die Arbeitsagentur sich mal einen Fall greift und vor das zuständige Sozialgericht geht. So passiert. Das Gericht stellte aber fest: Der Freie Mitarbeiter hat Anspruch auf Arbeitslosengeld. Wussten wir doch! Soweit dies, und jetzt noch zwei Kleinigkeiten hinterher. Danke für eure Rückmeldungen zu den Tätigkeitsbeschreibungen aus dem Bereich Technik und Produktion. Jeder Hinweis ist nützlich. Schreibt uns weiter. Und schließlich das Ergebnis der Personalratswahl im rbb: 13 Sitze waren zu vergeben: die Offene Liste – ver.di bekommt acht, die Liste Courage vier und der djv einen Sitz. Glückwunsch!! Schöne Grüße Jürgen Schäfer
Liebe Kolleginnen und Kollegen, es geht um eine wichtige Angelegenheit für alle Freien, die beim Inforadio arbeiten. Wie ihr wisst, gibt es ab dem 21.April einen neuen Dienstplan, der die Arbeitszeiten verlängert. Der Personalrat hat den Dienstplan abgelehnt und einen Brief verfasst, nach dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den verlängerten Dienst nur unter Vorbehalt antreten. Der Brief ist mit einem Arbeitsrechtler abgesprochen. Ich fordere euch auf, den Brief zu unterschreiben. Je mehr das tun, umso weniger kann euch etwas passieren. Hier ist die Solidarität aller Kolleginnen und Kollegen gefragt. Ich habe bereits unterschrieben. Schöne Grüße Jürgen Schäfer